The-Fan.Net LOGO

Rendezvous mit Joe Black

Rendezvous mit Joe Black
Bewertung:
411. Platz in der Top 100 Film-Liste (Platz 411)
Humor: 34%34%
Action: 23%23%
Spannung: 63%63%
Erotik: 24%24%
Anspruch: 74%74%
Gesamtbewertung:
Sehenswert!
Sehenswert!

Film bewerten
OT: Meet Joe Black
Drama/Fantasy/Romanze
USA 1998
Regie: Martin Brest
Buch: Ron Osborn, Jeff Reno, Kevin Wade, Bo Goldman, Alberto Casella
Musik: Thomas Newman
Produzent: Martin Brest
Darsteller: Brad Pitt, Anthony Hopkins, Claire Forlani, Jake Weber, Marcia Gay Harden, Jeffrey Tambor, David S. Howard


Kurzinhalt:
Der sterbende Medienzar William Parrish (Anthony Hopkins) lässt sich auf ein Tauschgeschäft mit dem Tod ein: Er darf seinen 65. Geburtstag noch erleben, wenn er dafür dem Tod das menschliche Leben zeigt. Am nächsten Tag steht der in Gestalt des attraktiven Joe Black (Brad Pitt) vor der Tür. Prompt verliebt sich Parrishs Tochter Susan (Claire Forlani) in den geheimnisvollen Mann...

Rendezvous mit Joe Black (DVD)
mehr info hier




Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von 8martin

Tod macht Urlaub
Es gibt einige Filme, in denen der Tod in Menschengestalt seine Opfer heimsucht. Der hier ist ganz nett, aber sehr lang (165 Min.). Gevatter Tod nennt sich Joe Black (Brad Pitt), der den Milliardär Parrish (Anthony Hopkins) holen will. Pitt beeindruckt durch starren Blick und staksigen Gang, der nur weich wird, wenn er seine geliebte Susan (Claire Forlani) im Arm hält. Parrish wirkt noch vital und selbstbestimmt trotz Herzattacken und sorgt sich vor allem um seine Töchter Susan und Allison (Marcia Gay Harden). Das Drehbuch hält das Verhältnis zwischen dem Tod und dem Sterbendem geschickt in der Schwebe, sodass die Heimholung durchaus real wirkt, aber auch ohne weiteres ein Gedankenspiel sein könnte. Nur die überzeugenden Darsteller retten den Film über die Untiefen der ewig langen Umarmungen und Schmuseszenen im Stehen hinweg. Da werden nur emotionale Hochnebelorgien vom Stapel gelassen, die lediglich vom Familienoberhaupt immer wieder unterbrochen werden. Doch der ist keineswegs ein Unhold, sondern ein liebevoller Vater und knallharter Geschäftsmann, der eigentlich beruhigt von dieser Welt scheiden könnte.
Kurzfristig fährt das Drehbuch, an dem vier (sic!) Autoren mitgearbeitet haben, auf der realen Schiene der Wirtschaft, nachdem zuvor die beiden unabdingbaren Komponenten der ‘Tod und die Steuern‘ erwähnt wurden. Ist Joe Black etwa einer von der Steuerfahndung?
Dann gehen Parrish und Joe über eine symbolträchtige Brücke, (wohl über den Styx) und nur Joe kehrt zu seiner Liebe zurück. Minutenlang kann sich der Zuschauer an schönen Körpern mit Feuerwerk im Hintergrund erfreuen. Da wird es dann schon echt himbeerig! Die Idee an sich ist reizvoll, aber da ist zu viel Puderzucker drauf, der sich wie cremiger Honig in die Länge zieht. Schick!

📝 geschrieben von 8martin

Der verliebte Tod
Dieses Märchen vom Tod, der einen Erdenbürger ins Jenseits holen soll, ist ja nichts Neues. Trotzdem beginnt der Film noch recht vielversprechend. Die Vorbereitungen zum 65. Geburtstag des Großmoguls (Anthony Hopkins). Seine zwei Töchter Susan (Claire Forlani) und Allison (Marcia Gay Harden) lieben ihn. Da kommt der Tod (Brad Pitt als Joe Black) vorbei. Sein langsames Erscheinen und die akustische Ankündigung: ein rauschendes ‘Jaaaahhh‘ sind nicht schlecht gemacht. Doch dann flacht die Handlung zusehends ab, nur gelegentlich unterbrochen durch kurze beeindruckende Vater-Tochter Szenen und einen überaus charmanten Joe Black. Nach langatmigen Fusionsverhandlungen im Aufsichtsrat des Unternehmens kristallisiert sich eine Liebesbeziehung zwischen Joe und Susan heraus. Das linkische Verhalten des Todes, der von Nichts eine Ahnung hat (Speisen, Lieben etc.) mutet etwas seltsam an. Mag aber noch angehen, denn der Tod ist ja nun mal anders. Doch die letzte halbe Stunde von den insgesamt fast drei Stunden wird unerträglich in die Länge gezogen. Hier konnten sich vielleicht die vier Drehbuchautoren nicht einigen, wie der Schluss aussehen soll. Nicht mal Anthony Hopkins kann da noch etwas retten. Er wird auch in einen Dankes- und Verabschiedungsmarathon mit einbezogen mit langen statischen Einstellungen und natürlich liegt man sich ständig in den Armen. Klar dass es auch jede Menge Tränen gibt und passend dazu ein riesiges Feuerwerk. Wenn im Guinnessbuch der Rekorde noch Platz für einen endlos langen Abschied mit Happy End ist, hier wäre ein Anwärter. Das geht alles bis an die finale Schmerzgrenze. Man wartet sehnsüchtig auf den Abspann. Wenig Licht, aber sehr viel Schatten.

📝 geschrieben von Samtpfote

Diesen film sollte ich mir auch wieder mal ansehen.

📝 geschrieben von GM00156

Egal wann und wo dieser Film läuft, ich bleibe immer dabei hängen, denn er ist für mich unheimlich faszinierend. Eigentlich fällt er in ein Genre, welches mir nicht besonders zusagt, aber die Geschichte, dass der Tod das Leben kennenlernen möchte, finde ich wahnsinnig interessant.
Und lobend erwähnen muss man einfach die Musik von Thomas Newman.

Alle Beiträge zu diesem Thema anzeigen (Forumseite im neuen Fenster!)

📝 Dein Kommentar zu diesem Thema!

Name: (max. 20 Zeichen!)
E-Mail: (Optional!)

Dein Text:

😁 😉 😊 😍 😏 😖 😜 😠 😢 👋 👍 👎 👀 😎 😇 😈 😡 🌟


(max. 2000 Zeichen) verbleibende Zeichen:



Filmzitate aus "Rendezvous mit Joe Black"

💬 "Du bist nicht der Tod. Du bist nur ein Junge in einem Anzug!"

💬 "Nichts ist so sicher wie der Tod und die Steuer"

💬 "Hör auf mir Zucker in den Arsch zu blasen, das verfälscht meine Autopsie!"

💬 "- Du bist am falschen Platz zur falschen Zeit mit der falschen Frau!
- Drohst du mir?
- Ja, das hoffe ich doch!"

💬 "Vorsichtig, Bill, sonst kriegst du noch nen Herzifarkt und ruinierst meinen Urlaub!"


Noch mehr Filmzitate aus diesem Film...