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Im Auftrag des Teufels (1997)

Im Auftrag des Teufels (1997)
Bewertung:
Humor: 52%52%
Action: 62%62%
Spannung: 80%80%
Erotik: 62%62%
Anspruch: 77%77%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

OT: The Devil's Advocate (1997)
Horror
USA 1997/98
Regie: Taylor Hackford
Buch: Jonathan Lemkin, Tony Gilroy, Andrew Niederman (Roman)
Musik: James Newton Howard, Mick Jagger, Keith Richards
Produzent: Anne Kopelson, Arnold Kopelson, Arnon Milchan
Darsteller: Keanu Reeves, Al Pacino, Charlize Theron, Jeffrey Jones, Judith Ivey, Connie Nielsen, Craig T. Nelson, Tamara Tunie, Ruben Santiago-Hudson, Delroy Lindo, Vincent Laresca, Lena Headey, Alice Krige, Heather Matarazzo


Kurzinhalt:
Kevin Lomax (Keanu Reeves) ist ein zielstrebiger Anwalt, der jeden Fall gewinnt. Auf ihn wird eine Anwaltskanzlei in New York aufmerksam. Die Kanzlei wird von dem geheimnisvollen, mächtigen John Milton (Al Pacino) geleitet. Das Angebot in der Kanzlei zu arbeiten und schnell ganz nach oben zu kommen, nimmt der junge Anwalt mit Begeisterung an. Doch seine Frau Mary Ann (Charlize Theron) findet manche Dinge und Geschehnisse sehr merkwürdig und wird von großen Ängsten verfolgt, Kevin jedoch hält das alles nur für Hirngespinste.

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📝 Rezension geschrieben von 8martin

Lieber in der Hölle regieren...

Ein Mystery-Thriller ohne Tod aber mit viel Teufel. Er spielt sich in einem Dreiecksverhältnis ab: John Milton (Al Pacino) ist, - wie wir erst nach und nach erfahren - der Satan, für ihn arbeitet (s. Titel) Kevin Lomax (Keanu Reeves), der mit Mary Ann (Charlize Theron) verheiratet ist. Reeves ist teuflisch gut, Pacino ist noch besser, furchterregend souverän und die Theron ist einfach überirdisch. Sie wandelt sich von der schicken Partymaus zu einer kaputten, kranken Frau. Für bibelfeste und literaturkompatible Zuschauer ist der Genuss doppelt so groß. Man kann aber auch einfach nur die eskalierenden Hinweise bis zum bombastischen Finale goutieren, bis sich der Teufel outet. Zuvor gab es mal eine Monsterfratze, einen züngelnden Al oder einen Schnellschnitt: Baby, Blut, Traum, Charlize hüllenlos in der Kirche. Hat sie der Teufel besessen? Hat Reeves es mit seiner ‘Schwester‘ (Connie Nielsen) getrieben? Ein Mysterium! Die Auflösung ist optisch raffiniert, dramatisch hochspannend und inhaltlich überraschend. Und das geschieht auf hohem sprachlichem Niveau. Hier war die Romanvorlage sicherlich hilfreich. Sie liefert auch die Dialoge. (‘Gott ist ein Spießer, ein Sadist. Ich bin vielleicht der letzte Humanist ‘oder ‘die Tugend des Teufels ist in seinen Lenden‘.)
Man muss nicht unbedingt John Milton mit dem ‘Verlorenen Paradies‘ ins Feld führen. Lomax hat seine Seele dem Teufel verkauft und sein Paradies verloren. Er nahm quasi Blutgeld, wir haben zwei Selbstmorde zu verkraften und erwachen aus einem bösen Albtraum. Und können beim letzten Bild, das die Perpetualität des Bösen dokumentiert, wieder schmunzeln.

📝 Rezension geschrieben von DerPsycho

Ich finde den Film ziemlich gut, aber wohl nicht sehr gut. Das liegt nicht an den Schauspielern und nicht an der Inszenierung - hier ist alles top. Besonders Pacino weiß natürlich zu gefallen: eine perfekte Vorstellung als Teufel (alleine das Kauen schon, als er Lomax den Mordfall überträgt...).
Allerdings finde ich die Story doch teilweise etwas plump. Gerade das Subtile in den ersten zwei Dritteln des Films gefällt mir so gut und lassen den Film wirklich teilweise unheimlich wirken, leider lässt das hinterher sehr nach. Ab der Szene, in der Milton das Weihwasser mit seinem Finger zum Kochen bringt, geht einiges von der dieser verstörenden Atmosphäre verloren. Die Aufdeckung, dass es sich bei Milton dann wirklich um den Teufel handelt, ist - trotz des tollen Monologs - schon etwas platt und gerade die Endszene ist schon fast lustig. Das passt einfach nicht zum Rest des Films.

📝 Rezension geschrieben von DogSoldier

Super Film! Spannend ohne Gnade und mit spitzenmäßigen Darstellern! Keanu reeves ist gar nicht mal so übel für seine Verhältnisse und Al..... was soll man dazu noch sagen?? Als ich den Film zum ersten Mal sah, dachte ich nachher für einen Moment wirklich, dass Al Pacino den Teufel hier nicht nur spielt, sondern wirklich der Leibhaftige IST!
Die Szene am Ende in Milton's Büro und Pacino's Monolog über sich und Gott gehört für mich zu den Besten der Filmgeschichte!!!!

📝 Rezension geschrieben von dcorleone

also ich find den film klasse, erstens spielt hier pacino natürlich mal wieder genial (und natürlich auch alle anderen an die wand) und zweitens gefällt mir die story auch. nachdem ich mir den film auf dvd geholt habe, hab ich mir den erstmal auf englisch angesehen und ich muß sagen, mit der originalstimme von pacino ist der film ja noch was geiler( nichts gegen die synchronstimme, die ja auch sehr gut ist, aber original pacino ist ja doch etwas anderes)

und jetzt zum ende: der film hört ja nicht einfach damit auf, dass keanu reeves eine zweite chance bekommt, sondern, dass er sich ja dann doch wieder von seiner eitekeit besiegen läßt (dass also im prinzip der teufel noch nicht wirklich verloren hat, sondern immer wieder eine neue chance bekommt...)
wie sagt pacino zum schluß: "eitelkeit ist wirklich meine lieblingssünde"

📝 Rezension geschrieben von Sugahog

also... bin grad zum ersten mal hier, deswegen hab ich keine ahnung, ob das auch so funktioniert, wie ich mir das denke... ;) mal sehn und einfach schreiben.
ich hab mir ein paar meinungen zu diesem film gerade durchgelesen, und las sätze wie "al pacino als teufel furchterregend" oder so ähnlich...
also, ich habe "im auftrag des teufels" letzte woche zum ersten mal gesehen und seit dem auf dvd immer und immer wieder. ich finde pacino nicht furchterregend, grausam oder ähnliches; im gegenteil, ich finde, diese rolle hat etwas ungemein menschliches. (okay, das deckt sich mit den eigenschaften... ;) ) nein, aber ehrlich, ich liebe diese rolle an ihm. dieser mensch hat eine präsenz, ein selbstbewusstsein, eine ausstrahlung, die den ganzen raum ausfüllt; dieser mann hat stil. und deswegen auch sein teufel. pacino ist für mich in diesem film nicht die verkörperung alles bösen, sondern vielmehr der verführer, der es liebt und auskostet, mit den verfänglichkeiten der menschen zu spielen. und im endeffekt trägt nicht er die schuld - die menschheit richtet sich auf grund ihrer unvollkommenheit ja selbst, seit anbeginn der zeit.
ok, wieder aufwachen, ich bin fertig.
;)
lg with stardust,
sugahog

📝 Rezension geschrieben von gahbala

Grade gesehen, wurde ja auch Zeit!

Toller Horror-Thriller. Pacino, den großteil des Films ziemlich im Hintergrund, läuft im Finale zu absoluter Hochform auf! Sein Monolog zum Ende ist ein echter Höhepunkt seiner Karierre. Charlize Theron spielt überragend, für mich war ihre Darstellung das Beste was der Film, von Pacino und seinem Monolog mal abgesehen, zu bieten hat, sie ist nicht erst mit "Monster" zur guten Schauspielerin mutiert!
Starke Effekte, gute Handlung, spannend und einfach gut.
Hab ihn mir auf Englisch angeguckt, vor allem wegen Pacino, aber Keanu Reeves spielt ja einfach fürchterlich! Klingt seine Stimme im deutschen genauso schrecklich? und er spielt ja so schlecht, kein Witz!

📝 Rezension geschrieben von TonyMontana22

Ein Klasse Film und das aus mehreren Gründe.
1. AL Pacino spielt wieder mal unglaublich,diabolisch angsteinflößend und einfach nur genial.
2.Charlize Theron ist eine absolute Traumfrau,und eine gute Schauspielerin,sie ist ein weiter Pluspunkt.
3. Der Film ist nicht nur ein einfacher Spielfilm,den man konsumiert und dann vergisst,er regt zum Nachdenken an,und lässt einen das ganze im Kopf nochmal Revue passieren.
Am eindrucksvollsten ist wohl das Ende in der Pacino fast 10 minuten lang am Stück auf KEanu Reeves einredet. Es handelt sich hierbei fast um einen Monolog,denn Pacinos Spiel ist so imposant das Reeves dagegen untergeht. Besonders die Mimik und Gestik und die Lockerheit aber auch gleichzeitig Verbissenheit mit der Pacino die ,,finale Konfrontation,, spielt ist der Wahnsinn. Reeves higegen wirkt oft unbeholfen,und spielt übertrieben, er wirkt immer etwas zu künstlich,und wird von Pacinos Anwesenheit förmlich zerdrückt. Wie auch immer ein toller Film,der wie ein Gerichtsthriller beginnt,und sich in einen astreinen Horrorfilm verwandelt,der so manchen erschrecken könnte,erschreckend könnte aber für manchen die Tatsache sein,dass Pacino(alias der Teufel),in vielem von dem was er am Ende des Filmes in seinem imposanten Part zu sagen hat,wohl tatsächlich Recht hat entspricht. Fazit: Falls es einen Teufel gibt,dann ist es Al Pacino.

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Filmzitate aus "Im Auftrag des Teufels (1997)"

💬 "Ich bin die Hand unter Mona Lisa's Rock."

💬 "Fälle zu gewinnen ist mein Job, ich trete nicht an um zu verlieren!!"

💬 "Eitelkeit! Eindeutig meine Lieblingssünde!"

💬 "Freier Wille ist wie Schmetterlingsflügel ... einmal berührt taugen sie nicht mehr zum Fliegen"

💬 "Freiheit ist, sich nicht entschuldigen zu müssen."


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