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The Town - Stadt ohne Gnade

The Town - Stadt ohne Gnade
Bewertung:
Humor: 15%15%
Action: 70%70%
Spannung: 60%60%
Erotik: 20%20%
Anspruch: 50%50%
Gesamtbewertung:
Empfehlenswert!
Empfehlenswert!

Film bewerten
OT: The Town (2010)
Krimi/Drama
USA 2010
Regie: Ben Affleck
Buch: Peter Craig, Ben Affleck, Aaron Stockard, Chuck Hogan (Roman: Endspiel)
Musik: David Buckley, Harry Gregson-Williams
Produzent: Basil Iwanyk, Graham King, Chay Carter
Darsteller: Ben Affleck, Jon Hamm, Blake Lively, Jeremy Renner, Rebecca Hall, Pete Postlethwaite, Chris Cooper, Titus Welliver, Slaine, Ed O'Keefe, Brian Scannell, Mark Berglund, Owen Burke, Michael Yebba, Jeff Martineau, Nicholas Cairis, Jeremiah Kissel, Rich Skinner, Gary Galone

Kinostart: 23.09.2010
Homepage/Trailer

Kurzinhalt:
In Boston gibt es über 300 Banküberfälle pro Jahr. Und die meisten Bankräuber leben in dem nur einen Quadratkilometer großen Viertel Charlestown.

Einer davon ist Doug MacRay (Ben Affleck), aber er ist aus anderem Holz geschnitzt als die Mehrzahl seiner Kollegen. Im Gegensatz zu ihnen hatte Doug die Chance auf ein normales Leben, die Chance dem kriminellen Umfeld seines Vaters zu entkommen. Stattdessen wurde er der Anführer einer Bande skrupelloser Bankräuber, die sich nehmen, was sie wollen - ohne dabei erwischt zu werden. Dougs einzige Familie sind seine Komplizen. Zu ihnen gehört Jem (Jeremy Renner), der trotz seines gefährlich aufbrausenden Temperaments fast der Bruder geworden ist, den Doug nie hatte.

Doch mit dem letzten Überfall wurde alles anders, als Jem kurzfristig eine Geisel genommen hatte - die Filialleiterin Claire Keesey (Rebecca Hall). Als die Bande herausfindet, dass Claire in Charlestown wohnt, wird Jem nervös und will herausbekommen, wieviel sie mitbekommen hat. Weil Doug weiß, wozu Jem imstande ist, übernimmt er selbst den Fall: Er horcht Claire aus, die keine Ahnung hat, dass ihre Begegnung nicht zufällig und der charmante Fremde einer jener Männer ist, die sie vor ein paar Tagen mit dem Tode bedroht haben.
Als Dougs Beziehung zu Claire sich zu einer leidenschaftlichen Affäre entwickelt, beschließt er, sein bisheriges Leben und die Stadt hinter sich zu lassen. Doch das FBI unter Leitung von Agent Frawley (Jon Hamm) ist der Bande auf die Spur gekommen, und sein Freund Jem beginnt ihm zu misstrauen. Doug realisiert, dass sein Ausstieg nicht mehr so leicht ist, und schlimmer noch, Claire in große Gefahr bringen könnte. Die Situation spitzt sich zu und stellt ihn vor die Wahl: Verrat an seinen Freunden zu begehen, oder die Frau aufzugeben, die er liebt.

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📃 Filmkritiken der User 📃

📝 Filmkritik geschrieben von 8martin

Der Gangster & die Bankangestellte

Ein weiterer Ben Affleck, der einen interessanten Plot hat und spannend erzählt. Nur über die zwei Fassungen vom Ende kann man geteilter Meinung sein. Eine Vierergang ernährt sich durch brutale Überfälle auf Banken und Geldtransporter. Doug (Ben Affleck) ist der Kopf und Jem (Jeremy Renner) wie ein Bruder. Bei einem Coup ist Claire (Rebecca Hall) die Leiterin der Filiale, in die sich Doug verliebt. Er erkennt sie. Sie erkennt ihn nicht, denn er war maskiert.
Ab jetzt laufen die Aktivitäten der Gang parallel zu den polizeilichen Ermittlungen und neben der eingebetteten Love-Story. Doug hatte eine schwere Kindheit. Vater (Chris Cooper) sitzt. Er hatte für Fergie (†Pete Postlethwaite) gearbeitet.
Hinzu kommt der gewiefte FBI Ermittler Frawley (Jon Hall). Er ist clever, brutal wenn es sein muss, aber sympathisch. Er ist das eigentliche Zentrum: er findet Claire und auch Dougs frühere Freundin Krista (Blake Lively). Die Überfälle gehen weiter, Doug will mit Claire ein neues Leben anfangen und aussteigen, die Gang inklusive Fergie sind dagegen. Der Plot spitzt sich geschickt weiter zu, die Spannung steigt. Zur Betonung lässt Regisseur Affleck bei manchen Szenen den Ton weg. Die rasanten Verfolgungsjagden geraten zur Materialschlacht. Frawley hat Claire am Haken und sie lockt Doug in ihre polizeibestzte Wohnung. Bei der finalen Riesenballerei kommen alle bis auf Doug um. Dann kommt das überzuckerte Ende: Doug fährt in die Freiheit per Bus und Bahn und hinterlässt Claire einen Sack voll Geld und einen Abschiedsbrief in ihrem Garten. ‘Wir treffen uns in einer anderen Welt.‘
In einer zweiten Fassung wird Doug von einer rivalisierenden Gang beim Verlassen der Stadt Charlestown erschossen. Nicht von der Polizei.
Der Plot ist bis zu 95 % spannend: zwischen zarter Romanze und brutalen Überfällen wird knackig ermittelt. Die Darsteller beeindrucken allesamt. Gute Unterhaltung.

📝 Filmkritik geschrieben von DerPsycho

Spontan angesehen und spontan positiv überrascht worden.
"The Town" ist sicherlich kein Meisterwerk, dafür fehlt es dem Film einfach an Tiefe, was Story und Charaktere
betrifft. Aber was die Spannung und Action betrifft, macht er vieles richtig. Dass diese ganzen Überfälle der
Verbrecher auf Dauer nicht gut gehen können, ist von Anfang an klar. Die Schlinge des FBI zieht sich über die Dauer
des Films immer fester um Doug und seine Komplizen - und trotzdem können die vier Gangster, vor allem durch
Druck von "oben" nicht aufhören. Dieser Druck kommt auch beim Zuschauer an: Wie endet das Ganze, fragt man
sich ständig, wenn die Luft mal wieder dünner wird. Das schafft Spannung. Dazu das ständige An- und Entspannen,
während der spannend und actionreich inszenierten Überfälle und der ruhigeren Gangart dazwischen. Das ist packend
anzusehen und überzeugt auf dieser Ebene vollkommen.

📝 Filmkritik geschrieben von 8martin

Ballermann und Co.

Der Titel nimmt Bezug auf das Ambiente. Klar, dass die meisten Banküberfälle vorwiegend in der ’Stadt’ gemacht werden. Alles Weitere verläuft nach Schema-F. Trotz viel Geballer kommt kaum Spannung auf. Die Ergebnisse der Ermittlungen der Polizei (Jon Hamm) sind oft etwas überraschend und haben sogar einen Hauch von Logik. Gerade mal so viel, dass man nicht mit einem unglaubwürdigen ’oh-oh-oh-,ehrlich?’ abschaltet. Der erzählerische Rückblick auf Obergangster Ben Afflecks Familie soll menschliche Tiefe bringen, ist aber nur akzeptabel, weil man seine Wandlung vom Saulus zum Paulus glauben soll und er bei Claire (Rebecca Hall) Eindruck schinden will.


❗ Spoilerwarnung ❗
In Wirklichkeit gibt er aber seine kriminelle Karriere keineswegs auf. Er vollzieht keinen Sinneswandel im Sinne eines Neuanfangs. Am Ende erweist sich Ben auch noch Claire gegenüber als recht großzügig - als Gegenleistung für einen One-Night-Stand. Dass er mit der Verkleidung als Polizist davon kommt, war wohl seine Bedingung, die Rolle anzunehmen.


Ein Film wie weiland aus dem Westen, da gab’s auch nichts Neues. Wenn das ein Klassiker sein soll, fragt man sich, was in aller Welt ihn dazu machen sollte? Weder die Story, noch die Machart und schon gar nicht die Akteure sind über dem Durchschnitt. Wer hat das Fließband vergessen abzustellen, von dem dieser Streifen runter gefallen ist? K.VF.

📝 Filmkritik geschrieben von Taxi Driver Fan

Klassisches hochklassiges Spannungskino mit viel Action. Hut ab vor dem was Ben Affleck als Regissuer draufhat, muss mir unbedingt "Gone Baby Gone" anschauen. Die Story ist relativ konventionell und die Charaktere auch eher Stereotypen aber die Beziehungen zwischen den Personen ist ausgefeilt und interessant. Was aber wirklich komplett überzeugt ist die Action und die Spannung, das ist das Augenmerk aufgelegt worden und wirklich gelungen in Szene gesetzt. Es ist schön mal wieder Autoverfolgungsjagden zu sehen bei denen man was erkennt und keine CGI genutzt wird und die drei im film werden von mal zu mal spannender, rasanter und actionreicher. Auch darstellerisch weiß Affleck zu überzeugen, Renner stiehlt im aber in den wenigen Szenen die Show auch Hall überzeugt, schade ist das Hamm's Charakter so flach ist selbst kleine Rollen sind ja von namhaften Schauspielern wie Postlethwaite und Cooper besetzt.
Irgendwo hab ich den Vergleich gelesen mit Clint Eastwood und Affleck, anfangs belächelte Schauspieler die dann Regie führen sich Respekt verschaffen und auch darstellerisch reifen, ich würds ihm gönnen und für die Filmwelt wäre es auch sehr gut.

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