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Kafka (1991)

Kafka (1991)
Bewertung:
Humor: 15%15%
Action: 30%30%
Spannung: 82%82%
Erotik: 5%5%
Anspruch: 87%87%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

Film bewerten
OT: Kafka (1991)
Thriller
USA/GB/F 1991
Regie: Steven Soderbergh
Buch: Lem Dobbs
Musik: Cliff Martinez
Darsteller: Jeremy Irons, Theresa Russell, Joel Grey, Ian Holm, Jeroen Krabbé, Armin Mueller-Stahl, Alec Guinness, Brian Glover, Vladimir Gut, Simon McBurney, Keith Allen, Robert Flemyng, Matyelok Gibbs


Kurzinhalt:
Der kränkelnde Kafka arbeitet in einem höchst autoritären Betrieb als Angestellter. Als sein Kollege Edouard, der zum geheimnisvollen Schloß gerufen wurde, tot aufgefunden wird, wird der passive Kafka aktiv. Er schließt sich einer Untergrundbewegung an. Als immer mehr Leichen gefunden werden, überwindet Kafka seine Angst und besucht selbst das Schloß. Dort macht er eine grausige Entdeckung.

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Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von 8martin

Fantasievolle Interpretation
Ein Film mit Wiedererkennungswert.
Der Titel ist knackig, griffig, das Drehbuch (Lem Dobbs) lässt einen nicht mehr los und die ganze teilweise erfundene Handlung passt genau zu dem, was man vom Träger dieses Namens weiß und also erwarten kann.
Regisseur Steven Soderbergh hat ein Starensemble vor die Kamera geholt und kann beim Zuschauer ein Gespür für das monströse, leviatanhafte Unbekannte entstehen lassen. Menschen und Situationen bieten das, was man ‘kafkaesk‘ nennt. Kafka (Jeremy Irons) getrieben von denen da oben. ‘Die‘, das sind die Behörden (u.a. Ian Holm als Dr. Murnau), die Polizei (hier vertreten durch Armin Müller-Stahl) und über allem thront das Schloss. Alec Guinness ist der undurchsichtige Bürovorsteher, dem Joel Grey (zwanghaft korrekt) unterstellt ist. Und direkt unter Kafka arbeiten die Zwillinge, die für die Komik zuständig sind. Sie haben etwas von ‘Rosenkranz und Güldenstern‘ an sich, werden später versuchen Kafka im Schloss abzuliefern. Dort oben, jetzt in Farbe, kommt dann eine ‘Clockwork-Orange-Atmo auf, wo man versucht, einen effizienteren Menschen zu erschaffen durch Operationen am offenen Gehirn und Elektroschocks. Doch Dr. Frankenstein/Murnau hängt bald selbst am Fließband. Kafka ist in anarchistische Kreise geraten, die sogar eine Bombe platzieren. Dominante Vertreterin und prominentes Opfer ist Theresa Russell. Wie alle anderen Akteure agiert auch sie nur mit Gesichtslähmung. Einzig Jeroen Krabbé ist als rettender Lebenskünstler locker unterwegs.
Viele Szenen sind zwecks Akzentuierung durch Musik vom Hackbrett unterlegt. Ist Kafka am Ende ein gebrochener Mann? Ist er am Ende? Er hustet wie erwartet Blut. Egal. Spannend war’s allemal.

📝 geschrieben von Taxi Driver Fan

hat mir irgendwie nicht so zugesagt
schöne Optik und kluge Story aber trotzdem hats micht nicht so richtig überzeugen können
und Irons fand ich irgendwie uninspiriert bzw. unterfordert

📝 geschrieben von GM00156

Sehr guter Film, kann ich nur empfehlen.

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