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Die Tribute von Panem - The Hunger Games

Die Tribute von Panem - The Hunger Games
Bewertung:
Humor: 10%10%
Action: 67%67%
Spannung: 72%72%
Erotik: 2%2%
Anspruch: 52%52%
Gesamtbewertung:
Sehenswert!
Sehenswert!

OT: The Hunger Games (2012)
(Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele)
Action/Sci-Fi
USA 2012
Regie: Gary Ross
Buch: Gary Ross, Suzanne Collins (Roman: Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele)
Musik: T-Bone Burnett, Danny Elfman
Produzent: Nina Jacobson, Jon Kilik
Darsteller: Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Stanley Tucci, Liam Hemsworth, Elizabeth Banks, Woody Harrelson, Toby Jones, Willow Shields, Donald Sutherland, Alexander Ludwig, Amandla Stenberg, Isabelle Fuhrman, Wes Bentley, Lenny Kravitz, Jacqueline Emerson, Leven Rambin, Paula Malcomson, Amber Chaney, Phillip Troy Linger

Kinostart: 22.03.2012
Homepage/Trailer

Kurzinhalt:
In einer nicht allzu fernen Zukunft: Nach der Apokalypse ist aus dem zerstörten Nordamerika der totalitäre Staat Panem entstanden, das Kapitol regiert das hungernde Volk mit Härte und Schrecken. Um seine Macht zu demonstrieren, veranstaltet das Regime jedes Jahr die brutalen „Hungerspiele“: 24 Jugendliche, je ein Mädchen und ein Junge aus Panems zwölf Distrikten, müssen in einem modernen Gladiatorenkampf antreten, den nur einer von ihnen überleben darf. Als ihre kleine Schwester Prim für die Spiele ausgelost wird, nimmt die 16-jährige Katniss freiwillig ihren Platz ein. Der zweite Kandidat aus Katniss’ Distrikt ist Peeta, den sie seit ihrer Kindheit kennt. Kurz bevor das perfide Turnier beginnt, gesteht Peeta Katniss seine Liebe. Doch das Kapitol macht sie zu Todfeinden…

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📝 Rezension geschrieben von 8martin

Orwell bei den Gladiatoren

Es ist eine clevere Mischung von bekannten Details aus Geschichte, Literatur, Manga und Comik, die geschickt zusammengefügt nur ein Ziel verfolgen: den Erfolg an der Kinokasse. Und der ist sicher, denn der Film bietet anregende Unterhaltung.
Ein bisschen durchgeknallt, ein bisschen schrill, eine Lovestory und manche unerklärbare Absonderlichkeit. Manche Figuren stammen direkt aus Alice im Wunderland (z.B. Elizabeth Banks), Urwaldfallen aus dem Überlebenskampf von Rambo und die groteske Mediensatire kennt man halt – egal woher.
Ein totalitärer Staat in der Zukunft, dessen Bewohner in mittelalterlichen Verhältnissen leben, weckt zunächst das Interesse der Zuschauer. Die soziale Diskrepanz wird noch durch einen Klassengegensatz verstärkt: die Regierenden sind fies, grausam und lieben makabre Scherze. Die verdummte Masse des Volkes scheint leicht manipulierbar durch die Allgegenwart der Medien. Will uns da etwa jemand einen Spiegel vorhalten?
Ausgesuchte Gladiatoren kämpfen nach dem Highlander-Prinzip gegen einander, a) um Sponsoren und b) in der Wildnis. Auch eine Liebespaar findet sich: Katness (Jennifer Lawrence) und Peeta (Josh Hutcherson).
Und doch schleicht sich in der Mitte ein Hänger ein. Die Stunts wiederholen sich, alles verläuft zu glatt. Auch die anfangs und am Ende emotionale Schiene wird im Breitformat gefahren nutzt sich etwas ab, was der Zielgruppe auf die das Spektakel abzielt offenbar nichts ausmacht. Beeindruckend die Kunstfigur des Moderators Caesar Flickerman (Stanley Tucci), neben dem selbstzerstörerischen Exhelden und Säufer Haymitch (Woody Harrelson). Da ist von Vielem so viel drin, dass man manches gut findet, weil der Unterhaltungseffekt stimmt.

📝 Rezension geschrieben von DerPsycho

Hat mir im Großen und Ganzen ziemlich gut gefallen. Ist natürlich immer etwas schwierig, unvoreingenommen an einen Film heranzugehen, dessen Vorlagen man erst vor kurzer Zeit heruntergeschlungen hat. Etwas Abstand wäre evtl. besser gewesen, aber ich wollte ihn ganz einfach im Kino sehen.
Nun ja - obligatorisch vergleiche ich den Film nun also stark mit dem Buch. Der Anfang ist wie zu erwarten insgesamt gekürzt, was aber in Ordnung geht. Eigentlich hat mich ziemlich wenig gestört, was für den Film spricht. Der Hauptmakel idabei gar nicht mal zu Lasten der Verfilmung. Das Buch wird von Katniss als Ich-Erzählin dominiert und deswegen bekommt der Leser natürlich sehr viel ihrer Gedanken mit. Im Film wird das manchmal durch Erklärungen von den Moderatoren aufgefangen, aber manchmalstört das Fehlen eines solchen Ich-Erzählers dann doch. Vor allem in der Szene mit Peeta in der Höhle, in der die ganzen Motive, die Katniss mit ihren Zärtlichkeiten ausübt, komplett am Zuschauer vorbeigehen. So verkommt diese Szene fast schon etwas zu einer typischen Liebesszene.
Zweiter größerer Kritikpunkt: Das Finale. Hier wurde zugunsten einer Altersfreigabe wohl einiges verharmlost. Wen es interessiert, aber die Bücher nicht lesen möchte:


❗ Spoilerwarnung ❗
Im Buch haben die Mutationen die Wesenszüge der verstorbene Tribute, um die psychische Qual der Überlebenden zu steigern, im Film sehen sie ganz einfach aus, wie große Hunde. Auch der Tod Catos ist im Film viel schneller. Während er im Buch zu Unterhaltungszwecken noch eine Nacht von den Mutationen verschont wird und ständig in Todesqualen schreit, beendet Katniss sein Leiden im Film direkt nach seinem Fall auf den Boden.


Das Ende wirkt im Vergleich mit dem Buch etwas überhastet und weniger opulent, womit man aber noch leben kann.
Das sind eigentlich schon meine größten Kritikpunkte. Mit dem Rest (z.B. der schnelle Kameraführung) und den kleinen Änderungen (die Spotttölpelbrosche kauft Katniss selbst, der Aufstand in Distrikt 11 wird sofort thematisiert...) kann man leben. Der Film ist sehr schön inszeniert, die Kluft zwischen dem Regime und der Bevölkerung von Distrikt 12 kommt gut rüber und Jennifer Lawrence macht sich als Katniss wirklich fabelhaft.

Kann ich auch Kennern des Buchs ganz gut empfehlen. Nicht-Kenner verpassen wohl ein paar Kleinigkeiten der Story-Hintergründe, aber es gibt ja noch kommende Teile, in denen das aufgegriffen werden kann...

📝 Rezension geschrieben von Taxi Driver Fan

Ich bin gestern (fast) ohne Vorwissen ins Kino gegangen, hatte bisher nur ein Trailer gesehen und den Vergleich mit "Battle Royale" gehört, ein Film den ich noch nicht gesehen. Worauf ich hinauswill, der Film ist gut, besonders für eine so heiß ersehnte Blockbuster-Franchise. Der Anfang erinnert zwar arg an Holocaust und die Kampfszenen sind zu wackelig, aber das liegt wohl an dem angestrebten PG-13 Rating als am Kameramann damit mehr Leser diese Filme sehen können. Trotz alledem geht es aber blutig zu. Lawrence ist ziemlich stark als Katniss, eine Powerfrau wie Ripley oder Sarah Connor aber fast am besten gefiel mir Stanley Tucci als Moderator der Show, Harrelson darf mal wieder den verrückten Typen spielen.
Ich freu mich auf die noch folgenden Filme.

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