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Alles, was wir geben mussten

Alles, was wir geben mussten
Bewertung:
Humor: 0%0%
Action: 0%0%
Spannung: 20%20%
Erotik: 20%20%
Anspruch: 70%70%
Gesamtbewertung:
Durchschnittlich!
Durchschnittlich!

OT: Never Let Me Go (2010)
Drama/Romanze
Großbritannien/USA 2010
Regie: Mark Romanek
Buch: Alex Garland, Kazuo Ishiguro (Roman)
Musik: Rachel Portman
Produzent: Alex Garland, Andrew Macdonald, Allon Reich
Darsteller: Carey Mulligan, Andrew Garfield, Keira Knightley, Izzy Meikle-Small, Charlie Rowe, Ella Purnell, Charlotte Rampling, Sally Hawkins, Kate Bowes Renna, Hannah Sharp, Christina Carrafiell, Oliver Parsons, Luke Bryant, Fidelis Morgan, Damien Thomas, Nathalie Richard, Huggy Leaver, Charles Cork

Kinostart: 14.04.2011
Homepage/Trailer

Kurzinhalt:
Kathy (Carey Mulligan), Tommy (Andrew Garfield) und Ruth (Keira Knightley) verbringen ihre Kindheit in Hailsham, einem scheinbar idyllischen englischen Internat. Doch der Ort birgt ein dunkles und verstörendes Geheimnis, das die Zukunft der jungen Leute betrifft und worüber niemals gesprochen wird.

Nachdem sie den Schutz der Schule hinter sich gelassen haben, kommen die drei Freunde dem grausamen Schicksal, das sie als Erwachsene erwartet, unaufhaltsam näher. Dabei wird ihre enge Freundschaft durch die tiefen Gefühle der Liebe, der Eifersucht und des Verrats auf eine harte Bewährungsprobe gestellt.

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📝 Rezension geschrieben von Taxi Driver Fan

Ein kleiner Film mit zumeist unterdrückten Emotionen zu einem tief emotionalen Thema mit großen Auswirkungen auf die jeweiligen Charaktere.
Es wird hier eine Art Paralleluniversum der Weltgeschichte gezeigt in der Menschen seit den 50er Jahren geklont werden um bei Bedarf und ausgewachsenen Organen, eben jene Organe zu "ernten". Die dafür geklonten Menschen sind sich ihrer Aufgabe bewusst und akzeptieren diese ohne Protest. Hier werden drei solcher Personen begleitet, vom aufwachsen in einem Internat für Klone bis zum anschließenden "spenden" der Organe und dem einhergehenden Zerfall der Lebensqualität bzw noch kurzen Lebenserwartung. Diese Handlung könnte leicht ins melodramatische abgleiten tut dies aber erfreulicherweise nie, sondern ist nur tief melancholisch und respektvoll, wirkt ansatzweise wie eine Doku bei der diese Personen tatsächlich begleitet wurden. Diese Herangehensweise ist löblich und schön aber gleichzeitig auch nie wirklich packend, genauso sind manche Rahmenbedingungen dieser Gesellschaft irgendwie nicht genau auszumachen. Werden nur "Reiche" oder jeder "Normale" mit diesen Organen versorgt? Woher kommen diese Kinder nun genau? Gibt es Proteste? etc.
Diese Fragen werden bewusst ausgelassen um sich auf die Schicksale zu konzentrieren aber für das wichtige "worldbuilding" ist sowas nunmal doch wichtig. Bei den Darstellern fand ich Carey Mulligan mit Abstand am besten und überzeugendsten.

📝 Rezension geschrieben von 8martin

Loslassen

Der Film geht nicht nachhaltig unter die Haut. Dabei werden ausgiebig emotionale Szenen gezeigt. Die jungen Hauptdarsteller tun ihr Möglichstes, um die Botschaft rüber zu bringen: Sie werden als Ersatzteillager von Organen missbraucht. Ruth (Keira Knightley) hier mal in einer tragischen Rolle. Ihre begrenzte Mimik passt hier wunderbar ins Bild. Sowie das Pärchen Kathy (Carey Mulligan) und Tommy (Andrew Garfield) überzeugen durchaus in ihren Rollen. Das Drehbuch hält sich leider weitgehend zurück über die Hintergründe der Organisation. Manche Aktionen sind völlig unverständlich. Und weil man Vieles nicht kennt, beeindruckt einen auch das Ganze nicht besonders. Stattdessen wird viel Optik für eine englische Eliteschule verwendet. Lange Dialoge sind eine Herausforderung für die Konzentration. Also nichts zum Entspannen, eher anstrengend bis unangenehm. Und wenn am Ende die Schulleiterin Miss! Emily (Charlotte Rampling) Kathy und Tommy erklärt, dass es keine aufschiebende Aktionen gibt und je gegeben hat, was beide versucht haben zu erreichen, kann man darauf nur wie er reagieren: er schreit sich den Frust aus der Seele. (Ende!) Allein Miss Lucy (Sally Hawkins) bringt inhaltlich ‘etwas Butter bei die Fische‘. Danach gibt es nur noch Leid und Schmerz vor einem vagen System, das man nicht näher kennenlernt. Und bei all dem Ausflug an der Schmerzgrenze der Akteure wurde die Spannung gleich mitgekillt. Da bleibt Kathy nur der Schlusssatz zu einem großen Baum im Sonnenuntergang. Schauspiel OK, Drehbuch OW.
P.S. und von Rachel Portmans toller Musik bekommt man auch nicht viel mit.

📝 Rezension geschrieben von DerPsycho

Ein leiser und melancholischer Film, der vor allem durch seine dezenten SciFi-Einlagen überzeugen kann: Eine Welt, in der Kinder extra dazu aufgezogen werden, um später einmal Organspender für andere Menschen zu werden. Allerdings setzt "Never let me go" nicht an einer gesellschaftskritischen Stelle an, sondern beschränkt sich auf die Gefühle und Schicksale der drei Hauptfiguren. Leider ist deren Geschichte ein wenig vorhersehbar und immer wieder fragt man sich, wie der Rest der britischen Gesellschaft bei solch einer unethischen Vorgehensweise aussehen mag. Der Film gibt dazu keine Antworten.
Hätte "Never let me go" eine klein wenig andere Richtung eingeschlagen, wäre vielleicht ein richtig toller Filmk dabei herausgekommen. So bleibt es ein melancholisches (Liebes-)Drama mit einem wirklich interessanten Hintergrund.

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