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Der ganz große Traum

Der ganz große Traum
Bewertung:
Humor: 30%30%
Action: 20%20%
Spannung: 40%40%
Erotik: 0%0%
Anspruch: 40%40%
Gesamtbewertung:
Sehenswert!
Sehenswert!

Film bewerten
OT: Der ganz große Traum ... oder wie der Lehrer Konrad Koch den Fußball nach Deutschland brachte
Drama/Sport
Deutschland 2011
Regie: Sebastian Grobler
Buch: Philipp Roth, Johanna Stuttmann, Rainer Moritz (Roman: Der ganz große Traum des Konrad Koch)
Musik: ---
Produzent: Anatol Nitschke, Raoul B. Reinert
Darsteller: Daniel Brühl, Burghart Klaußner, Thomas Thieme, Jürgen Tonkel, Vincent Kastner, Kathrin von Steinburg, Axel Prahl, Theo Trebs, Adrian Moore, Till Valentin Winter, Lennart Betzgen, Tim Blochwitz, Josef Dragus, Fabio Seyding, Sten Horn, Henriette Confurius, Josef Ostendorf, Anna Stieblich, Milan Peschel, Tomas Spencer, Christina Große, Max Gertsch, Michael Hanemann, Rüdiger Kuhlbrodt, Aljoscha Stadelmann, Justus von Dohnányi

Kinostart: 24.02.2011
Homepage/Trailer

Kurzinhalt:
Der junge Lehrer Konrad Koch (DANIEL BRÜHL) soll in einem altehrwürdigen deutschen Gymnasium im Jahr 1874 Englisch unterrichten. Um die Schüler für die fremde Sprache zu begeistern, greift er zu ungewöhnlichen Mitteln und bringt ihnen einen seltsamen Sport nahe, den er aus England kennt: Fußball. Doch mit seiner unkonventionellen Art macht sich Koch bald auch Feinde: seine Kollegen, die nur auf preußischen Drill und Gehorsam setzen, genauso wie einflussreiche Eltern und Würdenträger der Stadt. Sie wollen Koch um jeden Preis loswerden - doch jetzt ergreifen die Schüler die Initiative…

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Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von 8martin

Sport ist Kultur
Ein charmanter kleiner Film, der dokumentiert, wie der Fußball ins kaiserliche Deutschland kam. Mit Witz und Esprit wird die Atmosphäre im damaligen Reich eingefangen und der Zeitgeist wiedergegeben, wenn Proletarierkinder jetzt aufs Gymnasium dürfen. Alles was den kaisertreuen Spießbürgern nicht ins Konzept passte, wurde gleich mit dem Etikett ‘sozialistische Revolution‘ versehen. An einem deutschen Gymnasium stehen Ordnung, Disziplin und Gehorsam gegen Teamgeist und Kameradschaft. Klischees über die Briten (‘Sie haben ‘ne Frau als Kaiserin‘) und bornierte deutsche Engstirnigkeit bilden einen immerwährenden Gegensatz und sind die Grundlage für die Komik. Da fallen Kaiserbilder vom Haken und zerbrechen oder verdecken als Lendenschurz das Allerheiligste. Lehrer Koch (Daniel Brühl) frisch von der Insel heimgekehrt bringt die Idee vom Spiel mit der ‘britischen Kugel‘ nach Deutschland. Es ist ein Heidenspaß nicht nur für Fußballfans, sondern auch echt informativ. Die musikalische Deckungsgleichheit zwischen der englischen Nationalhymne ‘God save the Queen‘ und dem deutschen Heldensong ‘Heil dir im Siegerkranz‘ darf ebenso wenig fehlen wie in jedem Englischunterricht die obligatorische Übung mit dem ‘Tii eitsch‘. Auch der Klassiker ‘Auld Lang Syne‘ wird vorgetragen. Sogar für die Liebe ist ein kleiner Platz vorgesehen: die Dienstmagd Rosalie (Henriette Confurius) verliebt sich in den reichen Felix (Theo Trebs). Leider klappt es noch nicht zwischen Koch und der Fabrikarbeiterin Klara (Kathrin von Steinburg), deren Sohn Joost (Adrian Moore) anfangs gemoppt wird, letztendlich aber der beste Kicker der Schulmannschaft ist. Und es kommt sogar ein Hauch von Melodramatik auf. Da macht es überhaupt nichts, wenn der Film einige historische Fakten verändert bzw. weglässt. Wichtig bleibt der Zusammenhang von Sport, Sprache und Kultur, den uns die lange Promiriege vermittelt. Herrlich!

📝 geschrieben von DerPsycho

Fand den Film nun wirklich gar nicht mal so schlecht. Klar - die Handlungsverlauf ist insgesamt doch ungefähr so, wie man sich das vorstellt
und wenig ist besonders neu, aber das Ganze ist doch sehr liebevoll arrangiert. Ich finde vor allem das Zeitgeschehen sehr interessant. Mir
fallen im Moment keine andere Filme ein, die das Leben in Deutschland kurz nach der Gründung des Deutschen Reiches, das noch sehr stark
preußisch geprägt ist, thematisieren. Das ist ganz klar der Reiz an "Der ganz große Traum" und viel weniger diese Fußballgeschichte, die
doch sehr frei erzählt wirkt. Zwar sind die Enden vieler Szenen vorhersehbar, aber Spaß macht der Film auf jeden Fall!

📝 geschrieben von Tuuudi

Wie der Fußball nach Deutschland gekommen ist., wußte vorher wirklich keiner. Der Film schließt jetzt diese Lücke. :)

📝 geschrieben von DerPsycho

Ja, der Trailer gibt ja schon ein bisschen vor, dass es in diese Richtung geht.

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