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Die Welle (2008)

Die Welle (2008)
Bewertung:
Humor: 24%24%
Action: 36%36%
Spannung: 50%50%
Erotik: 6%6%
Anspruch: 56%56%
Gesamtbewertung:
Empfehlenswert!
Empfehlenswert!

OT: Die Welle (2008)
Drama
Deutschland 2008
Regie: Dennis Gansel
Buch: Dennis Gansel, Peter Thorwarth, Todd Strasser (Roman)
Musik: ---
Produzent: Christian Becker, Nina Maag
Darsteller: Jürgen Vogel, Christiane Paul, Max Riemelt, Jennifer Ulrich, Elyas M'Barek, Jacob Matschenz, Frederick Lau

Kinostart: 13.03.2008
Homepage/Trailer

Kurzinhalt:
Deutschland. Heute. Der Gymnasiallehrer Rainer Wenger (Jürgen Vogel) startet während einer Projektwoche zum Thema „Staatsformen“ einen Versuch, um den Schülern die Entstehung einer Diktatur greifbar zu machen. Ein pädagogisches Experiment mit verheerenden Folgen.
Was zunächst harmlos mit Begriffen wie Disziplin und Gemeinschaft beginnt, entwickelt sich binnen weniger Tage zu einer richtigen Bewegung. Der Name: DIE WELLE. Bereits am dritten Tag beginnen Schüler, Andersdenkende auszuschließen und zu drangsalieren.
Als die Situation bei einem Wasserballturnier schließlich eskaliert, beschließt der Lehrer, das Experiment abzubrechen. Zu spät. DIE WELLE ist längst außer Kontrolle geraten...

Die Welle - Der Film

Mit "Die Welle" präsentiert Regisseur Dennis Gansel (Napola - Elite für den Führer) eine zeitgemäße Adaption des Todd Strassers Romans. Intensiv und spannend inszeniert und mit engagierten Schauspielern - allen voran Jürgen Vogel - besetzt, ist der Film durchaus ein sehenswertes deutsches Drama. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Filmpreis!

Die Welle (2008) (Einzel-DVD)
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Studio: Constantin Film
Sprache: Deutsch (DD 5.1), Deutsch (DTS 5.1)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 2.35:1, 16:9
Laufzeit: ca. 103 Min.
FSK: 12
Ländercode: 2
Extras:
 • Audiokommentar mit Darsteller und Crew
 • Hörfilmfassung in DD Stereo 2.0
 • Making Of
 • Videotagebuch von Regisseur Dennis Gansel (ca. 28 Min.)
 • DIE WELLE (Teaser)
 • DIE WELLE (Trailer)
 • Darstellerinfos


Erscheinungstermin: 06. Oktober 2008



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📝 Rezension geschrieben von 8martin

Mitschwimmen oder abtauchen

Ein wichtiger Film. Eigentlich Pflichtprogramm für jeden. Dieses Projekt in der Schule zeigt nicht nur wie leicht junge Menschen manipuliert werden können, sondern auch wie leicht dies in Richtung Faschismus gehen kann. Also ein für uns Deutsche immer noch ganz wichtiges Thema.
Von der Werbung sind wir es ja gewohnt verführt zu werden, aber von Ideen?
Die Faszination, die von äußeren Emblemen, einer Uniform oder einem symbolischen Gruß ausgeht, die sich fortsetzt in Gruppenzwängen, Ausgrenzungen und neuen Machtstrukturen etc. Und dies geht bis in den ganz persönlichen Intimbereich. Erschreckend realistisch wird geschildert, wie dies Experiment aus dem Ruder laufen kann mit allen möglichen fatalen Konsequenzen. Auch die Beziehung des Lehrers (Jürgen Vogel), der hier den Ersatzführer gibt, hält das wohl nicht aus. Seine Persönlichkeit hat sich im Laufe dieser Woche anscheinend verändert - zuminderst kann man das glauben, wenn man seiner Frau (Christiane Paul) folgt. Aber auch Kritiker und Gegner kommen neben Mitläufern zu Wort, ebenso wie 100% linientreue Hirnis. Und selbst als am Ende angedeutet wird, dass der Lehrer zur Rechenschaft gezogen wird, ist das nicht ganz unwichtig, denn er hat wohl die Gefährlichkeit des Experiments unterschätzt. Nachahmen ist also nicht erwünscht. Es reicht dies als Gedankenspiel und eine Diskussion über dieses Phänomen, damit die Wachsamkeit bestehen bleibt. Kleiner Schönheitsfleck: warum ist die Welle rot?

📝 Rezension geschrieben von KleiMo

Hatte mir von den Trailern und nat. vom Buch viel, viel mehr erwünscht.

Erstmal: Wie wird unsere Jugendkultur dargestellt? Wir sind nicht alle Punks, Emos, Neu-Hippies, Rastas oder Goths. ö.O Ich bin z.B. garnichts.
Und diese Klischees!!! Emos = MySpace-Profil?
Lasst euch gesagt sein: SO sind wir nicht drauf. Nein, wie besaufen uns nicht an Stränden! Zumindestens nicht der Großteil.

Dann waren die Charaktere alle (auch durch die Klischees) alle überzogen, z.B. die Rebellen, die Eltern, der Lehrer. Seit WANN dürfen wir unsere Lehrer duzen? Und seitw ann haben Schulen soviel Geld? Die Schülerzeitung hat einen EIGENEN Computerraum und Internetanschluss? Wer's glaubt!

Einzig das Ende war überraschend anders und eindrucksvoll. Das ganze Kino war ruhig danach. Aber das wars eben auch. Und der WOW-Effekt fehlte trotzdem irgendwie.


❗ Spoilerwarnung ❗

Der Sinn des Buches war es doch, dass die Schüler verstehen, wie Hitler die Menschen dazu gebracht hat, mitzumachen. Und das ALLE Schuld tragen und nicht nur der Führer/Leiter/Wieauchimmer. Dass man NICHT die Verantwortung auf einen abschieben kann. Aber was hat uns der Film an Ende gesagt? Alle starren den Lehrer verhasst an, bekommen selbst aber keine Probleme. Nicht mal für die Stadt-Zupflaster-Aktion, ich meine, es war ja klar, welche Schule das war.

Auch der Zeitraum 1-Woche ist unglaubwürdig! In einer Woche geht so etwas nicht von statten.

Eigentlich... wenn ich jetzt so nachdenke, war der Film eigentlich noch schlechter, als ich ihn bewertet habe. Er war einfach so unwirklich und hat am Ende was anderes gelehrt, als ursprünglich vom Buch gedacht.

📝 Rezension geschrieben von the_scarface

Hab ihn gestern Abend gesehen und schließe mich Psycho an. Hier wurde mehr Wert auf eine zeitgemäße, coole Inszenierung gelegt, sodass man sofort merkt, dass das Zielpublikum eindeutig ein jüngeres ist. Unterhalten tut der Film auf jeden Fall, mir fehlt aber ein wenig der Anspruch in der Entwicklung der Charaktere sowie die Übertragung auf das Zeitgeschehen. Lediglich in der Schlussrede geht der (gute) Jürgen Vögel auf die heutige Zeit ein, es wird zuviel vom Gemeinschaftssinn, wohl aber nicht von den Folgen erzählt. Liegt wohl daran, dass der Film im Zeitraum einer Woche spielt. Abschließend ist zu sagen, dass man hier keinen Wert auf Tiefe und Anspruch legen sollte. Stereotype Charaktere und etwas übertriebene Storywendungen führen zu einem reinen Unterhaltungsmovie. Aber schlecht ist der Film auf keinen Fall.

📝 Rezension geschrieben von DerPsycho

Der Film weiß wohl gut zu unterhalten und man kann ihm auch nicht - logisch, bei der Vorlage - eine gute Story und eine Botschaft absprechen. Jürgen Vogel macht seine Sache, wie fast immer, sehr gut und auch viele der jungen Schüler-Schauspieler bewältigen ihre Rollen solide.
Es gibt einige Veränderungen zur Vorlage, die meisten passen das Thema der aktuellen Technik und der aktuellen Tagespolitik an, was dem Film eine respektable Eigenständigkeit verleiht.
Soweit also alles gut. Was mir allerdings gar nicht gefallen hat, war die Charakterzeichnung einiger Schüler. Diese war


❗ Spoilerwarnung ❗
(besonders im Falle Tim, dessen Handlungen oft einfach nur übertrieben waren, z.B. das Verbrennen der Markenklamotten)

einfach nur übertrieben und/oder voraussehbar. So, wie man den Schüler/die Schülerin einschätze, so entwickelte er/sie sich dann zumeist auch. Ausnahmen gab es natürlich auch, große Charaktermomente bei den Schülerentwicklungen fielen so jedoch leider eher aus. Dadurch wirkte auch das im Vergleich zum Buch sehr abgeänderte Ende auch nicht so erschreckend, wie es wohl wirken sollte.

Insgesamt aber auf jeden Fall sehenswert!

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