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Schwarze Katze, weißer Kater

Schwarze Katze, weißer Kater
Bewertung:
Humor: 40%40%
Action: 20%20%
Spannung: 10%10%
Erotik: 0%0%
Anspruch: 50%50%
Gesamtbewertung:
Sehenswert!
Sehenswert!

Film bewerten
OT: Chat noir, chat blanc
Liebeskomödie
Deutschland/Frankreich/Jugoslawien 1998
Regie: Emir Kusturica
Buch: Emir Kusturica, Gordan Mihic
Musik: Vojislav Aralica, Dr. Nele Karajlic, Dejan Sparavalo
Produzent: Karl Baumgartner
Darsteller: Bajram Severdzan, Florijan Ajdini, Srdan Todorovic, Salija Ibraimova, Branka Katic, Forijan Ajdini, Ljubica Adzovic, Miki Manojlovic


Kurzinhalt:
Der Zigeuner Matko (Bajram Severdzan) betreibt mit den Russen am Ufer der Donau einen regen Schwarzhandel. Als er bei einem Geschäft vom Ganovenboss Dadan übers Ohr gehauen wird, soll die Heirat von Matkos Sohn Zare und Dadans kleinwüchsiger jüngster Schwester Ladybird die Parteien besänftigen. Doch Zare liebt die Kellnerin Ida und macht seinem Vater einen Strich durch die Rechnung.

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📃 Filmkritiken der User 📃

📝 Filmkritik geschrieben von 8martin

Geniales Chaos

Als Emir Kusturicas Film 1998 in die Kinos kam, schlug er wie eine Bombe ein – eine Überraschungsbombe. Selten, wenn überhaupt, hatte man auf der Leinwand so ein geniales Chaos gesehen, in dem lauter durchgeknallte Figuren wild agierten und dessen Plot am Rande mit lauter abstrusen Ideen bereichert wird. Da knabbert ein Schwein an einem Plastikbomber (Auto) herum, ein Mann versucht einen korrupten Zollbeamten, der an einer offenen Schranke hängt, herunter zu holen und der Obermafiosi landet durch eine Zugseilautomatik im zersägten Häuschen mit Herz in der Tür in der eigenen Scheiße. Die mutmaßliche Leiche eines Großvaters wird aus terminlichen Gründen mit Eisstollen frisch gehalten, ein anderer Großvater schaut immerzu das Ende von Casablanca.
Es ist eine Groteske, die ein Märchen erzählt und liebevolle Einblicke in die Lebensumstände der Bewohner des Balkans gewährt mit besonderer Beachtung der hier lebenden Roma. Üppige Alte sind ebenso Atmosphäre stiftend wie die Magie eines Sonnenblumenfeldes für frisch Verliebte.
Durch die kaum zu überbietenden Turbulenzen ziehen sich zwei Handlungsstränge, die am Ende auch noch zusammengeführt werden und mit einer Doppelhochzeit enden.
Erst will der eine heiraten, der andere das Geschäft seines Lebens machen. Dann stehen Zwangsehe gegen Liebesheirat sowie Schuldenerlass mit Morddrohungen im Raum.
Mit den zum Leben erwachten Großvätern und den beiden Katzen (Titel!) als Trauzeugen verlassen wir den Ort mit einem Kreuzfahrtschiff. Klar. Wie sonst.
Was für ein Schluss!

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