The-Fan.Net LOGO

Fahrenheit 451 (1966)

Fahrenheit 451 (1966)
Bewertung:
Humor: 12%12%
Action: 36%36%
Spannung: 52%52%
Erotik: 8%8%
Anspruch: 64%64%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

OT: Fahrenheit 451
Sci-Fi
GB 1966
Regie: François Truffaut
Buch: Ray Bradbury, François Truffaut
Musik: Bernard Herrmann
Produzent: Lewis M. Allen
Darsteller: Oskar Werner, Julie Christie, Cyril Cusack, Anton Diffring, Bee Duffell, Alex Scott


Kurzinhalt:
Francois Truffaut prophezeit in "Fahrenheit 451" eine Welt, in der kein gedrucktes Wort mehr existiert. Feuerwehreinheiten überwachen Verdächtige, stöbern verbotene Buchbesitzer auf und zerstören jedes bedruckte Papier. Zu einer dieser gehaßten Einheiten gehört auch Montag, der seine Arbeit liebt und seit 5 Jahren nie eine Frage gestellt hat. Da lernt er eines Tages Clarisse kennen, und plötzlich kommt ihm seine Ehefrau Linda, die ihre Tage mit Tabletten- und Fernsehkonsum verbringt, entsetzlich langweilig vor. Heimlich entflieht er dieser kontrollierten Welt und beginnt nachts zu lesen, obgleich er weiß, daß dies tödliche Konsequenzen haben kann...

Fahrenheit 451 (1966) - DVD
mehr info hier



📝 Rezension geschrieben von 8martin

Lesen verboten

In einem totalitären Staat ist Lesen ein Verbrechen. Und anstatt zu löschen verbrennt die Feuerwehr Bücher. Oskar Werner spielt den Feuerwehrmann Montag, der die Fronten wechselt. Eine interessante Doppelrolle für die junge Julie Christie die auf beiden Seiten steht: einmal ist sie das systemkonforme, langhaarige, blonde Dummchen, das Pillen einwirft und den ganzen Tag fernsieht, und dann die Intellektuelle mit Kurzhaarschnitt, die zu den Bücherleuten gehört.
In dieser Situation werden solche Phänomene wie Widerstand, Denunziation oder auch Zivilcourage beleuchtet. Ein alter (1966), selten gezeigter Film von Truffaut, aus dem Science Fiction Bereich, der zeitlose Gültigkeit hat, wenn man ihn nicht als Gedankenspielchen abtut.

📝 Rezension geschrieben von Taxi Driver Fan

Habe das Buch zwar (noch) nicht gelesen aber der Film hat mir auf jeden Fall gefallen.
Es geht hier ja nicht nur um das Zerstören von Kulturgut sondern auch der Entindividualisierung durch einen totalitären Staat und die damit einhergehende entstehende graue Tristesse.
Das Truffaut ein Hitchcock-Bewunderer ist merkt man in manchen Szenen deutlich, die erinnern stark an manche Filme vom Master of Suspense auch daran zu merken das er Bernhard Herrman engagierte der viele der unvergesslichen Scores von Hitchcock komponierte. Trotz dessen entwickelt Truffaut eine ganz eigene Bildsprache die trotz des so ernsten Themas nie düster wird sondern alles eher harmlos erscheinen lässt.
Oskar Werner trägt den Film aber Christie steht ihm eigentlich in nichts nach.
Ein wunderschönes Ende mit den lebendigen Büchern.
Für heutige Verhältnisse lächerlich war der Special Effect mit den drei fliegenden Wachleuten.

📝 Rezension geschrieben von llisa

Echt sehenswerter Film. Oskar Werner top, Julie Christie fand ich auch ein bisschen zu lasch als Ehefrau Ein ausgezeichnter Vorspann, übrigens! Gibt einem so ein bisschen ein Gefühl davon, wie es wohl ist in einer Welt ohne Literatur und Schrift zu leben. Von der Geschichte her finde ich's viel spannender als 1984 oder Brave New World, obwohl ich diese Dystopien eigentlich gar nicht mag. Aber mir graust auch bei dem Gedanken, dass Bücher verbrannt werden, deshalb kann ich mich gut einfühlen. Muss umbedingt mal das Buch lesen.

📝 Rezension geschrieben von Donnie

Ich habe ihn glücklicherweise nicht verpasst und ich muss dem hier zustimmen, dass es ein spannender und empfehlenswerter Film ist. Die Geschichte ist sehr spannend und interessant(auch wenn "1984" bei weitem beeindruckender, schockierender ist), Oskar Werner sowie die Bücher-Lady spielen teilweise sehr gut. Nachdem, was ich von Oskar Werner bisher gesehen habe, finde ich ihn zwar gut, jedoch nicht so beeindruckend, allerdings konnte ich noch nicht viele Filme betrachten. Einige der Effekte wirken natürlich für uns an Spezialeffekte gewöhnte Zuschauer recht plump und kindisch, dennoch ein schöner Film und für Leseratten umso spannender.
Ciao, Donnie.

📝 Rezension geschrieben von GM00133

Nicht nur für die damalige Zeit - ein sehr guter, zeitloser Film.
Damals vielleicht Science Fiction, was ich ignoriere. Denn ich sehe eher einen "Hieb" auf die Bücherverbrennung im Dritten Reich.
Schauspielerisch allerdings nur Oskar Werner und Bee Duffell als die "alte" Book Lady übrzeugend. Julie Christie in der Doppelrolle etwas schwach.

Alle Forum-Beiträge zu diesem Thema anzeigen (Forumseite im neuen Fenster!)


📝 Dein Kommentar zu diesem Thema!

Name: (max. 20 Zeichen!)

Überschrift: (Optional!)

(max. 2000 Zeichen) verbleibende Zeichen:



Film bewerten?









Filmzitate aus "Fahrenheit 451 (1966)"

🗨 Wir haben leider keine Zitate aus diesem Film. Kennst du vielleicht welche und willst sie mit uns teilen?
Noch mehr Filmzitate