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Mary Shelleys Frankenstein

Mary Shelleys Frankenstein
Bewertung:
Humor: 8%8%
Action: 48%48%
Spannung: 69%69%
Erotik: 24%24%
Anspruch: 66%66%
Gesamtbewertung:
Sehenswert!
Sehenswert!

OT: Mary Shelley's Frankenstein
Horror
USA 1994
Regie: Kenneth Branagh
Buch: Steph Lady, Frank Darabont, Mary Shelley (Roman)
Musik: Patrick Doyle
Produzent: David Barron, Kenneth Branagh, Francis Ford Coppola, Robert De Niro
Darsteller: Kenneth Branagh, Robert De Niro, Helena Bonham Carter, Tom Hulce, Aidan Quinn, Ian Holm, Richard Briers, John Cleese, Robert Hardy, Cherie Lunghi


Kurzinhalt:
Der junge Victor Frankenstein (Kenneth Branagh) ist Student an der Universität Ingolstadt. Was seinem Professor verwehrt bleibt gelingt dem Schüler; aus Leichenteilen erschafft er ein künstliches Wesen. Das wissenschaftliche Experi-ment endet in einer menschlichen Katastrophe; Als die Kreatur (Robert De Niro) erkennen muß, daß ihre verzweifelte Suche nach Liebe und Anerkennung erfolglos bleibt, rächt sie sich an ihrem Schöpfer.

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📝 Rezension geschrieben von 8martin

Branaghs Frankenstein

Der Film hat mit Mary Shelley’s Frankenstein so viel zu tun wie Apfel mit Apfelsine. Aber wen interessiert das heute noch? Es ist viel mehr Kenneth Branaghs Frankenstein (Regie und Hauptrolle!). Die Figuren sind zwar aus dem Roman des 18. Jahrhunderts entlehnt, dienen aber lediglich als Anlass von viel Klamauk und Hollywood-Super-Action. Eine Riesenshow für Geräte- und Apparaturenfetischisten und entfesselten Naturgewalten. Plötzliche Ortswechsel in die Antarktis nach blutdurchtränktem Geburtsspektakel und herzausreißenden Horrorszenen, wie man sie nur von Inka-Ritualen her kennt, sorgen für jede Menge Action. Das ist kein Drama, das ist Horror pur, aber der ist nicht zum Fürchten sondern nur zum Staunen. Um die Handlung noch etwas aufzufüllen, kommt noch aus der Familienkiste ‘Frankensteins Braut‘ (Helena Bonham Carter) zum Einsatz.
Die großartigen Darsteller werden nur noch von den Maskenbildnern übertroffen. Ihr Make-Up ist wirklich oscarwürdig. Hier vor allem Robert De Niro als Monster und die Bonham Carter als seine Braut. Herrlich hässlich!
Wie der Ehrentreffer beim Fußball gibt es eine Szene, die durch qualitativ anspruchsvolle Dialoge, den Film vor dem Absturz rettet. Das Gespräch zwischen Frankenstein und seiner Kreatur. Hier redet der Vater quasi mit seinem Sohn, der sich nach der Herkunft der Einzelteile seines Körpers erkundigt. Wieso kann er Flöte spielen? Hat er eine Seele? War es ein Fehler, ihn zu kreieren? Hat sein Leben einen Sinn? Ihr Pakt erinnert an den mit dem Teufel. Branagh gibt sich gelegentlich etwas Faustisches. Dagegen spricht nur die vorgezogene Hochzeitsnacht mit Elisabeth, bevor sie zum Monster wurde und einen terroristischen Abgang wählte. Viel Lärm! Manchmal übertriebene Theatralik in dieser egomanischen Inszenierung.

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Filmzitate aus "Mary Shelleys Frankenstein"

💬 "Er hat mir nie einen Namen gegeben!"

💬 "Yes, I can speak, and I can read, and I can think. And I know the way of man."

💬 "Und wenn du mir meine Hochzeitsnacht verweigerst, werde ich in der deinen bei dir sein!"

💬 "Ich weiß, dass ich um des Mitgefühls eines einzigen Lebewesenswillen Frieden mit allen anderen schließen würde!"

💬 "Niemand sollte je sterben müssen. Ich werde dem ein Ende setzen!"


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