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Der Adler der Neunten Legion

Der Adler der Neunten Legion
Bewertung:
Humor: 10%10%
Action: 60%60%
Spannung: 50%50%
Erotik: 15%15%
Anspruch: 30%30%
Gesamtbewertung:
Durchschnittlich!
Durchschnittlich!

OT: The Eagle of the Ninth
Literaturverfilmung/Historien-Drama
Großbritannien 2011
Regie: Kevin Macdonald
Buch: Jeremy Brock, Rosemary Sutcliff (Roman)
Musik: Atli Örvarsson
Produzent: Duncan Kenworthy
Darsteller: Channing Tatum, Jamie Bell, Mark Strong, Donald Sutherland, Dakin Matthews, Denis O'Hare, Tahar Rahim, Douglas Henshall, Jon Campling, Julian Lewis Jones, Paul Ritter, Lukács Bicskey, Jamie Beamish, Ben O'Brien, Brian Gleeson, Walter Van Dyk

Kinostart: 03.03.2011
Homepage/Trailer

Kurzinhalt:
Im Jahr 140 nach Christus erstreckt sich das Römische Reich bis nach Britannien, doch hoch im Norden der Insel herrschen die rebellischen Stämme Kaledoniens. Vor 20 Jahren verschwand dort die 5.000 Mann starke, von Flavius Aquila kommandierte Neunte Legion spurlos. In Britannien eingetroffen, will Flavius’ Sohn Marcus (CHANNING TATUM) den angeschlagenen Ruf seines Vaters wiederherstellen und das Mysterium aufklären. Als ein Gerücht die Runde macht, dass der Goldene Adler, das Feldzeichen der Legion, jenseits des Hadrianwalls gesichtet wurde, bricht Marcus sofort auf. An seiner Seite ist Esca (JAMIE BELL), ein junger britischer Sklave, der Marcus Treue schwor, nachdem dieser ihm das Leben rettete. Je weiter die beiden Männer, die eigentlich nur Misstrauen und ein Eid verbindet, in das Territorium vordringen, das für Rom das Ende der bekannten Welt markiert, desto größer wird die Gefahr - und auch das Geheimnis um Esca, der mehr als nur seinen Hass auf Rom verbirgt...

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📝 Rezension geschrieben von 8martin

Herr & Sklave

Der Film besticht durch zwei Dinge: eine ausgefeilte Technik und einen einleuchtenden Plot. Die exzellente Kamera setzt ein actionreiches Kampfgetümmel ins Bild, wobei Tempowechsel die Wirkung vertiefen und Nahaufnahmen mit Großeinstellungen wechseln. Es wird sogar verständlich, inwiefern die Taktik der Römer dem Feind fast immer überleben war. Die wilde Natur ist ein durchaus passendere Rahmen für die Handlung:
Der römische Offizier Marcus Aquila (Channing Tatum) und sein Sklave Esca (Jamie Bell tanzt nicht mehr, er kämpft hier wie ein Mann!) versuchen das verlorengegangene Legionssymbol von jenseits des Hadrian Walls zurückzuholen. Der aus der Not geborene Rollentausch der beiden und die Doppelbödigkeit von Feindschaft und Freundschaft zwischen ihnen sorgen für spannungsreiche Unterhaltung. Die keltischen Gesänge passen stimmungsvoll zur Landschaft. Nur die Vertreter der Pikten vom ‘Seehundsclan‘ erinnern in Tracht und Habitus an gekalkte Irokesen. (Der einzige Wermutstropfen!) Der Kurzauftritt von ‘Onkel‘ Sutherland sorgt für Wohlbehagen. Der Hinweis auf Roms endlosen Expansionsdrang geht in diesem reinen Männerfilm fast ebenso unter wie die altrömischen Tugenden ‘Ehre, Treue, Vaterland, die für die damalige Zeit noch prägend waren. Spannende Unterhaltung aus grauer Vorzeit.

📝 Rezension geschrieben von Taxi Driver Fan

Kann mich Kruemel nur anschließen in der Bewertung. Der Film plätschert so vor sich hin und wirkt Regietechnisch nicht so als ob da jemand mit viel Leidenschaft hinter der Story steht. Der Look ist dagegen schön dreckig und matschig. Channing Tatum ist hier im falschen Genre, er ist kein großer Schauspieler kann aber wenn er sich wohlfühlt doch überzeugen (Magic Mike, 21 Jump Street) als römischer Truppenführer ist er aber fehlbesetzt. Jamie Bell ist da schon deutlich besser.
Ganz schlimm ist zum Schluss der Satz von Esca "And what now?", das hat wie aus einem Buddy-Cop-Movie gewirkt.

📝 Rezension geschrieben von Kruemel

Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht so recht, was ich von diesem Film halten soll. Einerseits beginnt er schon beinahe wie ein Asterix-Film und man fragt sich, was die alle haben, schließlich sind sie ja in Britannien und nicht in Gallien, aber es folgt keine großartige Story, sondern ich hatte ein bisschen das Gefühl, der Film plätschert so vor sich hin. Channing Tatum konnte mich nicht wirklich überzeugen, denn entweder schaut er knuffig (und dieses Wort nutze ich ganz bewusst) oder wütend. Anders Jamie Bell, der eine schöne Art zu spielen an den Tag legt - der der Sklave ist, weil er muss, unterwürfig und doch trotzig, der sich hinterlistig verhält, den Spieß umdreht, der erhobenen Hauptes kämpft und sich auch fast fürsorglich kümmert. Das hat mir doch sehr gefallen.
Die Geschichte ist wirklich schlicht gestrickt und mir fiel es schwer, wirklich in die Geschichte einzutauchen, mitzufiebern. Stattdessen blieb der Blick doch recht distanziert und irgendwann habe ich mich in Escas Frage wiedergefunden: "Was hast Du nur mit diesem Adler? Er ist ein Stück Metall!"
Gegen Ende verkommt der Film dann noch zu einer Art Bromance, was jetzt nicht sonderlich für den Film spricht.
Aber um auch etwas positives zu schreiben: Die Landschaftsaufnahmen waren doch sehr ansehnlich und es hat auch nicht nur geregnet.

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