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Der Dieb von Paris

Der Dieb von Paris
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Gesamtbewertung:
Durchschnittlich!
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OT: Le Voleur (1967)
Komödie
Frankreich/Italien 1967
Regie: Louis Malle
Buch: Jean-Claude Carrière, Louis Malle, Daniel Boulanger, Georges Darien (Roman)
Musik: Henri Lanoë
Produzent: Norbert Auerbach
Darsteller: Jean-Paul Belmondo, Geneviève Bujold, Marie Dubois, Julien Guiomar, Paul Le Person, Christian Lude


Kurzinhalt:
George Randal will sich an seinem Onkel, bei dem er aufgewachsen ist, rächen. Der Mann hat nicht nur Georges Erbe verprasst. Er weigert sich auch, ihm seine Tochter Charlotte zur Frau zu geben. Lieber soll die Schöne einen reichen Widerling heiraten. Also stiehlt George den Familienschmuck. Doch es bleibt nicht bei einem Diebstahl. Bald zittert ganz Paris vor einem unbekannten Räuber.

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TV-Tipp Der Dieb von Paris
• Di. 29.01.2019 um 13:55 Uhr auf arte




📃 Filmkritiken der User 📃
📝 Filmkritik geschrieben von 8martin

Georges & die Mädels

Es ist kein Thriller, obwohl es Tote gibt, es ist auch kein echter Krimi, obwohl es jede Menge Verbrechen gibt und es ist schon gar nicht ein Liebesfilm. Nur auf eins hat Regisseur Louis Malle geachtet: der Charme des Hauptdarstellers Georges (Jean-Paul Belmondo) verfängt immer noch. Reihenweise liegen ihm die Frauen zu Füßen. Und die sind recht prominent: z.B. Geneviève (Marie Dubois), der Kumpel unter den Frauen, Ida (Francoise Fabian), die Grande Dame oder Broussaille (Marlène Jobert), die ihm als süßer Fratz einfach um den Hals fällt. Marguerite (Bernadette-Paulette-Lafont) hat nur ein Cameo. Eine Ausnahme unter seinen weiblichen Fans ist Charlotte (Geneviève Bujold) Sie ist die Jugendliebe am Anfang und die Frau, zu der er am Ende wieder heimkehrt.
Malle hat ein Gesellschaftsbild um 1900 entworfen, in dem der Beruf eines Diebes ein ganz normaler ist. Gut gekleidet steigt Georges am Anfang in eine Villa ein, die er ausraubt, am Ende verlässt er eine wieder über die Mauer und reist mit dem Zug nach Hause, als wenn er von der Arbeit käme. Dass das Leinwandidol keinen Stuntman braucht, versteht sich von selbst. Charles Denner bringt etwas revolutionäre Aktivitäten in den Plot, die ihn allerdings das Leben kosten. Georges bleibt davon unbeeindruckt. Alarmanlagen machen es den Dieben schwerer. Manche hören auf, Georges macht weiter. Sauber und diskret. Wir sind eine Gesellschaft von Dieben. Selbst der Pfarrer tarnt sich hinter der Soutane und klaut. Der reiche Onkel von Georges (Christian Lude) enterbt ihn. Er schreibt an seinem Totenbett das Testament um.
Allenfalls ein Abenteuerfilm mit leichter Hand inszeniert bietet er ohne Tiefgang amüsante Unterhaltung.

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