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Mathilde - eine große Liebe

Mathilde - eine große Liebe
Bewertung:
Humor: 30%30%
Action: 50%50%
Spannung: 62%62%
Erotik: 24%24%
Anspruch: 74%74%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

OT: Un long dimanche de fiançailles
Drama
Frankreich/USA 2004
Regie: Jean-Pierre Jeunet
Buch: Jean-Pierre Jeunet, Guillaume Laurant, Sébastien Japrisot (Roman)
Musik: Angelo Badalamenti, Giuseppe Verdi
Produzent: Francis Boespflug, Bill Gerber
Darsteller: Audrey Tautou, Gaspard Ulliel, Jean-Pierre Becker, Jean-Pierre Darroussin, Julie Depardieu, Jean-Claude Dreyfus, Jodie Foster, Andre Dussollier, Dominique Pinon, Tchéky Karyo, Marion Cotillard

Kinostart: 27.1.2005

Kurzinhalt:
Der Erste Weltkrieg geht zu Ende, doch einer jungen Französin steht ihr größter Kampf noch bevor: Mathilde hat erfahren, dass ihr Verlobter Manech zu jenen fünf verwundeten Soldaten gehörte, die von einem Kriegsgericht verurteilt und als Todgeweihte ins Niemandsland zwischen den französischen und deutschen Stellungen hinausgeschickt worden sind.
Mathilde weigert sich jedoch zu akzeptieren, dass sie ihren geliebten Manech nie wiedersehen wird. So beginnt ihre außergewöhnliche Reise: Sie will herausfinden, was mit ihrem Verlobten geschehen ist.

Ständig hört sie neue, herzzerreißende Varianten über Manechs letzte Tage und Minuten. Doch von keiner lässt sie sich entmutigen. Wenn Manech tot wäre, dann würde Mathilde das spüren.

Ihr Glaube ist unerschütterlich, die Hoffnung gibt ihr Kraft, unbeirrbar besteht sie auf ihrer optimischen Grundstimmung - so verfolgt sie ihr Ziel bis zum Ende und nimmt diejenigen für sich ein, die ihr helfen können. Wer sich weigert, den ignoriert sie einfach.

Indem sie der Wahrheit über das Schicksal der fünf unglückseligen Soldaten und ihrer brutalen Bestrafung näher kommt, erlebt sie das Grauen des Krieges und die von ihm Betroffenen hautnah: Wer diese Erfahrung übersteht, wird als anderer Mensch aus ihr hervorgehen.

Mathilde - eine große Liebe (DVD)
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📝 Rezension geschrieben von DerPsycho

Der Film verfügt in der Tat über eine tolle Inszenierung. Die Farben verleihen den Szenen eine unglaubliche Atmosphäre.
Trotzdem konnte mich der Film nicht überzeugen, genauso wie es schon bei "Amelie" der Fall war. Irgendwie liegt mir der Humor, der beide Filme verbindet, gar nicht. Auch Mathildes Suche nach ihrem Verlobten fand ich streckenweise sehr langatmig, so dass ich unweigerlich etwas abgeschaltet habe, was mir wiederum ein paar Schwierigkeiten bei den ganzen verschiedenen Personen mit den frz. Namen, die ich mir nicht mehr merken konnte, bereitete - eigentlich schade, der die Inszenierung den Film schon zu etwas Besonderem macht.
Einzig die Kriegsrückblenden konnten mich dann doch noch packen. Da das aber nur ein Teil des Films ist, muss ich persönlich dem Ganzen dann doch eher das Prädikat "durchschnittlich" geben - anscheinend werde ich mit Jeunets neueren Filmen nicht richtig warm...

📝 Rezension geschrieben von Taxi Driver Fan

nach "Amelie" hatte ich große erwartungen an das Gespann Jeunet/Tautou
und die wurden nicht enttäuscht, das Tautou einfach bezaubert muss ich wohl kaum noch erwähnen, aber dann kommt wieder manchmal der gleiche Humor durch (vor allem dann wenn die Personen vorgestellt werden) und die einmalmehr überzeugende Filterwahl
doch diesen humorigen Szenen stehen den sehr harten Kriegsszenen gegenüber die sich nicht zu verstecken brauchen vor denen der Antikriegsfilmklassikern
und dann noch die Aufklärung der Begebenheiten wie einem klassischen Film-Noir, wobei ich zugeben muss das ich manchmal ein bisschen durcheinandergekommen bin bei den französischen Namen
der Cameo-Auftritt von Foster hat mich sehr überrascht, gut gefallen hat mir Cotillard

📝 Rezension geschrieben von 8martin

MMM - Mathilde mit Manech

Der Film vereint auf geniale Weise drei Genres: zunächst ist es ein Kriegsfilm, mit all der Grausamkeit die dazugehört, dann wie im Titel angekündigt natürlich ein Liebesfilm und schließlich und endlich ein Detektivfilm.
Mathilde will nicht glauben, dass ihr geliebter Manech – ihre Sandkastenliebe - im Ersten Weltkrieg gefallen ist. Mit schier nie ermüden wollendem Eifer forscht sie, wie und ob er umgekommen ist. Sie befragt Kameraden aus dem Feld, deren Frauen und andere, die mit Manech zu tun hatten, stöbert in Archiven der Armee, ja beauftragt sogar einen Privatdetektiv. Eine Gehbehinderte (Kinderlähmung) sucht einen Toten? Dabei wird der Zuschauer ständig zwischen Gewissheit über den Tod des Geliebten und neuer Hoffnung, dass er überlebt hat, hin und her gerissen. Der Regisseur arbeitet mit Rückblenden, Traumsequenzen und immer wiederkehrenden Symbolen wie dem Leuchtturm (einem Wegweiser also), einem roten Wollhandschuh (der wohlige Wärme bietet) oder MMM. Bis in kleine Nebenrollen mit großen Namen besetzt(Jodie Foster z.B.) blitzt sogar hin und wieder etwas Komik auf. In unheimlich schöne Bilder gehüllt, die einen emotional durch einen aus dem Off eingesprochenen Kommentar eng an die Handlung binden, kommt es zu einem Ende, das glaubhaft, überraschend und wohltuend ist.

📝 Rezension geschrieben von Max Cady

Toller Film, hatte ja vor dem Sehen noch meine Zweifel, welche aber vollkommen augeräumt wurden.Jeunets Inszenierung empfinde ich mehr als gelungen, die Erzählweise, die Kameraarbeit, die Farbgebung, die Effekte, und natürlich die Schauspieler, allen voran Audrey Tautou, die wirklich lieblich und toll die Mathilde spielt. Besonders klasse fand ich auch diesen Kontrast, der zwischen den Kriegsszenen und den restlichen Szenen herrschte, welcher v.a. durch die Farbgebung beim Krieg (brau und grau) ein Gefühl von Schmutz und Hoffnungslosigkeit, bei den restlichen Szenen (gelb) eine gewisse Hoffnung und Wärme verbreitete.

📝 Rezension geschrieben von Jackie Brown

Meine Kritik:

Der Film ist für mich schwierig in eine bestimmte Kategorie einzuordnen … die harten Kriegssequenzen, die durch ihre Dunkelheit und ihre Gewalt ängstigen stehen im krassen Kontrast zu den weichen Bildern im Leben von Mathilde. Man ist also immer wieder hin und her gerissen. Zeitweise erinnerten mich die Sequenzen im Krieg an den Film „Der Soldat James Ryan“, weil es einfach so brutal und zugleich realistisch war, für meinen Geschmack sogar schon etwas zu hart. Trotzdem zieht sich durch den gesamten Film der typisch französische Charme, die kleinen Witze und die absolut liebevoll ausgetüftelten und geschauspielerten Charaktere. Mein Problem bei französischen Filmen sind immer die Namen, die ich mir grundsätzlich nie merken kann und irgendwann nicht mehr weiß, wer nun wer war. Zum Glück habe ich es bei diesem Film wider Erwartung hinbekommen. *g* Mathilde selbst (gespielt von Audrey Tautou, „Die fabelhafte Welt der Amelie“) ist toll besetzt und auch sie verfügt ganz besonders über den französischen Charme. Gequält durch die Frage, ob ihr Verlobter Manech noch lebt, begibt sie sich auf die Suche nach ihm und vereinbart mit sich selbst immer wieder kleine Hoffnungsspielchen (die wir sicherlich alle kennen), um ihrem Gefühl der Hoffnung wieder Glauben zu schenken. Dadurch ist man als Zuschauer ebenfalls im Gefühlschaos zwischen Verzweiflung, Aufgabe und Hoffnung. Das Ende ist überraschend (obwohl.. vielleicht doch nicht) und (natürlich) schön, wie die französischen Filme halt immer enden.

📝 Rezension geschrieben von Lissi

ich fand den film wunderschön. gleiche regie und schauspielerin wie bei amélie...wieder werden ganz viele kleine zauberhafte nebengeschichten erzählt (manchmal auch etwas verwirrend), wunderschöne bilder, skurrile begebenheiten, ganz liebenswerte charaktere liebevoll gezeichnet...ein film über eine große liebe mit französischen happy??end.

nicht für jeden was, aber für mich ein kleinod.

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