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Ray (2004)

Ray (2004)
Bewertung:
Humor: 16%16%
Action: 12%12%
Spannung: 34%34%
Erotik: 10%10%
Anspruch: 75%75%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

OT: Ray (2004)
Drama
USA 2004
Regie: Taylor Hackford
Buch: Taylor Hackford, James L. White
Musik: Craig Armstrong, Ray Charles, Ludwig van Beethoven
Produzent: William J. Immerman, Jaime Rucker King
Darsteller: Jamie Foxx, Kerry Washington, Clifton Powell, Harry Lennix, Terrence Dashon Howard, Larenz Tate, Richard Schiff, Rick Gomez, Terrence Howard, Regina King

Kinostart: 06-1-2005

Kurzinhalt:
1948: Der 17-jährige, blinde Pianist Ray Charles (Jamie Foxx) verlässt seine ärmliche Heimat in den Südstaaten und geht nach Seattle - der Beginn einer kometenhaften Karriere: Er wird von Plattenproduzent Ertegun (Curtis Armstrong) unter Vertrag genommen und landet 1956 seinen ersten Nummer-eins-Hit. Doch trotz seines Erfolgs lassen Ray die Dämonen seiner schwierigen Kindheit nicht los: Er wird heroinsüchtig.

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📝 Rezension geschrieben von 8martin

Drogen, Mädels und Moneten

Taylor Hackford hat eine großartige Hommage an den begnadeten Sänger gemacht. Er fand für die Hauptrolle Jamie Foxx, der dem Original zum Verwechseln ähnlich sieht und auch dessen Habitus, den berühmten zuckenden Wackelgang draufhat.
Wir hören seine größten Hits wie “Georgia“, “Hit the Road Jack“ oder “Unchain My Heart“, aber wir sehen auch die Probleme in seinem Leben: Drogen und Geschäfte mit Produzenten und Beratern, zu deren Spielball er ebenso leicht wurde wie von Frauen, obwohl verheirateter Familienvater. Ehefrau Bea (Kerry Washington) hielt letztlich zu ihm und hielt ihm den Rücken frei, was wahrlich nicht immer leicht war. Er wurde verhaftet, machte einen Entzug und gegen Ende seines Lebens rehabilitierte ihn der Staat Georgia. Nur kurz wird auf seinen Einsatz für die Gleichberechtigung der Farbigen eingegangen sowie in Rückblenden Einblicke in seine Kindheit gewährt. Da spielt seine Hydrophobie eine wichtige Rolle, weil er sich die Schuld am Ertrinken seines kleineren Bruders gab. Wir hören von seinen musikalischen Wurzeln im Rhythem & Blues und der Gospelmusik und welche anderen Legenden wie Quincey Jones er kennenlernte. Sein musikalisches Genie blitzt immer dann besonders auf, wenn er auf ein Problem mit seinem Umfeld ganz typisch für ihn mit Musik reagiert. Er setzt sich ans Klavier und spielt sich den Frust von der Seele.
Man bekommt nach dem Film richtig Lust, eine CD von Ray Charles aufzulegen. Dabei kann man den Rhythmus zuckender Weise gut nachvollziehen und spürt die zeitlose Genialität des Ray Charles Robinson. Die Oscars hat der Film wirklich verdient.

📝 Rezension geschrieben von Max Cady

Ray gehört seit meinem Kinobesuch zu meinen Lieblingsfilmen. Der Film packte mcih einfach, einerseits durch Jamie Foxxs sensationelles Spiel (ich würde sagen, eine der besten Performances aller Zeiten), andererseits durch die Musik und die Inszenierung von Taylor Hackford, hier ist v.a. der Drogenentzug und die Erinnerung an den Tod von Ray Charles Bruder klasse umgesetzt. Auch die meißten Nebendarsteller überzeugen, und vor allem wird hier keine Mythenbildung betrieben sondern Ray Charles wird dargestellt, wie er war (Charles selbst gab sein Okay wegend es Drehbuchs!).

Aber man sollte den Film unbedingt mal auf Englisch sehen. Einfach unglaublich, dass Foxx acuh so klingt wie Charles. Die Synchro ist aber nicht schlecht.

📝 Rezension geschrieben von GM00135

Mach das!

Was die Musik angeht, war ich nie ein besonderer Fan von Ray Charles, aber der Film ist wirklich sehenswert. Einige Songs hat Jamie Foxx sogar selbst gesungen, während ein Großteil des Soundtracks wohl Neuaufnahmen von Ray Charles selbst waren, zu denen Jamie Foxx "lipsync" gespielt hat. Er ist einfach Ray Charles.
Auch wenn einige der Rückblenden, die immer wieder in den Film eingestreut werden, etwas surreales an sich haben, so verliert der Film nie wirklich den roten Faden.
Mir kam die Überlänge letztlich nicht so überlang vor, ohne das ich sagen will, dass die Zeit wie im Fluge vergangen ist. Seine Läuterung von der Drogensucht mit eher modernem Filmschnitt mutet zu dem eher klassisch gestalteten Handlungsfaden recht ungewöhnlich an, verfehlt aber seine dramatische Wirkung keineswegs.

Sehenswert.

GM00135

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