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Der Leopard (1963)

Der Leopard (1963)
Bewertung:
Humor: 16%16%
Action: 18%18%
Spannung: 46%46%
Erotik: 23%23%
Anspruch: 60%60%
Gesamtbewertung:
Sehr gut!
Sehr gut!

Film bewerten
OT: Il gattopardo
Gesellschaftsporträt
Frankreich, Italien 1963
Regie: Luchino Visconti
Buch: Suso Cecchi d'Amico, Pasquale Festa Campanile, Luchino Visconti, Massimo Franciosa
Musik: Nino Rota, Giuseppe Verdi, Vincenzo Bellini
Produzent: Goffredo Lombardo, Pietro Notarianni
Darsteller: Burt Lancaster, Claudia Cardinale, Alain Delon, Paolo Stoppa, Rina Morelli, Romolo Valli, Terence Hill, Pierre Clémenti, Lucilla Morlacchi, Giuliano Gemma, Lou Castel, Maurizio Merli, Augusto Pescarini


Kurzinhalt:
Sizilien um 1860. Die Zeit der unumschränkten Herrschaft des Adels ist vorbei. Das erkennt auch Don Fabrizio - gespielt von Burt Lancaster. Der Fürst von Salina stellt sich auf die Seite des Volkshelden Garibaldi, des Vorkämpfers für ein geeintes Italien, und verheiratet seinen Neffen Tancredi (Alain Delon) mit Angelica (Claudia Cardinale), Tochter eines bürgerlichen Emporkömmlings

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Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von 8martin

Feierliches Ende einer Ära
Ein anschauliches Porträt der italienischen Gesellschaft aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, einer Zeit, die für Italien besonders wichtig ist, weil am Ende die nationale Einheit steht. Die überaus prächtige Ausstattung und das detailgenaue Ambiente innen wie außen atmen förmlich diese untergegangene Welt. Die Einrichtung, die üppigen Stoffe, die Bilder an den Wänden und selbst das Licht schaffen diese unvergessliche Atmosphäre. Die Sprache und der Habitus der Akteure passen ins Bild. Frauen sticken, Männer rauchen. Von den zahllosen Weltstars glänzt Burt Lancaster als Titelfigur. Er ist der Leopard, der den Untergang beobachtet und mit einem Trauerflor in der Stimme kommentiert. Der Zuschauer sympathisiert mit seiner Sicht der Dinge und betrauert vielleicht ebenso das Verschwinden dieser schönen alten Welt.
Anders Alain Delon, der als junger, strammer Soldat die Zeichen der Zeit erkennt. Ihm gehört die Zukunft. Claudia Cardinale verkörpert das schöne, liebeshungrige Dummchen vom Lande, das wie er nach oben will und ihn bezirzt. Ihr Versteckspiel sowie der große Ball bleiben wegen der gegensätzlichen Räumlichkeiten unvergessen. Hier verschwindet der Einzelne im Großen und Ganzen. Andere Glanzlichter sind Sergio Reggiagni, der wie immer eher im Verborgenen wirkt und Terence Hill hieß 1962 noch Mario Girotti.
Allein dieser Film verschafft Visconti einen Platz im ewigen Olymp des Films. Ein Klassiker und Evergreen.

📝 geschrieben von Stubentiger

Ja, ich habs auch mal versucht, bin aber über die ersten fünf minuten nicht rausgekommen. war wohl nicht in der stimmung.

📝 geschrieben von Nachtfalter

Schon lange her, daß ich ihn gesehen habe. Damals war er mir zu anstrengend!

Aber da war ich auch jung und dumm!

📝 geschrieben von Stubentiger

hm, ich hab den Film zu hause, aber noch nicht angeschaut. wußte gar nciht, daß Terence hill da mitspielt, muß ich dann beim anschauen drauf achten.

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