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Nylons und Zigaretten

Nylons und Zigaretten
Bewertung:
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Spannung: 0%0%
Erotik: 0%0%
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Gesamtbewertung:
gut!
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OT: Cigarettes et bas nylons
Drama
Frankreich 2010
Regie: Fabrice Cazeneuve
Buch: Fabrice Cazeneuve, Jean-Claude Grumberg
Musik: Michel Portal
Produzent: Denis Poncet
Darsteller: Adélaïde Leroux, Salomé Stévenin, Mélodie Richard, Yeelem Jappain, Nina Meurisse, Anna Mihalcea, Mathilde Cazeneuve, Adeline D'Hermy


Kurzinhalt:
1944 in der Normandie: In sogenannten "cigarette camps" der US-Army werden junge Französinnen vorbereitet, um zu ihren neuen Ehemännern in die USA auszuwandern. Jeannette, Marie-Thérèse und Mireille sind drei solcher Frauen: Sie sind mit ihnen kaum bekannten GIs verheiratet und stehen kurz vor ihrer Überfahrt über den Atlantik. Just am Tag der Abreise bekommt Jeannette die Nachricht vom Unfalltod ihres Ehemanns, den die Army aber wie einen Tod im Gefecht aussehen lassen will. Sie muss ihre beiden Freundinnen ziehen lassen und bleibt mit ihren Eltern auf deren Bauernhof zurück. Marie-Thérèse und Mireille berichten der Freundin in Briefen von ihren Erlebnissen, ihren Ängsten und ihren Hoffnungen. Mireille lebt mit ihrem jüdischen Mann im neuen Land in Brooklyn, die Pariserin scheint dort ihr Glück gefunden zu haben.

Marie-Thérèse und ihren fünfjährigen Sohn Philippe hingegen verschlägt es auf eine Farm in Alabama. Ihr amerikanischer Mann ist durch seine Kriegserlebnisse stark traumatisiert. Immer häufiger verschwindet er und kehrt erst nach Tagen oder Wochen völlig betrunken zurück. Unterdessen wird Jeannette ihre Heimat Frankreich fremd: Von den Männern im Dorf argwöhnisch als Soldatenfrau und Hure beschimpft, entschließt sie sich dazu, vom Sterbegeld ihres Ehemanns die Reise in die USA und zu ihren Freundinnen anzutreten. Es soll eine Reise ins Ungewisse werden.




Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von 8martin

Starke Kriegsbräute
Der Film wirft einen anderen Blick auf das Kapitel der siegreichen US Army in Europa. Der Titel bezieht sich auf das begehrte Objekt der Begierde vieler Mädels – fast die illegale Schwarzmarktwährung nach dem Krieg.
Nach einer lebensfrohen und sogar recht witzigen Anfangsphase, in der die Kriegsbräute auf ihr Leben in den Staaten vorbereitet werden, konzentriert sich die Handlung auf drei von ihnen: Jeannette: Mireille und Marie-Thérèse
(Adélaide Leroux, Salomé Stévenin und Mélodie Richard). Ihre Erfahrungen und Schicksalsschläge werden realistisch aber nicht ohne Emotionen dargestellt und veranlassen sie die rosarote Brille abzunehmen. Es folgt eine ruhige Phase der Selbstfindung und der Versuch einen neuen Anfang zu machen – auch in Amerika. Auch die Reaktionen der französischen Landsleute gegenüber den vermeintlichen 'Amihuren' werden kurz aber prägnant geschildert. Es sind vor allem Spott und Zudringlichkeiten.
Was einst als die Erfüllung eines Traum galt, lässt sie danach in der Realitiät aufwachen und straucheln. Aber sie stehen immer wieder auf.
Am Ende macht ein französicher Spaßmacher das letzte Rennen. Er hat die Eleganz im Blut – ein echter Frauenversteher eben. Der Film beeindruckt durch schwungvollen Witz, authentischen Charme und echte Gefühle.

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