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I Hired a Contract Killer (1990)

I Hired a Contract Killer (1990)
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OT: I Hired a Contract Killer (1990)
(Vertrag mit meinem Killer)
Tragikomödie
Finnland/Großbritannien/Deutschland/Schweden/Frankreich 1990
Regie: Aki Kaurismäki
Buch: Aki Kaurismäki, Peter von Bagh
Musik: ---
Produzent: Aki Kaurismäki
Darsteller: Jean-Pierre Léaud, Margi Clarke, Kenneth Colley, T.R. Bowen, Imogen Claire, Angela Walsh, Cyril Epstein, Nicky Tesco, Charles Cork, Michael O'Hagan, Tex Axile


Kurzinhalt:
Pech ist das einzige, was Henri Boulanger hat. Aber davon hat er reichlich. Der Franzose, der in London lebt, will sterben. Seine kläglichen Versuche, seinem Leben selbst ein Ende zu bereiten scheitern, und so beschließt Boulanger, einen professionellen Auftragskiller anzuheuern. Während er geduldig darauf wartet, dass der Killer seinen Auftrag erledigt, macht Boulanger einen Fehler: Er trinkt zum ersten Mal in seinem Leben Whiskey. Und verliebt sich. Unglücklicherweise ist der Vertrag mit dem Killer nicht mehr rückgängig zu machen...

I Hired a Contract Killer (1990) (DVD)
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Studio: Pandora Film
Sprache: Deutsch (DD 2.0), Englisch (DD 2.0)
Untertitel: Deutsch, Französisch
Bildformat: 16:9, anamorph
Laufzeit: ca. 76 Min.
FSK: 12
Ländercode: 2

Erscheinungstermin: 04. Dezember 2009




Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von Lakai

Hab ich leider verpasst...

📝 geschrieben von Janus1980

Ein seltsam wirkender, aber deshalb noch lange nicht schlechter Film.
An seinem Anfang fühlt man sich unweigerlich an Kafka oder Filme wie "Brazil" erinnert. Aki Kaurismäki hält ihn sehr minimalistisch. Einfache Kulissen, kaum Dialoge, wenig Musik (meist nur in Geschäften, Bars usw.). Wiederkehrende Elemente wie Wände, die meist nur mit einem einzigen Gegenstand dekoriert sind, verstärken den Eindruck vom Minimalismus. Kaurismäki schafft eine Atmosphäre, die in treffender Weise das Innenleben des (zunächst) lebensmüden Henri wiedergibt: Durchweg schreit einem die pure Depression und Verzweiflung entgegen. Aber auch auf andere Figuren, wie den Auftragskiller selbst, treffen diese negativen Emotionen zu. So gut wie alle Charaktere dieses Films sind absolute Antihelden, wobei Margaret (Henris neue Freundin) sehr blass daher kommt.
Sehr interessant ist Kaurismäkis Spiel mit den Farben sowie Helligkeit/Dunkelheit. Hier die grauen Henry und der Killer, dort die bunte Margaret. Und immer wieder tauchen die Farben grün (Hoffnung?) und rot (Liebe?) als guter Kontrast zur sonstigen Tristesse auf. Wenn Musik in dem Film vorkommt, dann zu 90% schwerer Blues oder Jazz, was auch wieder ins Bild passt.
Insgesamt ist "I hired a contrakt killer" ein guter Film, der aber weniger von der Handlung - die wäre in einer Minute erzählt - als von den Bildern und der erzeugten Stimmung lebt.
Für mich persönlich als Fan guter Rock-/Punkmusik war ein weiteres Bonbon ein schöner Auftritt des mittlerweilen verstorbenen Joe Strummer (The Clash).

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