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Hollywood Legenden - Männer im Trenchcoat, Frauen im Pelz

Hollywood Legenden - Männer im Trenchcoat, Frauen im Pelz
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OT: Hollywood-Legenden
(Teil 1: Erinnerungen / Teil 2: Karrieren)
Dokumentarfilm
Deutschland, 2004
Regie: Eckhart Schmidt
Mitwirkende: Peter Bogdanovich, Ray Bradbury, Jeff Bridges, Tony Curtis, Angie Dickinson, Sean H. Ferrer, Richard Fleischer, Tippi Hedren, Rock Hudson, Danny Huston, Samuel L. Jackson, Robert Lees, Jerry Lewis, Lorna Luft, Juanita Moore, Don Murray, Kim Novak, Sidney Poitier, David Raksin, Mickey Rooney, Jane Russell, Eva Marie Saint, Omar Sharif, Rod Steiger, Gloria Stuart, Esther Williams


Kurzinhalt:
Thrill, Melodrama und Suspense: Der "Film Noir" wurde in den 40er und 50er Jahren zum größten Starvehikel Hollywoods. Ein Blick hinter die Kulissen.

Kommerzielle und künstlerische Erfolge wie Michael Manns "Collateral", wie "I, Robot" von Alex Proyas und wie die "Matrix"- Trilogie der Wachowski-Brüder wären nicht vorstellbar ohne den Einfluss des "Film Noir" im Hollywood-Kino der 40er und 50er Jahre.

Den Begriff "Film Noir" haben französische Kritiker und Jung-Regisseure wie Claude Chabrol geprägt. Chabrol hat übrigens auch einen fundamentalen Artikel über den "Film Noir" geschrieben. Sie meinten damit die "genrelosen" Filme, die vor allem von europäischen Regisseuren gedreht wurden, die durch die Schule des filmischen Expressionismus gegangen waren und dann den Hollywood-Filmen einen neuen Touch gaben.

Billy Wilder, Fritz Lang, Edgar Ulmer, Otto Preminger, Robert Siodmak, Michael Curtiz, Jacques Tourneur, Jules Dassin - um nur einige zu nennen - drehten Filme, die sich in kein Genre einordnen ließen. Filme, die, inspiriert auch vom amerikanischen Gangster-Film, den Detektivfilm, das Melodrama und die Science-Fiction neu formulierten. Sie erzählen Geschichten von Männern, die den Traum vom Glück und schnellem Geld am Rande des Abgrunds zu verwirklichen suchen und ihre Obsessionen meist bis zum Untergang ausleben. Sie erzählen Geschichten von Frauen, die als "femmes fatales" agieren, die verführten Männer für ihre egoistischen Zwecke benutzen, zu betrogenen Betrügern machen und locker ablegen, wenn sie an ihr Ziel gekommen sind.

Diese abgründigen, in expressivem Schwarz-Weiß und Hell-Dunkel-Stil gefilmten, manchmal auch halb dokumentarisch konzipierten Filme wurden zum größten Star-Vehikel Hollywoods. Humphrey Bogart, Kirk Douglas, Tony Curtis, Robert Mitchum, Edward G. Robinson Burt Lancaster, James Cagney, Orson Welles, Robert Ryan - sie alle begannen und machten ihre Karriere im "Film Noir".

Eckhart Schmidt traf für sein Porträt dieser effektvollen Mischung aus Thrill, Melodrama und Suspense einige der wichtigsten Persönlichkeiten, die vor und hinter der Kamera Film-Noir-Geschichte geschrieben haben. U.a. kommen zu Wort die femme fatale Jane Russell und die Regisseure Richard Fleischer und Robert Wise als Vertreter des klassischen Film Noir, als Repräsentanten des "Neo-Noir"-Films die Regisseure Michael Mann und Curtis Hanson, die Schauspielerin Jennifer Tilly und der Autor Alain Silver als ausgewiesener Kenner dieser vielschichtigen Filmrichtung.



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