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Prometheus - Dunkle Zeichen

Prometheus - Dunkle Zeichen
Bewertung:
Humor: 15%15%
Action: 40%40%
Spannung: 70%70%
Erotik: 10%10%
Anspruch: 50%50%
Gesamtbewertung:
Sehenswert!
Sehenswert!

OT: Prometheus (2012)
Sci-Fi/Action
USA 2012
Regie: Ridley Scott
Buch: Jon Spaihts, Damon Lindelof
Musik: Marc Streitenfeld
Produzent: David Giler, Walter Hill, Ridley Scott, Tony Scott
Darsteller: Noomi Rapace, Michael Fassbender, Charlize Theron, Idris Elba, Guy Pearce, Logan Marshall-Green, Sean Harris, Rafe Spall, Emun Elliott, Benedict Wong, Kate Dickie, Patrick Wilson, Lucy Hutchinson, Giannina Facio

Kinostart: 09.08.2012
Homepage/Trailer

Kurzinhalt:
Im Auftrag von Weyland Industries, vertreten durch Meredith Vickers (Charlize Theron), macht sich eine Forschergruppe und der Androide David (Michael Fassbender) auf eine Reise nach den Ursprüngen menschlichen Lebens. Angeführt wird die Gruppe von den Forschern Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) und Charlie Holloway (Logan Marshall-Green), die davon überzeugt sind, dass die mysteriösen Zeichen, die sie weltweit entdeckt haben, sie zu wertvollen Antworten über den Beginn der Menschheit führen. Die zweijährige Expedition führt die Passagiere der „Prometheus“ schließlich zu den dunkelsten Ecken des Universums, wo sie Schlimmes erwartet…

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📝 Rezension geschrieben von 8martin

Nachgereichter Anfang

Wie schon bei den Star Wars kommt hier nach drei Teilen ein vierter, der den Ursprung der Aliens nachträglich darstellen soll. Und es ist nur ein optischer Leckerbissen geworden. Ein saustarker Beginn, der einem den Atem verschlägt, eine optische Sensation, die nach und nach in der isländischen Einöde versandet.
Der Film ist ein Entwurf. Die Handlung ist skizzenhaft geblieben. Den Figuren fehlt es an gehaltvoller Fülle. Sie traben meistens wie Roboter durchs Bild – und das liegt nicht an den Schutzanzügen. Das Gros der Truppe bleibt ohne Konturen wie z.B. Mss. Vickers (Charlize Theron). Sie weiß selbst nicht so recht, was sie hier will. Mal stößt sie unbefolgte Befehle aus oder hastet an ein Schaltpult. Meistens starrt sie angestrengt zusammen mit Captain Janek (Idris-Luther-Elba) und den anderen auf unsichtbare Bildschirme. Lediglich der Androide David (Michael Fassbender) und die Archäologin Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) gewinnen etwas an Format. Mehr gibt das Drehbuch nun mal nicht her. David bleibt als abgeschlagener sprechender Kopf weiterhin richtungsweisend und Shaw beeindruckt durch eine selbst durchgeführte Entbindung mit Kaiserschnitt, die Geburt des Aliens. Der technische Aufwand und die Ausstattung sind gewaltig, bringen aber keinerlei Spannung. Auch ohne dieses Prequel kann man die anderen Teile von Cameron und Fincher durchaus genießen, denn sie sind turmhoch besser.

📝 Rezension geschrieben von Lakai

Eben fertig damit. Als Alien Fan, fand ich den absolut gut, deshalb kann ich einige negative Bewertungen im Netz nicht ganz verstehen. Fast eine eigenständige Story, die aber starken Bezug auf die Alien Filme nimmt und eigentlich deren Herkunft und Entstehung erklärt,und neue Möglichkeiten eröffnet, ein gutes Prequel halt. Und die Frage woher die Menschheit abstammt aufwirft. Und die Frage nach Unsterblichkeit und Heilung, ganz klar nur für mächtige Konzernmenschen die ja ihre Mittel und Wege haben. Und die eigenständige Entwicklung künstlicher Intelligenz, ja auch diesmal ist wieder ein Android an Bord, der sehr gruselig von Guy Pearce dargestellt wird, aber ist er wirklich so fies und böse wer weiss, oder handelt er nur nach seiner Programmierung oder eigenem Willen? Mmh die Weyland-Yutani Corporation hat natürlich auch ihre Hände im Spiel, ganz klar.
Die kleinste Kritik von mir ist, vielleicht sieht die Crew und das Schiff, doch zu Glatt aus, das war im ersten nicht, da war das bisschen verschwitzter und nicht so kühl ala Star Trek, und ich fand den Film optisch bombastisch toll, den neuen wie den alten! Aber irgendwie gefällt mir das alte Handgemachte doch ein bisserl besser. Der Film eröffnet Handlungssmässig neue Möglichkeiten. Und schön das er vom Original Alien Regie Mann Ridley Scott kam. Auch hier lag der Aspeckt mehr auf suptiler Bedrückung als auf reiner Action wie bei James Cameron in Aliens. Wobei ich den auch toll find! Der Schluss hat mich hier bisserl überrschacht, aber wie gesagt ich fand den toll! Aber man muss sich mit der Reihe doch bisschen beschäftigen.
Aber muss Psycho zustimmen den Anfang hab ich auch nicht ganz verstanden, bitte nur unter Spoiler, danke!

📝 Rezension geschrieben von DerPsycho

Man merkt Prometheus an, dass Ridley Scott dahintersteckt, denn der Film erinnert häufig in seiner Atmosphäre an den ersten Alien-Film und das kann ja eigentlich nichts Schlechtes bedeuten. Und da wären wir auch schon bei der größten Stärke des Films: Visuell und atmosphärisch kann das Werk vollkommen überzeugen. Die Erkundung einer fremden Welt wird so unglaublich eindringlich und spannend gestaltet - nur vielleicht nicht ganz so düster wie seinerzeit "Alien".
Die Story dagegen schwächelt schon ein wenig, das muss man zugeben. Aus mysteriösen Anspielungen und kryptischen Zeichen, entsteht mit der Zeit eine ziemlich simple


❗ Spoilerwarnung ❗
"Wir-Aliens-wollen-die Menschheit-vernichten"-

Story. Dennoch wird nicht alles geklärt und vieles bleibt im Dunkeln. Es muss natürlich nicht alles aufgeklärt werden und gerade der erste Alien-Film zog daraus einen Großteil seines Reizes, aber z.B. die (filmisch wirklich tolle) Eröffnungssequenz von "Prometheus" hat sich mir auch nach dem Film nicht erschlossen.
Schauspielerisch überzeugen hier Noomi Rapace als Quasi-Ripley-Nachfolgerin und insbesondere Michael Fassbender, der den Androiden David facettenreich rüberbringt -ein Filmhighlight. Der Rest der Crew spielt die Rollen angemessen, wobei diese auch nicht viel Raum für große Schauspielkunst lassen.

Anspielungen zum ersten Alien-Film gibt es auch. Man kann als Zuschauer einige Parallelen erkennen und Schlüsse ziehen, dennoch bleibt Raum für Spekulationen und gerade durch das Ende auch die Möglichkeit einer Fortsetzung.


❗ Spoilerwarnung ❗
Auch für die Herkunft der Original-Aliens wird eine Erklärung geliefert. Ich weiß aber noch nicht,was ich davon halten soll.


Ich hätte mir evtl. noch etwas weniger Glattes gewünscht, was die Story betrifft, daher bin ich auch nicht zu 100% vom Film überzeugt. Dennoch lohnt sich das Ansehen auf alle Fälle - alleine wegen des visuellen und atmosphärischen Gesichtspunktes. Freunde der Alien-Film können sowieso einen Blick riskieren.

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