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Robin Hood (2010)

Robin Hood (2010)
Bewertung:
Humor: 12%12%
Action: 62%62%
Spannung: 35%35%
Erotik: 5%5%
Anspruch: 25%25%
Gesamtbewertung:
Sehenswert!
Sehenswert!

OT: Robin Hood (2010)
Action/Drama
USA/Großbritannien 2010
Regie: Ridley Scott
Buch: Ethan Reiff, Cyrus Voris, Brian Helgeland
Musik: ---
Produzent: Russell Crowe, Brian Grazer, Ridley Scott
Darsteller: Russell Crowe, Cate Blanchett, Mark Strong, Matthew Macfadyen, Kevin Durand, Danny Huston, William Hurt, Max von Sydow, Scott Grimes, Oscar Isaac, Eileen Atkins, Léa Seydoux, Bronson Webb, Robert Pugh, Alan Doyle, Jamie Clark, Joe Golby

Kinostart: 13.05.2010
Homepage/Trailer

Kurzinhalt:
Die Heldentaten Robin Hoods sind oft erzählt, allseits bekannt und fester Bestandteil unserer modernen Mythologie. Sie gelten als strahlendes Beispiel für Abenteuerlust und den Kampf um Gerechtigkeit, wenn Robin und seine Männer den korrupten Machenschaften in Nottingham den Kampf ansagen und einen Aufstand gegen die Krone führen, der das Machtgefüge ihrer Welt für immer verändern wird. Und ob man diesen Robin nun als Dieb oder Helden sieht, er wird zum ewigen Symbol für die Freiheit seines Volkes.

Nach dem Tode König Richards lässt der begnadete Bogenschütze Robin (Russell Crowe) den Krieg gegen die Franzosen hinter sich und kehrt zurück nach England, in ein durch Korruption und einen brutalen Sheriff gebeuteltes Nottingham. Schnell verliebt er sich in die willensstarke Witwe Lady Marion (Cate Blanchett), die anfangs allerdings überaus skeptisch ist, was ihn und seine Beweggründe angeht. Nicht zuletzt um ihre Hand zu gewinnen, versammelt er eine Truppe Gleichgesinnter und gemeinsam mit seinen Männern macht er dem Sheriff einen Strich durch seine gierige Rechnung und macht jagt auf die Reichen, wobei er die Beute an die Armen verteilt. Doch seine von Jahrzehnten des Krieges geschwächte Heimat hält noch eine weitaus größere Aufgabe für Robin parat. So machen sich ausgerechnet dieser unwahrscheinlichste aller Helden und seine Verbündeten auf, einen blutigen Bürgerkrieg zu verhindern und England wieder zu neuem Ruhm und Glanz zu verhelfen.

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📝 Rezension geschrieben von stefan

Mir gefiel er recht gut. Man bekommt einen Eindruck des mittelalterlichen Englands.
Die Blanchet und von Sydow spielten hervorragend fand ich. Crowe spielte was er kann und das auch recht überzeugend wie ich fand.
Da die Legende ohnehin nur eine Legende ist, kann man sich mit der Vorgeschichte zur Legende eigentlich gut arrangieren.
Eine nette Geschichte, selbst die Liebesgeschichte fand ich irgendwie angenehm (gut eingefädelt von Max von Sydow ).

Gruß, Stefan

📝 Rezension geschrieben von DerPsycho

Kann mich eigentlich nur anschließen: Ein netter Abenteuerfilm, der vor allem durch die Optik und Inszenierung der Schlachten überzeugt. Deswegen ist es auch kein klassischer Robnin Hood-Film, auch weil er dort aufhört, wo andere Filme erst beginnen. Eigentlich schade - abgeschlossen ist anders.
Die Story ist eher flach und verliert - abgesehen von den Intrigen des Königs - vor allem in der zweiten Hälfte etwas an Bedeutung. Hier ging mir dann auch einiges zu schnell und der gute Eindruck von der ersten Filmhälfte ging etwas verloren. Auch sehr schade, dass wirklich keiner von Robins Gefährten etwas mehr Tiefe verliehen bekommt.

Alles in allem durch die mangelnde Tiefe doch nur ein guter "historischer" Actionfilm, der schönerweise einen anderen Weg geht, als andere Verfilmungen des Stoffs, dabei aber zuviel offen lässt.

📝 Rezension geschrieben von Stubentiger

Also, ich hab ihn mir auch endlich mal angeschaut. Ich war ja bei Russel crowe etwas skeptisch, aber er macht eine recht gute Figur. An Kevin Costner kommt er gar nicht ran, auch an Richard Todd, der in den 50gern dran war.
Allerdings ist mir schon in den ersten fünf Minuten ein großer Fehler und Unterschied aufgefallen: Das Ganze ist KEIN Robin Hood Film. Zum Einen ist er nicht historisch korrekt (und bei dem Thema erwarte ich in heutiger Zeit zumindest die korrekten Lebensdaten der Könige!), zum anderen läuft da nur einer rum, der zufällig so heißt. Richard Löwenherz war grade mal 10 Jahre König, als er stirbt und hat nicht 10 oder zwanzig Jahre in Frankreich gekämpft. Damals waren die Kreuzzüge dran und der Disput mit Frankreich. Ein bißchen mehr Recherche hätte gut getan. Es gibt in der Legende genügend Geschichten, die neben Little John, Alan-a-Dale und Friar Tuck eher den Kürzeren ziehen und auch mal hätten erzählt werden können. Die Geschichte mit dem Töpfer, dem Müller oder andere Gelegenheiten, wo es um Witz oder Tollkühnheit ging, hätten Crowe sicher keinen Zakcen aus der Krone gebrochen. Er wäre danach bestimmt immer noch kernig-männlich gewesen.
Daher habe ich mich eher auf einen Abenteuerfilm eingerichtet, der zufällig in der Zeit um Robin Hood spielt.
Und als Solcher war er nicht schlecht. Ein anderer Titel hätte es also auch getan. Die Story fand ich zwar etwas dünn, aber dafür waren die paar Nebenplots besser und tiefer ausgearbeitet. Nicht unbedingt die Kinder im Sherwood, die fand ich auch etwas befremdlich, eher die Story um Robins falche Identität, den alten Loxsley und Marian (super Charakter, sehr plausibel für die Zeit und die Situation, in der sie ist). Ein Plus auch für die Intrige am Hof, sehr schön umgesetzt.
Überrascht hat mich die Erwähnung der Magna Charta bereits 1199, da sie ja erst 1215 unterschrieben wurde.
Der Schlußkampf war sehr schön gemacht, und ich fand die Idee der Truppenaufteilung nicht schlecht. Auch wenn die Choreographie der einzelnen Kämpfe dramatischer hätte sein können.
Im Großen und Ganzen ein netter Abenteuerfilm für einen entspannenden Abend, mehr aber auch nicht. Evtl werde ich mir vielleicht noch den Directors Cut anschauen, vielleicht ist zuviel Erklärendes weggefallen, aber es ist für mich definitiv kein Robin-Hood-Film. Schade eigentlich, die Stimmung ist gut, daraus hätte man gut etwas machen können. Die Härte des Lebens der damaligen Zeit kommt gut rüber, vor Allem Marians ersten Auftritt fand ich gelungen. Sie spielt mit ihrer kleinen Aktion die Männer auf dem Schlachtfeld am Anfang locker an die Wand. Außer den beiden englischen Königen und ein paar Namen aus der Legende hat dieser Film nichts von der Legende. Schade, eigentlich.

📝 Rezension geschrieben von Kruemel

Ich muss sagen, dass ich positiv überrascht war, vielleicht auch, weil ich das Schlimmste erwartet hatte. Entsprechend habe ich auch ziemlich lange (dabei würde ich nicht sagen, dass die Geschichte langatmig war, vielmehr nimmt sie sich Zeit und baut Spannung auf) auf DIE Geschichte gewartet, die man halt so kennt, um sie dann mit der alten Costner-Verfilmung zu vergleichen. Diesem Vergleich entzieht sich aber der Film geschickt, in dem er eine andere Geschichte erzählt. Das fand ich recht erfrischend und dank einiger, zum Glück weniger lustiger Dialoge, gewann der Film eine Prise Humor. Aber im Vordergrund stand natürlich das harte Leben unter einem tyrannischen König, der mit aller Macht nach Reichtum und Unterdrückung seiner Untertanen strebt.


❗ Spoilerwarnung ❗
Seine Intrige um die Charta und vor allem um die Einheit der Engländer gegen die einfallenden Franzosen hätte ich ihm beinahe abgekauft.


Russell Crowe passt ziemlich gut in die Rolle des Robin Hood, auch wenn nicht all seine Beweggründe einsehbar sind. Er harmoniert auch toll mit Cate Blanchett, die ich mir erst überhaupt nicht als Lady Mariann vorstellen konnte und wollte, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Sie spielt die starke, ausgemergelte und manchmal bemutternde Frau sehr überzeugend. Einzig die Waldkinder waren mir suspekt. Ich konnte mir nicht helfen, aber sie haben mich an die verlorenen Kinder aus Peter Pan erinnert. Sie tauchen immer wieder auf, ihre Taten werden analysiert und erklärt und doch bleiben sie völlig platt.


❗ Spoilerwarnung ❗
Vor allem, als Robin in ihr Lager geführt wird, sie sieht und spontan beschließt ihnen zu helfen.


Die weiteren Nebenrollen sind auch gut gewählt, aber stehen immer ein wenig hinten an und entfalten sich kaum. Bei einigen Charakteren ist das womöglich gut, weil sie sonst wohl in einen völlig überzeichneten und lächerlichen Charakter rutschen würden.

Die Aufmachung der DVD fand ich übrigens mal richtig klasse. Das Menü war nicht einfach nur eine Aneinanderreihung der rührseligsten Szenen, sondern in dieser Comicart gemacht, wie man sie von der Produktionsfirma mit dem Vogel (Scot-free?) kennt.

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