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Somewhere (2010)

Somewhere (2010)
Bewertung:
Humor: 20%20%
Action: 15%15%
Spannung: 30%30%
Erotik: 20%20%
Anspruch: 70%70%
Gesamtbewertung:
Empfehlenswert!
Empfehlenswert!

Film bewerten
OT: Somewhere (2010)
(Somewhere - Verloren in Hollywood)
Komödie/Drama
USA 2010
Regie: Sofia Coppola
Buch: Sofia Coppola
Musik: ---
Produzent: G. Mac Brown, Roman Coppola, Sofia Coppola, Francis Ford Coppola
Darsteller: Benicio Del Toro, Michelle Monaghan, Stephen Dorff, Elle Fanning, Laura Ramsey, Robert Schwartzman, Caitlin Keats, Chris Pontius, C.C. Sheffield, Karissa Shannon, Becky O'Donohue, Kristina Shannon, Jo Champa, Alexander Nevsky, Laura Chiatti

Kinostart: 11.11.2010

Kurzinhalt:
Man kennt ihn von der Leinwand oder aus der einschlägigen Klatschpresse: Johnny Marco ist ein angesagter junger Hollywood-Star. Er residiert im legendären Hotel Chateau Marmont in L.A. und vertreibt sich die Zeit mit Dingen, die das Leben angenehm machen: schöne Frauen, schnelle Autos, Alkohol und Drogen. Alles, um bloß nicht zu merken, das sein Leben eigentlich ziemlich langweilig ist. Doch da kommt ihn unerwartet Cleo (Elle Fanning), seine elfjährige Tochter aus einer früheren Beziehung, besuchen. Johnny soll sich für einige Zeit um sie kümmern. Die unvermittelte Nähe zu seiner Tochter bringt Johnny nach langer Zeit endlich wieder zum Nachdenken: Mit Cleo füllt wieder etwas Echtes und Ehrliches die Leere in seinem Leben. Doch was wird sein, wenn sie ihn wieder verlassen muss?

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Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von 8martin

Nirgendwo
Natürlich vergleicht man den Film sofort mit der ‘Verlorenen Übersetzung‘. Sofia Coppola hat wohl hier einen Teil ihrer Jugend weiter verarbeitet. Das Leben in Hotels, aus dem Koffer und immer hinter Papa her. Hier wird sie als Cleo von Elle Fanning gespielt, die das auch ganz gut macht. Ihr Vater Johnny von Stephen Dorff. Ebenso cool. Fast ein dokumentarischer Bericht. Hohle Langeweile, obwohl ständig etwas los ist, von Termin zu Termin geschubst, von Hollywood nach Italien und wieder zurück. Der Vater lässt es sich so ganz nebenbei echt gut gehen. Bettschwalben in jedem Flur, Geld spielt keine Rolle, obwohl man ständig damit beschäftigt ist, es auszugeben. Man hat es halt einfach. Ganz versteckt huscht schon mal etwas Ironie über den Bildschirm, aber nur ganz kurz. Ansonsten ist Gähnen angesagt. Und das liegt nicht nur an den überlangen Einstellungen ohne Worte.
Man reibt sich die Augen, wenn erst die Tochter, später auch der Vater plötzlich ein paar Tränen vergießen. Soll sich da etwa die innere Leere Bahn brechen? Da wenig gesagt wird, kann viel hineininterpretiert werden. Wir sehen ein Leben, in dem man alles machen kann, was man will. Der Vater bemüht sich um den Teenager, aber letztlich weiß auch er nicht weiter. Orientierungslos lässt er seine Luxuskarosse am Straßenrand stehen und geht in die Wüste. Kann eine Flucht sein oder ein Start zu einem Selbsterkennungstrip? Oder will er einfach nur mal den Kopf frei kriegen? Beneidenswert ist das Leben dieses Stars keineswegs, im Gegenteil. Wenn das Sofias Absicht war, hat sie ihr Ziel voll erreicht.

📝 geschrieben von DerPsycho

Kann mich Taxi Driver Fan anschließen. "Somewhere" ist eigen, aber/und klasse.

Schon die Anfangsszene entscheidet wohl, ob man mit dem Film etwas anfangen kann oder nicht. Man sieht den
Ferrari vom Hauptdarsteller Johnny endlose Kreise auf einer öden Rennbahn drehen. Wohlgemerkt in einer
bewegungslosen Einstellung. Sowohl inhaltlich als auch von der Machart her beschreibt diese Szene "Somewhere"
perfekt: Der Alltag eines Filmstars wird in seine tatsächlich einsamen und öden Momente zerlegt und nimmt einem
jegliche Illusion. Ist die Langsamkeit des Film anfangs vielleicht noch gewöhnungsbedürftig, so ist man ab dem
Zeitpunkt, an dem Johnnys Tochter dessen Leben betritt, "drin" und alles geht doch sehr schnell vorbei. Stephen
Dorff, den ich bislang eigentlich keinem Film so richtig zuordnen konnte, liefert hier eine wirklich bemerkenswerte
Leistung ab.
Allen, die auf eine großartige Story und Handlung verzichten können und langsamen Filmen mit einer gewissen
Atmosphäre, die die Thematik widerspiegelt, etwas abgewinnen können, sei dieser Film ans Herz gelegt.

📝 geschrieben von lokos

Mir war die Handlung echt zu dünn und alles war mir zu langsam und unnötig. Gib schlechtere Filme, aber Somewhere ist so nichtssagend geworden wie der Titel.

📝 geschrieben von Taxi Driver Fan

Nach "Lost in Translation" ein weiterer Hotel-Film von Sofia Coppola, der logischerweise, wie sie auch zugibt autobiographische Elemente enthält. Wie auch "LiT" ist die Handlung dünn aber die Bilder zum Großteil magisch und das beherrscht Coppola wirklich grandios, kleine Begebenheiten und Momente des Alltags in Szene zu setzen. Es geht hier und das ist vielleicht ein bisschen zu eindeutig geworden um die Dekonstruktion des Scheins des Starruhms. Was in so vielen Magazinen und Fernsehsendungen als erstrebenswert proklamiert wird ist hier nur noch eine Aneinanderreihung von bedeutungslosem Sex, Drogen, Film-PR und Partys die ihn wie ein Wrack aussehen lassen. Einzig die Besuche seiner Tochter lassen ihn erstrahlen und die führen dann auch zu den besten Momenten des Films. Was aber wirklich überrascht, Stephen Dorff, hab nur seine Rolle in "Blade" in Erinnerung und dann liefert er hier so eine exzellent lässige Rolle dahin, da steckt wohl auch einiges an autobiographischem drin. Die Musik von Phoenix ist perfekt abgestimmt und verstärkt die Bilder in ihrer Wirkung ohne aufgesetzt zu wirken.

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