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Bitter Moon

Bitter Moon
Bewertung:
Humor: 10%10%
Action: 40%40%
Spannung: 60%60%
Erotik: 60%60%
Anspruch: 60%60%
Gesamtbewertung:
Sehenswert!
Sehenswert!

Film bewerten
OT: Bitter Moon
Erotik-Thriller
Frankreich, Großbritannien 1991
Regie: Roman Polanski
Buch: Roman Polanski, Gérard Brach, John Brownjohn
Musik: Vangelis
Produzent: Roman Polanski, Robert Benmussa, Alain Sarde, Timothy Burrill
Darsteller: Emmanuelle Seigner, Peter Coyote, Hugh Grant, Kristin Scott Thomas, Victor Banerjee, Sophie Patel, Patric Albenque, Stockard Channing, Patrick Albenque, Smilja Mihailovitch


Kurzinhalt:
Ein perverser Amerikaner im Rollstuhl an Bord eines Schiffes nach Istanbul: Mit seinen unflätigen Sprüchen zieht Oscar den verklemmten Nigel in seinen Bann, schildert ihm die abstrusen Sexpraktiken mit der hinreißenden Französin Mimi.
Nigels Frau Fiona muß hilflos mitansehen, wie ihr Mann verstrickt wird in ein teuflisches Spiel zwischen Oscar und Mimi. Die Französin ist ebenfalls an Bord und lockt den faszinierten Nigel in ihre Welt voller erotischer Abgründe.
Nigel und seine Frau wissen noch nicht, daß es die grenzenlose Liebe war, die Oscar und Mimi nach ihren Spielen der Lust in den tiefsten Haß geführt hat und Oscar schließlich zum Krüppel machte. Sie wissen noch nicht, daß die grenzenlose Liebe, die die beiden zu einem Alptraum-Paar zusammengeschweißt hat, jetzt ein neues Opfer verlangt...

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Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von 8martin

Erst süß dann giftig
Das ist Polanskis konsequentester Schocker. Ein Lehrstück über die große, absolute Liebe, die in abgrundtiefen Hass umschlägt. Mimi und Oscar lieben sich bis zum Wahnsinn. Eine Obsession, die beiden kaum Luft zum Atmen lässt. Oscar (Peter Coyote) ein erfolgloser Schriftsteller löst die Verbindung allerdings, demütigt und beschimpft Mimi, ja sie prügeln sich sogar. Mimi (Emmanuelle Seigner in einer ihrer besten Rollen) erst verführerisch lasziv, dann hündisch winselnd, umklammert seine Knie. Das ist schlimm genug. Aber als aus der Kindfrau eine Rachegöttin wird, zeigt der Vergleich, dass Oscars Aktivitäten Peanuts waren, zu dem, was sie jetzt mit ihm anstellt.
Zwischen diesen beiden laufen so fast alle Emotionsebenen ab, die man sich vorstellen kann: von Sado/Maso über prollige Domina Spielchen, Rasiermessereinsatz, Maske und Peitsche. Alles nur zu Steigerung der unersättlichen Lust – von beiden. Dann läuft sein Liebespegel gegen Null.
Fast alles wird in der Retrospektive erzählt, denn Oscar sitzt schon bald im Rollstuhl. Mimi genießt seine Qualen. So kommt Spannung auf. Ein Ehepaar Fiona (Kristin Scott Thomas) und Nigel (Hugh Grant) bildet den Kontrast zum Liebespaar und gleichzeitig den Rahmen für deren diabolisches Spiel. Diese beiden sind herrlich ausgetrocknet und werden quasi erweckt.
Sogar der Titel des Films wird erklärt, bevor Oscar eine finale Lösung findet. Er nutzt ein Geschenk von Mimi. Ein großartiger Film, ein echter Polanski eben. Drehbuch, Darsteller und Ambiente formt Polanski zu einer grandiosen Einheit. Und die Seigner spielt sie alle an die Wand.

📝 geschrieben von Janus1980

Es gibt Filme, an deren Ende man vor dem Fernseher sitzt und sich
denkt: "Was war denn das?" So auch Bitter Moon. Von diesem Film geht
eine seltsame Poesie aber auch Boshaftigkeit aus. Er pendelt zwischen
Hass und Liebe, zwischen Hörigkeit, Abhängigkeit und Zärtlichkeit,
Leidenschaft, Hingabe, Erotik hin und her. Die Figuren Oscar und Mimi
drehen sich um 180 Grad und wieder zurück. Hugh Grant erlebt im
Schnelldurchlauf die Entwicklung von Oscar: Neugier, Faszination,
Erregung, dann Wut, Zorn, Verzweiflung, Hass um letztendlich wieder in
normale Bahnen einzuschwenken. Das Ende des Films scheint
zwangsläufig, unausweichlich und alternativlos. Wobei auch hier eine
Überraschung eingebaut wurde, welche das Tempo von Grants
Entwicklung noch toppt.
Bitter Moon fasziniert und stößt ab zugleich. Sinnbild für die Beziehung
Oscar - Mimi? Was ich letztendlich von dem Film halten soll, bleibt
unbeantwortet...

📝 geschrieben von *alex_9621

bin leider eingeschlafen, wie ging er zu ende. es fehlen mir ca.10-15 minuten. ich hab noch gesehen, wie nigel die ganze wahrheit erfahren hat und aus der kabine ging und sich dachte , das seine frau auch ein verhältnis mit dem italiener haben könnte..., bitte schreibt mir den rest, danke alex

📝 geschrieben von Gloria01

Also für mich war der Film irgendwie ein totaler Reinfall. Die Hauptdarstellerin hing mir nach 2 min. zum Hals raus, der Mann ganz kurze Zeit später, und die Story war jetzt auch nicht so de Kracher. Insgesamt ziemlich langweilig.

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