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Actrices - Oder der Traum aus der Nacht davor

Actrices - Oder der Traum aus der Nacht davor
Bewertung:
Humor: 60%60%
Action: 10%10%
Spannung: 40%40%
Erotik: 20%20%
Anspruch: 60%60%
Gesamtbewertung:
Empfehlenswert!
Empfehlenswert!

Film bewerten
OT: Actrices (2007)
Tragikomödie
Frankreich 2007
Regie: Valeria Bruni Tedeschi
Buch: Valeria Bruni Tedeschi, Noémie Lvovsky, Agnès de Sacy
Musik: ---
Produzent: Olivier Delbosc, Marc Missonnier
Darsteller: Valeria Bruni Tedeschi, Noémie Lvovsky, Louis Garrel, Mathieu Amalric, Marysa Borini, Valeria Golino, Maurice Garrel

Kinostart: 17.04.2008

Kurzinhalt:
Die erfolgreiche Schauspielerin Marcelline steckt mitten in den Proben als Natalaja Petrowna in Turgenjews Ein Monat auf dem Lande. Bewegung statt Psychologie ist das Credo des eigenwilligen Jungregisseurs, der seine Darsteller unerbittlich im Kreis über die Bühne jagt. Ebenso unerbittlich vergeht die Zeit auch außerhalb des Theaters, und spätestens der unverblümte Hinweis ihrer Gynäkologin erinnert Marcelline daran, dass sie kurz vor ihrem 40. Geburtstag steht, kinderlos und selbst wie ein staunendes Kind in einer unbegreiflichen Welt, unaufhörlich begleitet von den sarkastischen Vorwürfen der ewig jungen, lebensfrohen Mutter.

Unaufhaltsam schlittert Marcelline in eine ausgewachsene Sinnkrise. Traum und Wirklichkeit, Eigensucht und Selbstaufgabe, Gegenwart und Vergangenheit beginnen sich zu verweben und zu durchkreuzen. Plötzlich thront der Geist ihres verstorbenen Vaters auf dem Familiensofa, befreit sich Natalja Petrowna aus den Fesseln einer erfundenden Theaterfigur, schmeckt der Kuss des allzu jungen, rätselhaft verführerischen Schauspielerkollegen Èric nicht mehr nur auf der Bühne…

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Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von GM00156

Bruni-Tedeschis zweite Regiearbeit enthält einige wundervolle Ideen.
So enthält der Charakter der Marcelline autobiographische Züge Bruni-Tedeschis und beeindruckt mit seiner Zwiespältigkeit und die Hauptdarstellerin mit ihrer Darstellung. Auch die Inszenierung des Stückes und die Auferstehung der Rollenfigur, was an Woody Allens "Purple Rose of Cairo" erinnert, gefällt gut.

Jedoch steht Bruni-Tedeschi sich selbst im Weg. Sie ist zu präsent in dem Film und in ihren Szenen manchmal zu lächerlich. Mimik und Gestik der von Neurosen geplagten Marcelline sind nicht sehr abwechslungsreich und auf die Dauer des Filmes gesehen, langweilen sie ein wenig.

Das ist jedoch der einzige Kritikpunkt, denn weder in den weiteren Besetzungen, wie Louis Garrel als Èric oder ihrer eigenen Mutter als Mutter im Film, noch musikalisch ist der Film nicht zu beanstanden.

Alles in allem ein überzeugender Film, mit leichten Übertreibungen auf Seiten der Hauptdarstellerin, mit viel Humor, Problemen und Krisen, von denen man selbst einige kennt und sich gut hineinversetzen kann.

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