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Der Gott des Gemetzels

Der Gott des Gemetzels
Bewertung:
Humor: 50%50%
Action: 0%0%
Spannung: 33%33%
Erotik: 0%0%
Anspruch: 70%70%
Gesamtbewertung:
Sehr gut!
Sehr gut!

Film bewerten
OT: Carnage (2011)
Komödie/Drama
Frankreich/Deutschland/Polen 2011
Regie: Roman Polanski
Buch: Yasmina Reza, Roman Polanski
Musik: Alexandre Desplat
Produzent: Saïd Ben Saïd, Oliver Berben, Martin Moszkowicz
Darsteller: Jodie Foster, Kate Winslet, Christoph Waltz, John C. Reilly, Eliot Berger, Elvis Polanski

Kinostart: 24.11.2011
Homepage/Trailer

Kurzinhalt:
Zwei Elfjährige prügeln sich auf einem Spielplatz, einem der beiden Jungen werden dabei Zähne ausgeschlagen. Die Eltern des „Opfers“, Penelope und Michael (JODIE FOSTER und JOHN C. REILLY) haben die Eltern des „Übeltäters“, Nancy und Alan (KATE WINSLET und CHRISTOPH WALTZ), eingeladen, um den Vorfall wie vernünftige Menschen zu klären. Was als friedlicher Austausch über Zivilisation, Gewalt und die Grenzen der Verantwortlichkeit beginnt, entwickelt sich schon bald zu einem Streit voller Widersprüche und grotesker Vorurteile. Und schließlich platzt die dünne Haut der bürgerlichen Kultiviertheit auf: Vier Erwachsene geraten aus der Fassung. Brutal und rücksichtslos werden Grenzen überschritten, provoziert und schließlich deutlich, dass sie alle hinter ihrer zivilisierten Maske einen ‘Gott des Gemetzels‘ anbeten. Auf dem Schlachtfeld dieser Tragikomödie versinkt am Ende nicht nur ein Handy in der Tulpenvase…

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Oscar®-Preisträger und -Nominierte unter sich: Erfolgsregisseur Roman Polanski (Oscar® für DER PIANIST) hat eine exzellente Besetzung um sich geschart: Jodie Foster (Oscars® für ANGEKLAGT und DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER), Kate Winslet (Oscar® für DER VORLESER), Christoph Waltz (Oscar® für INGLORIOUS BASTERDS) und John C. Reilly (Oscar®-Nominierung für CHICAGO). Für die Kamera ist Pawel Edelman verantwortlich (Oscar®-Nominierung für DER PIANIST), das Szenenbild gestaltete Dean Tavoularis (Oscar® für DER PATE 2), die Kostüme Milena Canonero (Oscar® für BARRY LYNDON, DIE STUNDE DES SIEGERS und MARIE ANTOINETTE) und die Maske Didier Lavergne (Oscar® für LA VIE EN ROSE).

Studio: Constantin Film
Sprache: Deutsch (DTS-HD HR 5.0), Englisch (DTS-HD HR 5.0), Deutsch (DD 2.0)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 2.35:1, 16:9
Laufzeit: ca. 80 Min.
FSK: 12
Ländercode: 2
Extras:
 • Interviews (ca. 32 Min.)
 • Original-Kinotrailer
 • Darstellerinformationen

Erscheinungstermin: 10. Mai 2012

Der Gott des Gemetzels (DVD)
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Studio: Constantin Film
Sprache: Deutsch (DD 5.0), Englisch (DD 5.0), Deutsch (DD 2.0)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 2.35:1, 16:9
Laufzeit: ca. 77 Min.
FSK: 12
Ländercode: 2
Extras:
 • Interviews (ca. 32 Min.)
 • Original-Kinotrailer
 • Darstellerinformationen

Erscheinungstermin: 10. Mai 2012




Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von DerPsycho

Tolles Kammerspiel, das von den Darstellern lebt. Jeder der vier kann hier ansolut überzeugen, wobei Christoph Waltz´ Rolle wahrscheinlich der Publikumsliebling sein wird, weil dessen hinterlistige Art oftmals zum Schmunzeln verleitet.
Da auf einem Theaterstück basierend, gibt es hier natürlich so gut wie keine Effekthascherei und das Gewicht liegt natürlich auf den Dialogen, die wirklich geschliffen sind und es innerhalb dieser zu einigen Wendungen kommt. Da wird zuerst geschmeichelt, später gestichelt und noch später beschimpft. Sobald der Alkohol auf den Tisch kommt, gibt es dann auch direkt neue Fronten. Toll, dass nie übertrieben wird. Trotz der Zuspitzung bleibt alles irgendwie glaubwürdig und gerade deswegen so amüsant.

Klar, die Inszenierung macht aus "Der Gott des Gemetzels" kein Popcornkino, aber lustiges und gleichzeitig anspruchsvolles Charakterkino der Extraklasse.

📝 geschrieben von 8martin

Verbales Gemetzel
Eigentlich war Roman Polanski bisher nicht primär als Sozialkritiker unterwegs, doch was er hier abgeliefert hat, ist erste Sahne. Die Theatervorlage von Yasmina Reza hat er kongenial umgesetzt. Eine bissige Gesellschaftssatire mit vier ganz hervorragenden Akteuren (Winslet, Foster, Waltz und Reilly).
Ein eigentlich nichtiger Anlass führt zwei recht unterschiedliche Ehepaare zusammen, um eine Auseinandersetzung ihrer Buben zu bereinigen.
Es wird sehr subtil geschildert, wie jeder der vier hinter der Fassade von gespielter Höflichkeit, aller größtem Verständnis für die Gegenseite und Selbstbehauptung der eigenen Position langsam hervorkriecht. Dabei kommen sowohl familieninterne Leichen, die seit Jahren im eigenen Keller vergraben sind, wieder zum Vorschein, als auch ganz persönliche Knacks. Die Männer, die noch mit den Idealfiguren von Ivanhoe und John Wayne aufgewachsen waren, verbünden sich vorübergehend und die Mädels revoltieren erst dagegen und dann gegen einander. Dabei ändert sich zwischendurch ständig das Niveau der verletzenden Argumentationen, variiert zwischen banalem Kleinkariertem und genereller Weltsicht. Handy und Handtasche, wichtige Accessoires unserer Zeit werden als Waffen in diesem totalen Krieg eingesetzt, bevor uns der Schluss ein Schmunzeln abnötigt.

📝 geschrieben von DerPsycho

Hab schon zwei sehr gute Kritiken gelesen. Interessiert mich sehr!

📝 geschrieben von Lakai

Na da gehts ja gut zur Sache, bitterböse Komödie.

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