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Thirteen Days

Thirteen Days
Bewertung:
Humor: 15%15%
Action: 30%30%
Spannung: 62%62%
Erotik: 0%0%
Anspruch: 62%62%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

Film bewerten
OT: 13 Days
Drama
USA 2000
Regie: Roger Donaldson
Buch: David Self
Musik: Trevor Jones
Produzent: Armyan Bernstein, Kevin Costner
Darsteller: Kevin Costner, Shawn Driscoll, Bruce Greenwood, Steven Culp, Drake Cook, Lucinda Jenney, Dylan Baker, Charles Esten, Michael Fairman, Jon Foster


Kurzinhalt:
Oktober 1962: Zwischen den USA und der Sowjetunion herrscht der Kalte Krieg. Als amerikanische Piloten Kontrollflüge über Kuba starten, machen sie eine folgenschwere Entdeckung: gut verborgen im Dschungel liegt eine Basis mit sowjetischen Nuklearraketen. Ihre Zielrichtung: Die USA. Präsident John F. Kennedy steht nun vor der schwierigsten Aufgabe seines Lebens: Wenn er seine Militärs und Geheimdienste nicht von einer friedlichen Lösung überzeugen kann, steht der dritte Weltkrieg unmittelbar bevor. Die Situation scheint beinahe aussichtslos und Kennedys Bruder Robert und sein engster Berater Kenny O'Donnell versuchen alles, um einen diplomatischen Ausweg zu finden. Wachsamkeit ist gefragt, denn in diesen 13 Tagen könnte jede Entscheidung die falsche sein...

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Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von Max Cady

Sehr spannender Politthriller mit klasse Besetzung. Obwohl mir die grundlegendsten Dinge der Kubakrise bekannt waren, konnte der Film seinen Spannungsbogen kontinuierlich aufbauen und die ständige Angespanntheit der Charaktere hat sich auch auf mich übertagen. Dass die Darsteller ihren realen Vorbildern ähnlich sahen, half dem Authenzitätsgefühl, so z.B. bei den Darstellern der Kennedys und von McNamara. Wirklich ein Spitzenfilm, nur frage ich mich, warum manche Szenen in Schwarz/Weiß begonnen haben und dann in Farbe wechselten. Aber das ist auch schon das einzige, was mich an Roger Donaldsons klasse Inszenierung stört.

📝 geschrieben von Urs Lippuner

Den Film hatte ich lange ignoriert, konnt mir nicht vorstellen wie man die allseits bekannten Vorgänge "spannend" präsentieren sollte. Irgendwann habe ich mir dann doch die DVD erstanden, jedoch auch danach wegen mangelndem Interesse zu Hause einige Zeit ungesehen gelagert.

Irgendwann war's dann aber soweit. Vielleicht sollte ich grundsätzlich alle Filme mit einer "Icherwartenichtviel"-Haltung anschauen, denn somit wird man meist positiv überrascht. So auch bei diesem Film. Kevin Costren's etwas zu aufgesetzter Akzent lenkt nur in den ersten Minuten etwas ab, anschliessend übernimmt man den Charakter als glaubwürdig. Zumindest bei mir war's so.

Der Film ist spannend. Wie die meisten Filme die die Innenseite der Machteliten zeigen. Die Konfrontationen zwischen Kennedy und seinen militärischen Stabschef's bei der Frage nach einem Erstangriff sind besonders intensiver Filmgenuss. Genial auch der Moment als McNamara und einer seiner leitenden Admirale während den bangesten Minuten verschiedener Meinung sind. McNamara setzt sich wütend durch. Da glimmt der Bildschirm.

Die Tiefflug-Aufklärungsmission in der Mitte des Filmes wirkt ob ihrer Action etwas aufgesetzt und riecht nicht nur nach Kerosin sondern leider auch nach Hollywoodformel.

Nichtsdestotrotz war ich begeistert von diesem Film. Komplexes Thema interessant aufbereitet.

Gruss, Urs

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Filmzitate aus "Thirteen Days"

💬 "Die Sonne ist aufgegangen. Jeder Tag an dem die Sonne aufgeht sagt etwas über uns aus."

💬 "Krieg ist ein moralischer Wettstreit, der in Tempeln gewonnen wird, noch bevor es zum Kampf kommt."


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