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Wild at Heart - Die Geschichte von Sailor und Lula

Wild at Heart - Die Geschichte von Sailor und Lula
Bewertung:
Humor: 32%32%
Action: 31%31%
Spannung: 77%77%
Erotik: 55%55%
Anspruch: 80%80%
Gesamtbewertung:
Sehr gut!
Sehr gut!

Film bewerten
OT: Wild at Heart
Roadmovie
USA 1990
Regie: David Lynch
Buch: David Lynch, Barry Gifford (Roman)
Musik: Angelo Badalamenti, Richard Strauss
Darsteller: Nicolas Cage, Laura Dern, Willem Dafoe, J. E. FreCrispin Glover, Diane Ladd, Isabella Rossellini, Harry Dean Stanton, Grace Zabriskie, Morgan Sheppard, Sheryl Lee, Sherilyn Fenn


Kurzinhalt:
Der heißblütige Sailor (Nicolas Cage) und die attraktive Lula (Laura Dern) sind ein Paar - ganz entgegen den Wünschen von Lulas Mutter Marietta (Diane Ladd). Um ihrem Einfluss zu entkommen, fliehen die zwei aus der Stadt. Doch Mariettas Hass ist so groß, dass sie nicht davor zurückschreckt, den beiden Liebenden einen Killer (J. E. Freeman) auf den Hals zu hetzen.

Wild at Heart (Collector's Edition)
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Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von 8martin

Wilde Welt
An Regisseur David Lynch scheiden sich die Geister und die Kritik reicht von ‘über alle Maßen gut‘ bis ‘unterirdisch‘. Für mich ist neben der durch Schnitte zerfetzten Szenen vor allem die blutige Ausbeute an fast splattermäßigem Blutvergießen das auffallendste Merkmal dieses Roadmovies von einem Pärchen auf der Flucht, das von Killern gejagt wird.
Andererseits macht die wilde Hin- und Her-Cutterei den Plot auch irgendwie interessant. Zwischendurch gibt es akustische Leckerli wenn der Held Sailor (Nicolas Cage) für seine Angebetete Lula (Laura Dern) wie Elvis singt oder situationsmäßige Peperoni, wenn eine Nutte mit gespreizten Beinen nach unten schaut und den Helden auffordert ‘Beiß mal in den Pfirsich!‘
Das gelegentliche Auftauchen von Lulas Mutter Marietta (Diane Ladd) erinnert an die böse Schwiegermutter aus dem Märchen. Sie ist nicht nur dem Wahnsinn verfallen, sondern auch noch eine Liebhaberin der roten Farbe. Ansonsten ist sie in guter Gesellschaft: David Lynch hat ein Sammelsurium von skurrilen Kaputtniks vor die Kamera geholt. Hier ist Bobby (Willem Dafoe) der Schlimmste was Geilheit und Kriminalität betrifft. Perdita (Isabella Rossellini) ist keineswegs ‘verzweifelt‘, trägt aber auch nicht zur Erhöhung der Spannung bei.
Es sei aber nicht vergessen, dass es Passagen gibt, die sinnfrei oder zusammenhanglos daherkommen, mit Ausflügen ins Surrealistische. Typisch Lynch eben. Darüber kann man lachen oder aufjaulen, doch der Schluss geht sonderbar in die Hose: Sailor, der gerade von einer Straßengang zusammengeschlagen worden ist, nachdem er sich von Lula und Sohn getrennt hatte, bedankt sich dafür und hat eine Erscheinung frei nach Fatima und spricht mit seiner Schicksalsfee. Dann kommt ihm eine Erkenntnis und er stürzt laut nach Lula schreiend die Straße zurück…
Kein Unfug, nur nicht jedermanns Sache. Zum Verständnis braucht man wohl ‘ein wildes Herz‘ oder wie Lula sagt ‘Die Welt hat ein wildes Herz und ist total verrückt geworden.‘ Recht hat sie!

📝 geschrieben von Lakai

Dann ist gut.

📝 geschrieben von DerPsycho

Lakai schrieb
Hab´ich aber auch nix kapiert.


Ganz normal!

📝 geschrieben von Lakai

Ja, Lost Highway und Mulholland Drive fand ich auch besser. Hab´ich aber auch nix kapiert.

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Filmzitate aus "Wild at Heart - Die Geschichte von Sailor und Lula"

💬 "First of all gentleman, I want to apologize for referring to you as homosexuals!"

💬 "This whole world is wild at heart and weird on top!"

💬 "- Hast du hunger?
- In jeder Beziehung."

💬 "This is a snake skin jacket. It's a symbol of my individuality and my belief in personal freedom!"

💬 "Für mich bist du die perfekte Frau."


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