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Con Air

Con Air
Bewertung:
Humor: 32%32%
Action: 67%67%
Spannung: 65%65%
Erotik: 0%0%
Anspruch: 47%47%
Gesamtbewertung:
Sehenswert!
Sehenswert!

OT: Con Air
Action
USA 1997
Regie: Simon West
Buch: Scott Rosenberg
Musik: Mark Mancina, Trevor Rabin, Diane Warren, Paul Linford, Ronnie Van Zant
Produzent: Jerry Bruckheimer
Darsteller: Nicolas Cage, John Malkovich, John Cusack, Steve Buscemi, Ving Rhames, Colm Meaney, Mykelti Williamson, Rachel Ticotin, Jesse Borrego, Danny Trejo, Dave Chappelle, Kevin Gage, Don S. Davis


Kurzinhalt:
Für Cameron Poe (Nicolas Cage) hat der Alptraum endlich ein Ende: Nach sieben Jahren Haft soll der hochdekorierte Ex - Soldat, der aus Notwehr einen Menschen tötete, endlich aus dem Gefängnis entlassen werden. Zeitgleich sollen einige der gefährlichsten Schwerverbrecher Amerikas per Flugzeug in ein neues Hochsicherheitsgefängnis verlegt werden - auch Poe ist mit an Bord. Doch plötzlich wird der Routineflug zum Schreckens - Szenario. Unter dem Kommando des skrupellosen Cyrus "The Virus" Grissom (John Malkovich) bringen die Häftlinge die Con Air in ihre Gewalt. Flugzeug und Besatzung sind einer Horde Killer ausgeliefert, die vor nichts zurückschrecken. Keiner von ihnen hat etwas zu verlieren - nur Cameron Poe...

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📝 Rezension geschrieben von gahbala

In den letzten 20 Jahren wurden nur ausgesprochen wenige Action-Filme produziert die nicht nur als „spektakulär“ oder unter dem Motto „was für Effekte!“ abgestempelt wurden sondern auch unter den so genannten Cineasten ein ordentliches Ansehen genießen dürfen. Die Chancen, ein richtig guter Film zu sein, sind erst recht dann mehr als schlecht, stammen sie aus Jerry Bruckheimers Bombast-Filmschmiede. In meinen Augen ist das aber bei „Con Air“ genau der Fall. Ein verdammt guter Film, der verdammt noch mal mehr zu bieten hat als tolle Stunts, groß angelegte Explosionen, „stylisches“ Geballer, perfekt Choreographierte Kämpfe, Flugzeugabstürze, bei denen ganz nebenbei halb Las Vegas in Schutt und Asche versetzt wird. Einige der besten Schauspieler des Amerikanischen Gegenwartskinos verhindern dass Con Air zu einem weiteren, unbedeutenden Sommer-Spektakel a la „Gone in 60 Seconds“ oder „XXX - Tripple X“ wurde. Scott Rosenbergs Drehbuch gibt Charakterdarstellern wie John Malkovich, John Cusack, Nicolas Cage, Ving Rhames, Steve Buscemi und Mykelti Williamson die Möglichkeit neue Akzente im sonst so eintönigen und darstellerisch uninteressanten Genre des Action-Films zu setzten.
Der Ausgangspunkt der Handlung ist schnell erzählt, auch wenn der Plot äußerst clever, innovativ und fast als intelligent zu bezeichnen ist.
Cameron Poe, gerade aus der Army entlassen, tötet aus Notwehr einen Betrunkenen, der seine schwangere Frau belästigt. Für ihn bedeutet das 7 Jahre Zuchthaus. Am 7. Geburtstag seiner Tochter soll er dann endlich entlassen werden und sein kleines Mädchen endlich sehen. Jetzt steht nur noch ein routinemäßiger Gefangenentransport zwischen ihm und seiner Familie. Aber dieser Flug ist anders, Einige der verrücktesten, gefährlichsten und skrupellosesten Psychopathen der USA sollen in ein neues Gefängnis verlegt werden. An Bord ist unter anderem der hochintelligente Killer Cyrus „the Virus“ Grissom, der von sich selbst behauptet mehr Menschenleben auf dem Gewissen zu haben als die Pest. Kaum in der Luft setzt der von langer Hand geplante Aufstand der Passagiere ein und die Killer übernehmen die Kontrolle über das Flugzeug. Sie alle wollen in die Freiheit und haben nichts zu verlieren. Nur Cameron Poe hat eine Verabredung mit seiner Tochter und arbeitet gegen die zu allem bereite Besatzung.
Machen wir uns nichts vor, der Film besitzt alles was einen typischen Action-Film ausmacht, dazu gehört auch der markige, harte und zu allem Fähige Held der immer einen coolen Spruch auf den Lippen hat. Realistisch sind die Actionszenen auch nicht. Um so glaubwürdiger sind die Charaktere, die Darstellerischen Leistungen von seltener Qualität (in diesem Genre gelten einfach andere Regeln!) und ab und an blitz unaufdringlich eine sehr intelligente Message durch: „Was ist verrückt? Liegt das nicht im Auge des Betrachters? Ab wann ist man verrückt und was macht einen Menschen zu einem schlechten Menschen?“ um es mal etwas stümperhaft in eigenen Worten auszudrücken.
Die Beziehung zwischen Poe, seiner Frau und ihrer Tochter ist durchaus rührend, oftmals ist der Film richtig lustig, durchgehend enorm spannend und über die enorme Qualität der Action brauche ich nicht mehr zu reden. Brutal, knallhart und am Ende hat man einfach das Gefühl einen verdammt unterhaltsamen Film gesehen zu haben. Kann ich auch all denen empfehlen, die normalerweise nichts von Action-Filmen halten (zu denen ich mich im Grunde auch zähle)

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Filmzitate aus "Con Air"

💬 "Leg den Hasen wieder zurück in die Kiste!"

💬 "Es gibt nur zwei Menschen denen ich vertraue. Der eine bin Ich und der andere sind nicht Sie!"

💬 "Ein Mädchen hat mich durch drei Staaten begleitet, ich trug ihren Kopf als Hut."

💬 "- Weißt du was ich bin?
- Hässlich wie die Nacht!"


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