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Dark Shadows (2012)

Dark Shadows (2012)
Bewertung:
Humor: 35%35%
Action: 45%45%
Spannung: 45%45%
Erotik: 15%15%
Anspruch: 50%50%
Gesamtbewertung:
Empfehlenswert!
Empfehlenswert!

OT: Dark Shadows (2012)
Fantasy-Komödie/Horror
USA 2012
Regie: Tim Burton
Buch: Seth Grahame-Smith, John August, Dan Curtis
Musik: Danny Elfman
Produzent: Johnny Depp, Christi Dembrowski, David Kennedy, Graham King
Darsteller: Johnny Depp, Eva Green, Michelle Pfeiffer, Jonny Lee Miller, Chloë Grace Moretz, Gulliver McGrath, Helena Bonham Carter, Jackie Earle Haley, Bella Heathcote, Christopher Lee, Thomas McDonell, Hannah Murray, Jonathan Frid, Alice Cooper, Alexia Osborne, David Selby, William Hope

Kinostart: 10.05.2012

Kurzinhalt:
Im Jahr 1752 stechen Joshua und Naomi Collins mit ihrem kleinen Sohn Barnabas im englischen Liverpool in See, um in Amerika ein neues Leben zu beginnen. Doch selbst auf den Weiten des Ozeans gelingt es ihnen nicht, dem geheimnisvollen Fluch der Familie zu entkommen. Zwei Jahrzehnte später: Barnabas (Johnny Depp) erobert die Welt ? oder doch zumindest das Städtchen Collinsport/ Maine. Als Herr von Collinwood Manor verfügt Barnabas über Reichtum und Macht ... bis der unverbesserliche Frauenheld den gravierenden Fehler begeht, Angelique Bouchards (Eva Green) Herz zu brechen. Angelique ist eine Hexe im wahrsten Sinne des Wortes und beschert ihm ein Schicksal, das schlimmer ist als der Tod: Sie verwandelt ihn in einen Vampir, um ihn dann lebendig zu begraben.

Zwei Jahrhunderte später wird Barnabas durch Zufall aus seiner Gruft befreit und entdeckt die völlig veränderte Welt des Jahres 1972. Als er nach Collinwood Manor zurückkehrt, findet Er nur noch die Ruinen des einst prachtvollen Anwesens. Den zerrütteten Nachfahren der Collins-Familie geht es kaum besser - alle hüten sie ihre finsteren Geheimnisse. Die Matriarchin Elizabeth Collins Stoddard (Michelle Pfeiffer) hat die Psychiaterin Dr. Julia Hoffman (Helena Bonham Carter) ins Haus geholt, um ihre Familienprobleme in den Griff zu bekommen.

In der Villa wohnen außerdem Elizabeths nichtsnutziger Bruder Roger Collins (Jonny Lee Miller), ihre aufmüpfige halbwüchsige Tochter Carolyn Stoddard (Chloe Moretz) und Rogers frühreifer zehnjähriger Sohn David Collins (Gulliver McGrath). Doch nicht nur die Familie ist von Geheimnissen umwoben - auch die Angestellten haben einiges zu verbergen: Hausverwalter Willie Loomis (Jackie Earle Haley) und Davids neue Nanny Victoria Winters (Bella Heathcote)...

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📝 Rezension geschrieben von 8martin

Der Collins Clan

Eine prominent besetzte Horror Comedy aus der Abteilung Vampire, Hexen und Zauberer. Aber nichts zum Gruseln sondern zum Schmunzeln. Hier sind die Vertreter der Gattungen keinesfalls böse, sondern fügen sich nur gegenseitig Unheil zu. Da sie aber unsterblich sind, werden sie nur arg gerupft, verbeult und anderweitig malträtiert. Trotz Rahmenhandlung, in der die Vorgeschichte der Familie Collins angedeutet wird, ist bei dem ganzen Klamauk kein echter Progress festzustellen. Da funkt und blitzt es, Menschen und Gegenstände fliegen durch die Luft, es gibt Kotzströme oder man reißt sich bei lebendigem Leib das pochende Herz aus der Brust. Erheiternd und lustig bis zum Wegschmeißen! Vielleicht ein Schmankerl für Grufties.
Im Mittelpunkt steht Barnabas (Johnny Depp) als Obervampir. Er bekämpft abwechselnd die Mutter des Clans Elizabeth (Michelle Pfeiffer), die Hexe Angelique (Eva Green) oder die Psychiaterin Dr. Hoffmann (Helena Bonham Carter). Dabei kämpft er gegen einen Fluch an, der auf den Collins lastet. Seine wahre Liebe Josette (Bella Heathcote) stürzt sich von der Klippe und Barnabas gleich hinterher. Wiegesagt er ist unsterblich und sie geistert seither durch das schlossartige Anwesen der Familie. Ein echter Handlungsfaden ist kaum erkennbar, dafür rasen die Figuren in einem atemberaubenden Eiltempo durchs Bild. Die pyromanschen Effekte und das bunte Chaostreiben der Zombies sind wichtiger als eine plausible Handlung. Das ist ja auch nicht Sinn und Zweck des Films. Tim Burton, der alte Märchenerzähler kann hier voll und ganz die ‘Sau rauslassen‘ oder besser gesagt, den Mops fliegen lassen. Carolyn (Chloe Moretz) ist ein aufmüpfiger kleiner Werwolf.
Das ist sinnfreie Unterhaltung zum Downchillen und abschalten, Zeit das Gehirn aufs Regal zu legen. Dann wundert man sich über gar nichts mehr. Auch nicht über den Titel, diese Tautologie. So geht Entertainment wohl heute.

📝 Rezension geschrieben von DerPsycho

Nett ist "Dark Shadows" geworden - leider aber auch nicht viel mehr.
Zuerst einmal ist der Trailer viel lustiger, als der komplette Film. Das ist aber gar nicht so schlimm. Etwas fehlende Gags gleicht der Film sehr gut mit Coppollaschem Dracula-Horror und toller Optik aus. Und die Sprache von Barnabas ist sowieso sehr lustig und durchzieht den ganzen Film, so dass zumindest schon für eine Art "grundlegenden" Humor gesorgt ist.
Wie von Burton gewohnt, ist auch "Dark Shadows" wieder klasse inszeniert. Neben der Optik wissen auch sehr viele der Darsteller zu überzeugen. Johnny Depp als Vampir scheint mir hier wirklich die Idealbesetzung zu sein. Klasse! Aber auch Johnny Lee Miller, Helena Bonham Carter oder Jackie Earle Haley machen ihre ihre Sache u.a. sehr gut.
Auch die Idee klassischen Vampir-Horror und de passende Optik mit den 1970er-Jahren zu kreuzen ist wirklich gut. Das sorgt für heitere und surreale Momente und wird zusätzlich durch die passende Musik aufgepeppt.
Was den Rest der Story betrifft: Mir scheint es fast, dass die Autoren nach der Hälfte des Drehbuchs nicht mehr richtig wussten, wie sie die Geschichte zu einem passenden Ende bringen sollten. Hat der Film sowieso schon ein paar Längen, mit denen man aber leben kann, ist das Finale eine halbe Katastrophe. Zunächst werden einfallsreiche Charaktere einfach auf einfallslose Weise "beseitigt" und dann kommt es zu einem "Showdown", der mich leider stark an Filme wie "Wolfman" erinnert. Schon dieser Film konnte da nicht überzeugen. Trotzdem wollte man hier wohl noch etwas Action in die ansonsten ruhige Erzählweise einbringen. Damit fällt man allerdings total auf die Nase. Nicht nur, dass das Ganze äußerst ideenlos ist. Nein, man hat auch noch einen kruden Einfall eingebracht, der total lächerlich und unnötig ist.


❗ Spoilerwarnung ❗
Warum ist die Collins-Tochter plötzlich ein Werwolf? Steckt da irgendein Sinn hinter, der den Film voran bringt? Nein! Lächerlich!


Leider zerstört dies den halben Film, der dadurch äußerst an Substanz verliert. Auch das letztliche Ende hat mich nicht wirklich überzeugen können.

Was bleibt sind tolle Darsteller, die 70er und Alice Cooper und die Erkenntnis, dass sich "Dark Shadows" "Alice im Wunderland" anschließt: Ein Tim Burton-Film, der leider etwas enttäuscht.

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