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Admiral - Warrior. Hero. Legend.

Admiral - Warrior. Hero. Legend.
Bewertung:
Humor: 0%0%
Action: 50%50%
Spannung: 60%60%
Erotik: 0%0%
Anspruch: 60%60%
Gesamtbewertung:
Sehenswert!
Sehenswert!

Film bewerten
OT: The Admiral - Адмиралъ
Kriegsfilm/Drama
Russland 2008
Regie: Andrey Kravchuk
Buch: Vladimir Valutskiy, Zoya Kudrya
Musik: Gleb Matveychuk
Produzent: Anatoly Maximov, Dzhanik Faiziyev, Dmitry Yurkov
Darsteller: Konstantin Khabenskiy, Elizaveta Boyarskaya, Sergey Bezrukov, Vladislav Vetrov, Anna Kovalchuk, Egor Beroev, Richard Bohringer, Oleg Fomin, Anatoliy Pashinin, Dmitriy Shcherbina, Viktor Verzhbitskiy


Kurzinhalt:
Admiral Alexander Koltchak zeichnet sich durch seine strategische Brillanz und seinen patriotischen Einsatz für die russische Monarchie im Ersten Weltkrieg aus. Auf seinem Weg in die oberste Riege der Marinebefehlshaber trifft er bei einem Bankett auf die schöne Anna Timireva und verliebt sich unsterblich in sie. Daran können weder seine eigene Ehefrau, noch die Tatsache, dass Anna die Gemahlin eines Kameraden ist, etwas ändern. Ihre Zuneigung zueinander erweist sich als unerschütterlich: Selbst als die Oktober-Revolution das Zarenreich überrollt und Koltchak als Oberbefehlshaber der Weißen Armee im fernen Sibirien einen aussichtslosen Kampf gegen die Rotgardisten führt, ist Anna an seiner Seite ...

Admiral - Warrior. Hero. Legend. - Der Film

Anatoly Maximov, der Produzent der russischen Blockbuster "Wächter der Nacht" und "Wächter des Tages", agiert in diesem epischen Kriegsdrama ebenfalls als Produzent und präsentiert ein beachtliches Werk des modernen russischen Kinos, das durch seine aufwendige Inszenierung, die realistische Darstellung und durch eine eindrucksvolle Mischung aus Kriegsfilm, Historiendrama und Romanze besticht.

Spektakuläre Kriegsszenen vor Originalkulissen, engagierte Darsteller und authentische Umsetzung, die eine gigantische Produktion hinter und vor der Kamera bestätigt, sowie eine rührende Liebesgeschichte zwischen dem Admiral und der hübschen Anna, die von Elizaveta Boyarskaya gespielt wird.
"Admiral" muß sich nicht hinter großen Hollywood-Produktionen verstecken, und kann auch auf internationaler Bühne Kritiker überzeugen und Publikum begeistern...

Admiral - Warrior. Hero. Legend. [Blu-ray]
>DVD bestellen<

Studio: Senator Home Entertainment
Sprache: Deutsch (DTS-HD MA 5.1), Russisch (DTS-HD 5.1)
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 2.35:1
Laufzeit: ca. 124 Min.
FSK: 16
Ländercode: 2
Extras:
 • Trailer

Erscheinungstermin: 26. November 2010

Admiral - Warrior. Hero. Legend. (DVD)
>DVD bestellen<

Studio: Senator Home Entertainment
Sprache: Deutsch (DD 5.1), Russisch (DD 5.1)
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 2.35:1, 16:9
Laufzeit: ca. 119 Min.
FSK: 16
Ländercode: 2
Extras:
 • Trailer

Erscheinungstermin: 26. November 2010

Russische Monumentalfilm-Action
„Admiral - Warrior. Hero. Legend.“


Ein Held der Sowjetunion hätte Admiral Alexander Koltschak niemals werden können. Er war das genaue Gegenteil. Männer, die gegen die Roten waren, wurden von ihnen bis aufs Blut bekämpft und wenn möglich auch vernichtet. Das klingt nach großem Kino…

Eine wahre Geschichte

1916 kämpft das russische Zarenreich im Ersten Weltkrieg gegen Deutschland und gleichzeitig ums eigene Überleben. Die Bevölkerung leidet, es herrschen Hunger und Erschöpfung. Die Revolution lässt sich nicht aufhalten. Im Oktober 1917 übernehmen die von Lenin geführten Bolschewiki in St. Petersburg die Macht. Viele zarentreue Offiziere organisieren sich als Weiße Garden gegen die Roten und ein blutiger Bürgerkrieg nimmt seinen Lauf. Wer nicht für die Roten ist, muss entweder schnellstens das Land verlassen oder um sein Leben kämpfen.

Admiral Koltschak hätte gehen können, doch er entschied sich für das Gegenteil. Er blieb und kämpfte. Das machte ihn zum Helden der Weißgardisten und zum größten Feind der Roten Armee. Drei Fronten taten sich auf. Im Süden Russlands kämpfte die Armee General Denikins, im Nordwesten operierte General Judenitsch und im Westen Sibiriens zog Admiral Koltschak alle Register, um dem Siegeszug der Roten ein Ende zu bereiten. Doch die heftigen Schlachten und die gewaltige Größe des Landes forderten nach 3 Jahren des Kampfes ihren Tribut. Koltschak wurde mehr und mehr isoliert, verraten und schließlich in Irkutsk festgesetzt. Die Weißen mussten sich am Ende den Roten geschlagen geben, doch das ist eine andere Geschichte.

Zeit für einen neuen alten Helden

Die Verfilmung von Koltschaks Geschichte „Admiral - Warrior. Hero. Legend.“ wurde zum bedeutendsten russischen Filmprojekt der vergangenen 25 Jahre und zum ersten russischen Monumentalfilm seit “Krieg und Frieden” aus dem Jahr 1968. Das Leben von Admiral Koltschak hat dabei einen komplett anderen Hintergrund und offenbart einen ganz anderen Blick auf die Geschichte. Zu Sowjetzeiten wäre Koltschak ein Bösewicht gewesen - heute wird russische Geschichte mit der tragischen Liebe zwischen Koltschak und Anna Timirjewa sowie jeder Menge Action zu einer packenden Story verknüpft. Der Film avancierte in Russland zum Megaerfolg. An den Kinokassen rollte der Rubel und der „Admiral“ spielte seine Kosten in kürzester Zeit wieder ein.

Das Budget des Films betrug stolze 20 Millionen US-Dollar, was für Hollywood ein Klacks aber in Russland ein Rekord ist. Insgesamt 241 Drehtage standen am Schluss der Produktion zu Buche. Mehr als 1500 Menschen arbeiteten an dem Projekt, für das mehr als 1700 aufwendige Kostüme hergestellt wurden. Gedreht wurde dabei an Originalschauplätzen. So entstanden die realistischen Szenen an der Ostsee unter anderem in Wyborg an der finnischen Grenze. Im von dort 4000 Kilometer entfernten Irkutsk wurden die beeindruckenden Bilder aus Sibirien produziert. Akribisch wurde bis ins kleinste Detail gearbeitet und so vergingen vom ersten Drehbuchentwurf bis zur Filmpremiere ganze 5 Jahre. Es dauerte allein ein Jahr, um die Hauptdarsteller zu casten. Konstantin Chabenski verbrachte anschließend über einen Monat auf dem Schlachtkreuzer „Peter der Große“, dem Flaggschiff der russischen Nordmeerflotte, um die Rolle des Marineoffiziers Koltschak perfekt einzustudieren. Auch die Szenen an Land wurden meisterhaft inszeniert: So sehen die Schlachten in Sibirien nicht nur extrem echt aus, sie wurden auch unter extremen Bedingungen gedreht. Zum Teil wirkten -30° Celsius auf das Filmteam und die Technik ein. Die Stimmung am Set war wahrlich eisig - der realistische Look des Films hat dadurch aber beträchtlich gewonnen.

Alle Hebel wurden für den „Admiral“ in Bewegung gesetzt. Sogar ein ehemaliges sowjetisches Nationaldenkmal, der Panzerkreuzer „Aurora“, spielt eine Rolle im Film und wurde als Original-Kulisse verwendet. Heute kann man das Schiff frisch renoviert im Hafen von St. Petersburg besichtigen. Oder einfach „Admiral - Warrior. Hero. Legend.” ab dem 26. November beim DVD- und Blu-ray-Händler des Vertrauens erwerben und das ganz große Actionkino im Home Cinema erleben.

Die offizielle Facebook-Seite:
http://www.facebook.com/Admiral.Warrior.Hero.Legend




Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von DerPsycho

"Admiral" ist ein imposant verfilmtes Zeitengemälde, das mit den letzten zwei Jahren des ersten Weltkriegs
einsetzt und sich dann über die russische Revolution vorarbeitet. Allein wegen der geschichtlichen Aspekte ist der
Film schon sehr interessant, vor allem, weil das Ganze eben aus russischer Sicht gezeigt wird. Dazu ist natürlich
auch etwas Hintergrundwissen nötig, weil dem Russen wohlbekannte Aspekte für andere Europäer wohl nicht so
bekannt sind.
Die Geschichte um die Karriere und Liebe des Admirals Koltchak ist sehr simpel, aber groß und dramatisch
inszeniert. Das Einzige, was mich wirklich gestört hat, dass man doch so richtig keine Verbindung zu den
Hauptfiguren findet, weil deren Charakterzeichnung zwischen den geschichtlichen Rahmenbedingungen etwas
untergeht. Das ist dann auch der größte Kritikpunkt am Film, denn das verhindert, dass man sich als Zuschauer
von den Geschehnissen besonders bewegt zeigt und in den Film "gesogen" wird.
Der Produktion merkt man das - für russische Verhältnisse - hohe Budget an. Die Schlachtenszenen und
Schauplätze wissen zu überzeugen. Nur den Computereffekten merkt man ihre Herkunft deutlich an.

Insgesamt ist "Amiral" ein empfehlenswerter Film für alle Geschichtsinteressierten, die gern Historie mit Action und
Unterhaltung verbinden. Gerade die russische Geschichte um den ersten Weltkrieg und die Revolution ist auch mal
eine wilkommene Abwechslung zwischen den ganzen deutschen und amerikanischen NS-Dramen.

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