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Biutiful (2010)

Biutiful (2010)
Bewertung:
Humor: 0%0%
Action: 10%10%
Spannung: 25%25%
Erotik: 10%10%
Anspruch: 85%85%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

OT: Biutiful (2010)
Drama
Spanien/Mexiko 2010
Regie: Alejandro González Iñárritu
Buch: Alejandro González Iñárritu, Armando Bo, Nicolás Giacobone
Musik: Gustavo Santaolalla
Produzent: Alejandro González Iñárritu, Fernando Bovaira, Alfonso Cuarón, Jon Kilik, Guillermo del Toro
Darsteller: Javier Bardem, Blanca Portillo, Rubén Ochandiano, Eduard Fernández, Martina García, Manolo Solo, Félix Cubero, Ana Wagener, Violeta Pérez, Albert Grabuleda Capdevila, Maricel Álvarez, Raul Moya Juarez, Diana Aymerich, Jesus Puchol

Kinostart: 10.03.2011
Homepage/Trailer

Kurzinhalt:
BIUTIFUL erzählt die Geschichte von Uxbal (Javier Bardem): Hingebungsvoller Vater, verzweifelter Liebhaber und Kleinganove im Untergrund. Ein Mann, den die Last seines Lebens und immer neuer Herausforderungen erdrücken würde, hätte er nicht die Liebe zu seinen Kindern Ana (Hanaa Bouchaib) und Mateo (Eduard Fernández). Sie hält ihn aufrecht, wenn es nicht weiterzugehen scheint, gibt ihm Kraft, wenn er das Licht am anderen Ende des Tunnels aus den Augen verliert. Für ihr Leben gibt Uxbal alles, während er mit nicht immer legalen Mitteln versucht zu überleben. Wie ein Wanderer bewegt sich Uxbal zwischen den Welten am Rande eines modernen, unbekannten Barcelona, auf der Suche nach Versöhnung mit seiner Frau Marambra (Maricel Álvarez), seinen Kindern und doch letztendlich mit sich selbst. Eingängig, intim. Ein Film, der lange nachwirkt...

Trailer

Biutiful (DVD)
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Nach „Babel“, „21 Gramm“ und „Amores perros“ stellt der mexikanische Regie-Poet Alejandro González Iñárritu erneut sein Können unter Beweis. BIUTIFUL wurde mehrfach ausgezeichnet und ging ins Rennen um den Golden Globe® und den Oscar® in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film.

Unter der Regie von Iñárritu beweist Javier Bardem, warum er zu den ganz großen Schauspielern der Gegenwart zählt. Oscar®-Preisträger Bardem wurde für seine darstellerische Glanzleistung in BIUTIFUL mit der Silbernen Palme für die Beste männliche Hauptrolle bei den Filmfestspielen in Cannes ausgezeichnet und für den Oscar® nominiert.

BIUTIFUL wird am 13. Oktober 2011 von PROKINO Home Entertainment auf DVD und Blu-ray, sowie als Download veröffentlicht.

Studio: Prokino Home Entertainment
Sprache: Deutsch (DD 5.1), Spanisch (DD 5.1)
Untertitel: Deutsch, Spanisch
Bildformat: 2.35:1, 16:9
Laufzeit: ca. 141 Min.
FSK: 16
Ländercode: 2
Extras:
 • Behind Biutiful: Persönliches Tagebuch des Regisseurs
 • Biutiful Crew
 • About Biutiful: Interviews mit den Hauptdarstellern Javier Bardem, Maricel Àlvarez und Eduard Fernàndez
 • Deutscher und alternativer Kinotrailer

Erscheinungstermin: 13. Oktober 2011

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📝 Rezension geschrieben von DerPsycho

"Biutiful" ist an diesem Film wirklich so rein gar nichts. Ok, der Protagonist Uxbal ist eigentlich schon ein Sympathischer - trotz krimineller Verwicklungen gibt er sich schon Mühe für seine Kinder und Mitmenschen zu sorgen. Das macht den Film in erster Linie auch aus. Denn ohne ihn wäre der Rest fast unerträglich: Eheprobleme, bipolare Störungen, Krebs, die schmutzigen Viertel Barcelonas, illegale Arbeiter, Tod... Das alles wird von Regisseur Innarritu realistisch und oft nah am Geschehen dargestellt. Das macht den Film nicht einfach, aber sehr intensiv. Nur die esoterisch-übersinnliche Ebene des Films habe ich nicht richtig verstanden bzw. kam sie mir etwas fehlplatziert vor.
Javier Bardem kommt aber - wie eigentlich fast immer - auch in "Biutiful" sehr gut rüber. Allein wegen ihm lohnt sich ein Ansehen schon.

📝 Rezension geschrieben von 8martin

Alles andere als schön

Eine überaus beeindruckende Sozialstudie vom großen Inarritu, der sich hier fast selber übertroffen hat. Formal folgt Kameralegende Prieto meistens den Figuren hautnah und schafft mit teilweise unscharfen bzw. Ausschnitten eine klaustrophobische Atmosphäre, in der das Proll-Ambiente voll versifft zum Leuchten kommt. Anfang und Ende folgen der Ringtheorie im doppelten Sinne. Die Bilder sind gleich und es geht um die Weitergabe eines Familienringes.
Der wie immer supergrandiose Javier Bardem (Uxbal) prägt den Film. Wir werden in eine Welt voller Probleme geworfen, in der er versucht, den Kopf über Wasser zu halten: Krebsdiagnose, Migrantenausbeute, homosexuelle Chinesen, Eheprobleme und zwei unterschiedliche Brüder (Uxbal und Tito). Aber es gibt auch heilende, schwarze Steine der Esoteriker. Und der Titel ist Kinderschrift. Die können ja auch nicht wissen, dass das Leben alles andere als ‘schön‘ ist.
Es kristallisiert sich ein zentrales Ehedrama heraus, das alle anderen Probleme überschattet. Bardem durchaus ebenbürtig agiert Ehefrau Marambra (Maricel Álvarez). Sie wird zwischen Depressionen, abgewiesener Liebe ihres Mannes, Mutterschaft und Hure hin und her geschleudert. Aufbrausende Gefühle wechseln bei ihr mit hilfloser Niedergeschlagenheit. Zwischen allen Abgründen segelt Uxbal und findet immer wieder einen rettenden Strohhalm. Er beherbergt die Mutter eines ausgewiesenen Afrikaners. Am Ende zeigen Inarritu und sein Kameramann ihr Können. Da bleibt manches ungesagt oder nur bebildert, Uxbals Ende wird mit Symbolen garniert und das Verhalten der Afrikanerin bleibt irgendwie in der Schwebe. Es wird ganz ganz duster. Ein Abschied halt. Er sitzt buchstäblich neben sich. Gekonnt die letzte Einstellung: Uxbal geht aus dem Bild mit ‘Was ist da?‘

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