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Bonnie und Clyde

Bonnie und Clyde
Bewertung:
56. Platz in der Top 100 Film-Liste (Platz 56)
Humor: 48%48%
Action: 73%73%
Spannung: 71%71%
Erotik: 28%28%
Anspruch: 64%64%
Gesamtbewertung:
Sehr gut!
Sehr gut!

Film bewerten
OT: Bonnie and Clyde
Gangsterfilm
USA 1967
Regie: Arthur Penn
Buch: David Newman, Robert Benton, Robert Towne
Musik: Charles Strouse
Produzent: Warren Beatty
Darsteller: Warren Beatty, Faye Dunaway, Michael J. Pollard, Gene Hackman, Estelle Parsons, Denver Pyle, Gene Wilder, Dub Taylor, Evans Evans

Kinostart: 19.12.1967

Kurzinhalt:
Sie wurden innerhalb kürzester Zeit zu nationalen Berühmtheiten im Amerika der wilden 30er Jahre. Bonnie und Clyde, das berühmt-berüchtigte Liebes-und Gangsterpaar. Monatelang narrten sie die Polizei von ganz Texas und Louisiana. Sie plünderten Läden, raubten Banken aus und schossen auf alles, das sich ihnen in den Weg stellte.

Wiederaufführung: 30.06.2005

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📃 Filmkritiken der User 📃

📝 Filmkritik geschrieben von 8martin

Rauben, morden, lieben...

Dieser Klassiker ist Kult und steht ganz oben auf der Liste des Genres. Nicht nur weil Gangsterfilme immer Konjunktur haben, auch nicht weil ein hervorragendes Drehbuch neben Spannung, Witz und sozialen Aspekten ein wahres Füllhorn von Informationen enthält (abgesehen von der wahren Geschichte), vielleicht weil wir das sympathischste Gangsterpärchen der Filmgeschichte sehen (Faye Dunaway und Warren Beatty) mit einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte und einem familiären Umfeld mit Bruder Buck (Gene Hackman) und Schwägerin Blanche (Estelle Parsons), das zum Gesamtbild passt und gleichzeitig den Untergang des Duos einleitet.
Die Liebesgeschichte läuft neben Mord und Überfall so ganz nebenbei mit und trägt dazu bei, dass wir jegliches Unrechtsempfinden ablegen. Die Sympathie für die Gangster-Helden verzaubert und vernebelt die Sinne der Zuschauer. Echt gute Laune Szenen (das Kidnapping von Gene Wilder und Freundin). Hier werden sogar Witze erzählt und man spürt, dass aufgesetzte Ausgelassenheit haarscharf neben einer tödlichen Optionen liegt.
Bonnies Gedicht über die Gang bringt eine zusätzliche Qualitätskomponente ins Spiel. Und es gibt ernste, nachdenkliche Aspekte, wenn die Gang z.B. Bonnies Mutter besucht, die den Lebenswandel ihrer Tochter recht kritisch sieht.
Rasante Querfeldeinfahrten und mehrere Riesenballereien komplementieren die Handlung. Bis hin zum absoluten Finale, das ohne Musik und Ton das Geschehen in Slomo verewigt. Die Heroen werden vom Kugelhagel durchlöchert. Danach herrscht Stille.

📝 Filmkritik geschrieben von GM00156

Für mich einer der gelungensten Gangster-Filme überhaupt.
Eigenartig mutete die Anfangssequenz an, als Clyde einfach mal so vorm Haus steht und die beiden ab dem Moment unzertrennlich sind. Man freundet sich jedoch schnell mit dem Paar an, da man das Kennenlernen miterleben darf.
Warren Beatty und Faye Dunaway, die hier eine ihrer ersten Filmrollen hat, harmonieren sehr gut miteinander.
Den beiden gelingt es neben den Rollen als Bankräuber das Privatleben und die Normalität darzustellen und Probleme zu behandeln. Ich glaube wirklich, dass der beiden Darstellung sehr nahe an die wirklichen Figuren herankommt, da im Film das Augenmerk nicht auf Abschlachtung, Emotionslosigkeit und Brutalität liegt - sondern auf der Menschlichkeit.
Faye Dunaway erhielt für ihre Rolle eine Oscar-Nominierung, Estelle Parsons (viele kennen sie vielleicht eher als die Mutter von Roseanne Connor in der Serie Roseanne) erhielt den Oscar für die beste Nebenrolle, insgesamt waren es 8 Oscar-Nominierungen und 7 Golden Globe - Nominierungen.
Die Kritiker waren zum Einen begeistert von dem Film, jedoch sprachen sie andererseits von Gewaltverherrlichung. Der Film polarisierte, konnte sich jedoch schlußendlich durchsetzen und wurde vom American Film Institute mit mehreren Auszeichnungen bedacht.
Bis heute ein erfolgreicher Film, welcher 2007 auf Platz 42 in der Liste der besten Filme aller Zeiten landete - zurecht.
Dem Charme der 60er Jahre erliegt man bei diesem Film sehr schnell.

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💬 "- Du bist gut!
- Ich bin nicht gut, ich bin der beste!
- ... und so bescheiden!"

💬 "Baby, the blues got me so bad."


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