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A Nightmare on Elm Street (2010)

A Nightmare on Elm Street (2010)
Bewertung:
Humor: 8%8%
Action: 40%40%
Spannung: 40%40%
Erotik: 0%0%
Anspruch: 16%16%
Gesamtbewertung:
Durchschnittlich!
Durchschnittlich!

OT: A Nightmare on Elm Street (2010)
Horror/Fantasy/Thriller
USA 2010
Regie: Samuel Bayer
Buch: Wesley Strick, Eric Heisserer, Wes Craven (Charaktere)
Musik: ---
Produzent: Michael Bay, Andrew Form, Bradley Fuller
Darsteller: Jackie Earle Haley, Rooney Mara, Kyle Gallner, Katie Cassidy, Thomas Dekker, Kellan Lutz, Clancy Brown, Connie Britton, Lia D. Mortensen, Charles E Tiedje, Andrew Fiscella, Anna Hagopian

Kinostart: 20.05.2010
Homepage/Trailer

Kurzinhalt:
Freddy Krueger kehrt zurück: „A Nightmare on Elm Street“ ist die zeitgemäße Neufassung des Horrorklassikers.

Eine Gruppe von Teenagern teilt ein grausiges Geheimnis: In ihren Träumen werden sie von dem grässlich entstellten Killer Freddy Krueger verfolgt. So lange sie wach bleiben, können sie sich gegenseitig beschützen … doch wenn sie einschlafen, gibt es kein Entrinnen.

Freddys Markenzeichen, den Filzhut, den rot-grün gestreiften Pullover und die mit vier Klingen gespickten Handschuhe, trägt diesmal Oscar-Kandidat Jackie Earle Haley („Little Children“, „Watchmen - Die Wächter“).

Mit diesem Film gibt der preisgekrönte Musikvideo- und Werbespot-Regisseur Samuel Bayer (Nirvanas „Smells Like Teen Spirit“, Green Days „Boulevard of Broken Dreams“) sein Kinodebüt.

Die von Freddy Krueger durch ihre Albträume gehetzten Teenager werden von einem Ensemble junger Schauspieler dargestellt: Kyle Gallner („Das Haus der Dämonen“), Katie Cassidy („96 Hours“, TV-Serie „Supernatural - Zur Hölle mit dem Bösen“), Rooney Mara („Düstere Legenden 3“), Thomas Dekker („Terminator: The Sarah Connor Chronicles“) und Kellan Lutz („Twilight - Biss zum Morgengrauen“, „New Moon - Biss zur Mittagsstunde“). Zur Besetzung zählen auch der erfahrene Charakterdarsteller Clancy Brown („Die Verurteilten“, „Highlander“) und Connie Britton („Friday Night Lights“).

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📝 Rezension geschrieben von Max Cady

Laaaaaaaangweilig.

Ist so ziemlich das treffendste Wort, um diesen Film zu beschreiben. Bis auf eine kleine Finte in der Story (die der Film aber 5 Minuten später selbst wieder zu Nichte macht) ist der Film absolut vorhersehbar, es gibt keinen Schockmoment, der irgendwie überraschen kann. Auch die Mordszenen strotzen nur so vor Uninspiriertheit, und so hat der Film eigentlich nicht wirklich etwas zu bieten, die Effekte sind stellenweise relativ schlecht, die Charaktere gehen einem einfach am Allerwertesten vorbei und die Darsteller sind auch weitestgehend zum Vergessen, auch Jackie Earle Haley kann da nichts besonderes rausreißen. Alles in allem war es wieder einmal ein Remake, dass es nicht gebraucht hätte.

📝 Rezension geschrieben von The Fan

1984 schuf Horrorlegende Wes Craven den Anfang einer Albtraum-Reihe mit einem abscheulichen Killer, der mit seinem vernarbten Gesicht und seinem Messerklingen-Handschuh zu einer der kultigsten Horrorfiguren der Filmgeschichte wurde. Im Original (Nightmare - Mörderische Träume) und in den weiteren sieben darauf folgenden Fortsetzungen wurde Freddy Krueger von Robert Englund gespielt, der durch diese Rolle berühmt wurde.

Der Film aus dem Jahr 1984 ist Kult, und genießt seinen besonderen Status unter den Liebhabern des Genres. 26 Jahre später wagt sich Produzent Michael Bay (der in den letzten Jahren andere Horrorklssiker wie "Texas Chainsaw Massacre", "Amityville Horror" und "The Hitcher" neu verfilmte) an ein Remake und bringt "A Nightmare on Elm Street" unter der Regie von Musikvideo-Regisseur Samuel Bayer und mit Jackie Earle Haley als der tödliche Albtraum einer Teenager-Gruppe auf die große Leinwand.

Die Geschichte ist ähnlich wie im Original. Eine böse Gestalt, Freddy Krueger mit Brandnarben im Gesicht und Messer-Handschuh jagt ein paar Teenager in ihren Träumen, denn das ist seine Welt. Wenn seine Opfer einschlafen, sucht sie Freddy Krueger in ihren Träumen heim, und fügt ihnen Schmerzen zu, die sie - wenn sie aufwachen - deutlich spüren, oder eben qualvoll daran sterben. Die einzige Möglichkeit für manche ist eben nicht mehr einzuschlafen. Doch früher oder später muß jeder einschlafen. Am Ende versucht die Hauptperson, Nancy (Rooney Mara) mit ihrem Freund die Gründe für diese tödlichen Albträume zu finden und letztendlich Krueger aus seiner Welt, also aus der Traumwelt, in die reale Welt zu locken, wo er dann auch verwundbar ist.

Der Film legt irgendwie sofort los, als hätte man wenig Zeit all das reinzupacken, was man vorhatte reinzupacken. Die Charaktere haben kaum Möglichkeit sich zu entwickeln und man hat es nicht immer leicht Zugang zu den Personen zu finden, oder mit den Charakteren warm zu werden. Hinzu kommt leider, daß die jungen Darsteller meistens unglaubwürdig rüberkommen und irgendwie eher in einer Highschool-Schönlings-Seifenoper oder sogar in einer Horror-Parodie ala "Scary Movie" besser aufgehoben wären.

An der Original-Story wurde u.a. das Motiv Kruegers geändert und somit wollte man eine Wendung in die sonst lineare Handlung einbauen, doch dies erzielt nur für einen kurzen Moment den gewollten Effekt, denn kaum denkt man in die andere Richtung, schon kommt die Bestätigung, daß es doch nicht so ist, also zurück zum Alltagsgeschehen.

Apropos Effekte, für ein Remake, das im Jahr 2009/2010 produziert ist, fallen die Effekte ehre dürftig und unspektakulär aus. Die Kreativität des Auftretens von Krueger, des Mordens und des Spannung-Haltens hält sich in Grenzen.

Erwähnenswert ist Jackie Earle Haleys schauspielerische Leistung, der nicht unbedingt versucht Robert Englund zu kopieren, sondern auf seine Art der Figur Freddy Krueger einen persönlichen neuen Stempel aufzudrücken. Das muß er ja auch, denn, A.) ist Robert Englund als Freddy Krueger unersetzbar, und B.) um sich möglicherweise in den Fortsetzungen mehr behaupten zu können. Denn der zweite Teil hat sich nicht nur im Film angekündigt, sondern ist bereits für 2012 geplant, auch wenn es zur Zeit offiziell noch nicht bestätigt ist, dass Jackie Earle Haley die Rolle in "A Nightmare on Elm Street 2 (2012)" übernimmt.

Daß ein Remake nicht immer an das Original herankommen kann, ist eine bekannte Tatsache. Und dieses hier stellt keine Ausnahme dar, so versuchte man mit "A Nightmare on Elm Street (2010)" eine halbwegs ansehnliche Version zu schaffen, die wenigstens als würdige Hommage an das Original betrachtet werden kann. Dem neugierigen Horrorfreund, der das Original kennt und der jungen Generation an Horrorfans, die sich eher mit einer zeitgemäßeren Verfilmung anfreunden kann/will, kann ich den Film empfehlen. Er hat, trotz Schwächen, seine spannenden und unterhaltsamen Momente...

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