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Miral (2010)

Miral (2010)
Bewertung:
Humor: %%
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Gesamtbewertung:
gut!
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OT: Miral (2010)
Frankreich/Israel/Italien/Indien 2010
Regie: Julian Schnabel
Buch: Julian Schnabel, Rula Jebreal (Roman: Miral - Ein Land. Drei Frauen. Ein gemeinsamer Traum)
Musik: ---
Produzent: Jon Kilik
Darsteller: Hiam Abbass, Freida Pinto, Omar Metwally, Alexander Siddig, Ruba Blal, Willem Dafoe, Vanessa Redgrave, Yasmine Elmasri, Shredi Jabarin, Jamil Khoury, Makram Khoury, Doraid Liddawi, Stella Schnabel

Kinostart: 18.11.2010
Homepage/Trailer

Kurzinhalt:
Die junge hübsche Miral (FREIDA PINTO) wächst als Schülerin des berühmten Dar- Al-Tifl-Instituts wohlbehütet und glücklich in Ostjerusalem auf. Ihre Lehrerin Hind (HIAM ABBASS) legt - ebenso wie Mirals liebevoller Vater Jamal (ALEXANDER SIDDIG) - großen Wert auf eine gute Ausbildung für Mädchen und erzieht ihre palästinensischen Schützlinge zu Menschlichkeit und Gewaltfreiheit. Als Miral erwachsen wird und sich in den politischen Aktivisten Hani (OMAR METWALLY) verliebt, droht sie diese Ideale aus den Augen zu verlieren. Doch Hind kämpft um sie wie um ihre eigene Tochter ...

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📝 geschrieben von 8martin

Vier Frauen
Julian Schnabel hat einen Tatsachenroman verfilmt, der anhand des Schicksals von vier Frauen die israelische Geschichte von der Staatsgründung bis zum Oslo Abkommen verfolgt. Dabei steht am Anfang und am Ende Hind Husseini (Hiam Abbas) im Mittelpunkt. An ihrer Erscheinung kann man den Ablauf der Zeit ablesen. Sie ist die Klammer für das Leben von Nadja, der Bauchtänzerin, Fatima der Terroristin und von Miral (Freida Pinto), die etwas von all dem hat und doch nichts davon. Sie findet den Ausweg: ein Studium im Ausland.
Historische Dokumentaraufnahmen sollen die Authentizität herstellen. Es werden die aggressive Siedlungspolitik der Israelis und ihre Foltermethoden beim Verhör gegeißelt. Das trägt einem dann schnell den Vorwurf des Antisemitismus‘ ein. Doch das ist voreilig. Hind und auch Mirals Vater treten für Gewaltlosigkeit ein. Selbst der Prozess gegen Miral wird mehr oder weniger rechtsstaatlich durchgeführt. Erst bei einem Treffen von Israelis und Palästinensers im privaten Familienkreis kocht die alte Feindschaft wieder auf. Auch das ist realistisch, denn die Liebe macht vor der Herkunft keinen Halt. Das Abkommen von Oslo wird völlig richtig als Friedenfanal gesehen. Leider blieb es graue Theorie. Hier wird Kante gezeigt. Über Details kann man sicherlich streiten. Es ist eine subjektive Sicht der Dinge, ohne für den Extremismus auf beiden Seiten eine Lanze zu brechen. Das Projekt fand renommierte Unterstützung durch kleinere Rollen von Willem Dafoe und Vanessa Redgrave. Interessant und anschaulich, wenn auch subjektiv eklektizistisch.

📝 geschrieben von DerPsycho

In unserer Tagdeszeitung hat der Film leider eine nicht allzu gute Kritik bekommen. Durch den großen zeitlichen Rahmen, in der die Geschichte spielt, sollen einem die Figuren mehr oder weniger egal sein.

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