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Der Untergang (2004)

Der Untergang (2004)
Bewertung:
Humor: 3%3%
Action: 31%31%
Spannung: 52%52%
Erotik: 4%4%
Anspruch: 79%79%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

OT: Der Untergang (2004)
(Der Untergang - Hitler und das Ende des 3. Reichs)
Drama
BRD 2004
Regie: Oliver Hirschbiegel
Buch: Bernd Eichinger, Melissa Müller, Traudl Junge, Joachim Fest
Musik: Stephan Zacharias
Produzent: Wolf-Dietrich Brücker, Bernd Eichinger, Doris J. Heinze, Jörn Klamroth, Christine Rothe
Darsteller: Bruno Ganz, Alexandra Maria Lara, Corinna Harfouch, Ulrich Matthes, Juliane Köhler, Heino Ferch, Christian Berkel, Matthias Habich, Thomas Kretschmann, Michael Mendl, André Hennicke, Ulrich Noethen, Birgit Minichmayr, Rolf Kanies, Justus von Dohnányi, Dieter Mann, Christian Redl, Götz Otto, Thomas Limpinsel, Thomas Thieme, Gerald Alexander Held, Norbert Heckner, Enno Hesse, Oliver Stritzel, Heinrich Schmieder

Kinostart: 16-9-2004

Kurzinhalt:
Berlin, April 1945. Ein Volk wartet auf seinen Untergang. In den Straßen der Hauptstadt tobt der Häuserkampf. Hitler (BRUNO GANZ) hat sich mit einigen Generälen und engsten Vertrauten im Führerbunker der Reichskanzlei verschanzt. Zu ihnen gehören auch Traudl Junge (ALEXANDRA MARIA LARA), seine Privatsekretärin, die ihn nicht im Stich lassen will. Während draußen die Lage immer mehr eskaliert, die Rote Armee weiter vorrückt und sich in den von Explosionen erschütterten Vierteln verzweifelte Szenen abspielen, erlebt Hitler den Untergang des Dritten Reiches hinter Bunkermauern. Obwohl Berlin nicht mehr zu halten ist, weigert sich der Führer, die Stadt zu verlassen. Er will, wie Architekt Speer (HEINO FERCH) es ausdrückt, "auf der Bühne stehen, wenn der Vorhang fällt". Doch Hitler steht nicht auf der Bühne. Während sich die Wucht des verloren gegangenen Krieges mit aller Härte über seinem Volk entlädt, inszeniert der Führer im Bunker seinen Abgang. Noch Stunden vor dem gemeinsamen Selbstmord heiratet er Eva Braun (JULIANE KÖHLER). Statt des Endsiegs kommt das Ende, aber auch das ist vorbereitet bis ins letzte Detail. Nachdem er und Eva Braun sich das Leben genommen haben, werden ihre Leichen im Hof der Reichskanzlei verbrannt, damit sie nicht dem Feind in die Hände fallen. Viele seiner Getreuen wählen ebenfalls den Freitod. Goebbels und die verbleibenden Generäle weigern sich auch weiterhin, die von den Russen geforderte bedingungslose Kapitulation anzunehmen. Als die Lage immer aussichtsloser wird, tötet Magda Goebbels ihre sechs Kinder im Bunker mit Gift, bevor auch das Ehepaar Goebbels Selbstmord begeht. Kurz darauf gelingt Traudl Junge und einigen anderen in allerletzter Sekunde die Flucht durch den russischen Besatzungsring...

Der September (und ohnehin das Jahr 2004) steht ganz im Zeichen des 2. Weltkrieges, des Dritten Reiches und seines "Führers und Reichskanzlers" Adolf Hitler. Die Amerikanische TV-Produktion "Hitler - Der Aufstieg des Bösen" kommt Ende September auf DVD in unsere Läden und der deutsche Spielfilm "Speer und Er" ist in Produktion. Mit "Der Untergang" kommt am 16.09. ein Film in die Deutschen Kinos, der das Gedächtnis an die Nazi-Vergangenheit wieder etwas auffrischt.

Der Untergang (Premium Edition, Extended Version, 3 DVDs)
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📝 Rezension geschrieben von GM00156

Ich habe den Film gestern gesehen und war teilweise schockiert aber auch überwältigt von den schauspielerischen Leistungen.

Bruno Ganz spielt Hitler, wie man sich ihn vorgestellt - ausgezehrt, dem Wahn verfallen. Zu sehen, dass Hitler einerseits derart an seinem Krieg hing und alle Möglichkeiten ausschöpfen wollte, die Menschen opfern wollte, aber andererseits ein liebender Mann und "Onkel Hitler" war, lässt einen am Ende des Films mit seinen Gefühlen allein.
Corinna Harfouch spielt die Magda Goebbels, wie es keine andere könnte. Diese Qual der Führungslosigkeit ist einem heute unverständlich, aber früher war sie offensichtlich besonders in höheren Kreisen häufig anzutreffen. Die Gratwanderung zwischen Regime- und Mutterliebe, die in der Ermordung der eigenen Kinder gipfelt gelingt der Harfouch vortrefflich. Schockiert war ich von der absoluten Beherrschtheit und Eiseskälte nach dem Mord an den Kindern eine Pacience zu legen.
Auch die weitere hochkarätige Besetzung trug ihren Teil zum Gelingen des Films bei.
Was ich etwas nicht ins Gesamtgefüge passend fand (mir fällt leider kein passendes Wort ein), war, dass Traudl Jung (die Echte) am Ende meinte, man hätte doch etwas vom Ausmaß des Krieges und der Judenvernichtung bemerken können.
War das für sie wie eine Art Beichte am Ende ihres Lebens? Es passte nicht zu dem Teil der Geschichte, der vom Film erzählt wurde.
Alles in allem sehenswert und die Zeit (150 Minuten) verging rasend schnell.

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