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Der 200 Jahre Mann

Der 200 Jahre Mann
Bewertung:
Humor: 38%38%
Action: 12%12%
Spannung: 31%31%
Erotik: 4%4%
Anspruch: 58%58%
Gesamtbewertung:
Durchschnittlich!
Durchschnittlich!

OT: Bicentennial Man
(Der 200-Jahre-Mann)
Science-Fiction
USA 1999
Regie: Chris Columbus
Buch: Nicholas Kazan, Isaac Asimov
Musik: James Horner
Produzent: Petersen, Gail Katz, Neal Miller,
Darsteller: Robin Williams, Sam Neill, Embeth Davidtz, Oliver Platt, Kiersten Warren, Hallie Kate Eisenberg, Wendy Crewson


Kurzinhalt:
NDR-114 ist der erste Haushaltsroboter der nahen Zukunft. Richard (Sam Neill) kauft ihn, um sich und seiner Familie das Leben zu vereinfachen. Nie aber hätte er gedacht, dass Andrew (Robin Williams) - so wird der Android bald genannt - auch ein eigenes Gefühlsleben entwickeln kann: Er verliebt sich in die schöne "Little Miss" (Embeth Davidtz), die Tochter des Hauses.

Der 200 Jahre Mann - DVD
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📝 Rezension geschrieben von 8martin

Ewig leben

Ein nettes Science Fiction Märchen, das recht amüsant beginnt und am Ende nach Diskussionen über Sterbehilfe und Ewiges Leben in Tränen ertrinkt. Der Android Andrew (Robin Williams) liefert sich anfangs mit seinem Herrn und Besitzer Richard Martin (Sam Neil) spaßige Wortduelle. Er ist es, der den Roboter auch auf die menschliche Schiene bringt und seine Einzigartigkeit erkennt. (Andrew kann künstlerisch Gestalten.) Mit seiner Selbstständigkeit und dem Drang nach Freiheit wird die Handlung dann allerdings etwas langatmig. Bei den Frauenfiguren wie Mrs. Martin (Wendy Crewson), Tochter Amanda oder Portia (beide Embeth Davidtz) verliert man schon mal den Überblick. Die Androiden-Frau Galatea ist als Ergänzung zu Andrew gedacht, aber auch um sein Verhältnis zur Enkelin Portia spannender zu machen. Die Menschwerdung von Andrew ist wiederum ganz nett gestaltet. Sein Konstrukteur Oliver Platt lässt ihn Essen, Küssen, Weinen und Pupsen. Er landet im Bett mit Portia. Da bleibt nur ein Problem für die Verliebten: er ist unsterblich, sie nicht. Er altert nicht, sie schon. Die Lösung, die Regisseur Chris Columbus anbietet ist nachvollziehbar. ‘Es ist besser, als Mensch sterblich zu sein, denn als Roboter ewig zu leben.‘ So geht denn auch der älteste Mensch nach 200 Jahren den Weg alles Irdischen. Ganz unterhaltsam. Die Androidenmasken sind toll.

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