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Exodus (1960)

Exodus (1960)
Bewertung:
Humor: 10%10%
Action: 40%40%
Spannung: 90%90%
Erotik: 0%0%
Anspruch: 100%100%
Gesamtbewertung:
Sehenswert!
Sehenswert!

Film bewerten
OT: Exodus (1960)
Historienfilm
USA 1960
Regie: Otto Preminger
Buch: Dalton Trumbo, Leon Uris (Roman)
Musik: Ernest Gold
Produzent: Otto Preminger
Darsteller: Paul Newman, Eva Marie Saint, Ralph Richardson, Lee J. Cobb, Sal Mineo, Peter Lawford, John Derek


Kurzinhalt:
Zypern 1947: Ari Ben Canaan, ein Kommandeur der jüdischen Untergrundarmee in Palästina, schafft es, 600 Juden aus einem Internierungslager an Bord eines Frachters zu bringen. Ihr Ziel: das Gelobte Land! Als die britische Marine hinter den Plan kommt, versucht sie, den Frachter zur Umkehr zu zwingen. Doch unbeeindruckt davon, weigern sich Ari und seine Passagiere aufzugeben. Sie riskieren ihr Leben für ihre große Vision: Die Neugründung des Staates Israel!

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📃 Filmkritiken der User 📃

📝 Filmkritik geschrieben von 8martin

Liebe & Politik

Otto Preminger hat den Klassiker von Leon Uris verfilmt. Herausgekommen sind zwei Monumentalschinken. Im ersten Teil gelingt 1947 dem Hagana Mitglied Ari Ben Canaan (Paul Newman) mit einem Trick die Einfahrt nach Haifa, indem er die britischen Mandatsbehörden hinters Licht führt. Mit an Bord sind über 600 aus Deutschland geflüchtete Juden. Dort lernt er die amerikanische Krankenschwester Kitty Fremont (Eva Marie Saint) kennen und lieben.
Der zweite Teil gipfelt in der Gründung des Staates Israel. Terroranschläge laufen parallel zu Ansichten einer gemeinsamen Zukunft von Israelis und Palästinensern, einem friedlichen Miteinander, was es allerdings nie gibt. Da sind die Gräueltaten auf beiden Seiten leider schon realistischer und zukunftsträchtiger.
Neben der etwas verquasten Love Story von Kitty und Ari gibt es noch eine von den Vertretern der jüngeren Generation: der aus Auschwitz geflüchtete Bombenexperte Dov Landau (Sal Mineo) und die blonde Aktivistin Karen (Jill Haworth), die bei den etwas unübersichtlich geratenen nächtlichen Schießereien umkommt.
Die Handlung ist streckenweise zäh und trieft besonders am Ende vor Pathos. Im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen wird zwar über das Ende des britischen Mandats und eine Teilung Palästinas abgestimmt, doch das ist nur eine Scherbe auf dem großen Haufen des Nahost Problems. Zu viel, zu lang zu übersichtlich am Ende.

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