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M - Eine Stadt sucht einen Mörder (1931)

M - Eine Stadt sucht einen Mörder (1931)
Bewertung:
16. Platz in der Top 100 Film-Liste (Platz 16)
Humor: 8%8%
Action: 42%42%
Spannung: 73%73%
Erotik: 4%4%
Anspruch: 81%81%
Gesamtbewertung:
Meisterwerk!
Meisterwerk!

Film bewerten
OT: M - Eine Stadt sucht einen Mörder (1931)
(M. Dein Mörder sieht dich an / M - Mörder unter uns)
Krimi
Deutschland 1931
Regie: Fritz Lang
Buch: Thea von Harbou, Fritz Lang
Musik: Edvard Grieg
Produzent: Seymour Nebenzal
Darsteller: Peter Lorre, Gustaf Gründgens, Otto Wernicke, Paul Kemp, Theo Lingen, Theodor Loos, Inge Landgut, Georg John, Ellen Widmann, Hertha von Walther, Lotte Loebinger


Kurzinhalt:
Berlin 1931 - eine Stadt in Angst und Schrecken: Ein psychopathischer Kindermörder geht um, der von der Polizei nicht zu fassen ist. Aufgeheizt durch die allgemeine Hysterie intensiviert die Polizei ihre Bemühungen, ihn zu schnappen. Dabei dringt sie immer weiter in das Terrain der Berliner Unterwelt vor und macht deren Geschäfte fast unmöglich. Da der Mörder die gesamte Unterwelt in Verruf bringt, beschließen die Gangster, um sich die Polizei vom Leib zu halten, sich ebenfalls auf die Jagd nach dem Täter zu machen...

M - Eine Stadt sucht einen Mörder - Der Film

Mit diesem kunstvollen Meisterwerk bleibt Fritz Lang nicht nur in der deutschen, sondern auch in der internationalen Filmgeschichte unsterblich. Der perfekt inszenierte Film ist ein wahres Gemälde, das Emotionen, menschliche Psyche und Ängste, unheimliche Atmosphäre und mysteriöse Geschehnisse in sich vereint, und durch die geniale Regiearbeit mit Spannung und Drama überzeugt.

Der Film gehört auf jeden Fall in jede anspruchsvolle Filmsammlung und in gewisser Maßen auch zur Allgemeinbildung. 

M - Eine Stadt sucht einen Mörder - SZ Cinemathek 98
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Ein weiteres Highlight der hochwertigen SZ-Cinemathek-DVD-Sammlung ist Fritz Langs Klassiker "M - Eine Stadt sucht einen Mörder". Die DVD erscheint am 13. Januar 2007. Mit dieser Sammlung aus 100 der bedeutendsten Werke der Filmgeschichte kann sich jeder Filmliebhaber über eine anspruchsvolle Auswahl der besten Filme von den größten Regisseuren der Filmgeschichte freuen.

Studio: Süddeutsche Zeitung
Sprache: Deutsch
Untertitel: --
Audio: Dolby Digital 2.0
Bildformat: 1.10:1 / 4:3
Laufzeit: 106
FSK: 12
Ländercode: 2
Extras:
 • Hörfilmfassung für Blinde
 • Kapitelauswahl
 • Auf der DVD werden alle 100 Titel der SZ-Cinemathek vorgestellt.
 • DVD-Booklet enthält Infos zum Film, Making-Of und ein Porträt des Regisseurs.

Erscheinungstermin: 13. Januar 2007




Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von Lakai

Gestern auch nochmal geschaut, absoluter Klassiker. Peter Lorre spielt sehr intensiv und gut.
Weiss man nicht ob man ihn hassen oder Mitleid haben soll.

📝 geschrieben von 8martin

Der Zwanghafte
Dieser Klassiker von Fritz Lang zählt mit Recht zu den besten Filmen aller Zeiten. Es ist nicht nur ein spannender Krimi um Kindsmord, sondern auch eine Milieustudie der Halbwelt von Berlin in den 30er Jahren. Vor allem ist es ein Film, der den Hauptdarsteller Peter Lorre unsterblich gemacht hat. Sein Glanzauftritt ist Höhepunkt und Ende eines großartigen Films. Und eine Botschaft steckt drin, die von zeitloser Gültigkeit ist: nicht Auge um Auge kann die Lösung sein, sondern der zwanghaft Kranke Mörder muss therapiert werden. Er ist so wie er ist aufgrund seiner Schizophrenie. Peter Lorre sagt ‘Ich kann doch nichts dafür‘.
Das geniale am Drehbuch von Thea von Harbou ist, dass hier die Unterwelt den Mörder jagt, weil die ständigen Razzien der Polizei ihnen das Geschäft verderben. Also sitzen die Ganoven – angeführt von Gustaf Gründgens – über den Mörder zu Gericht. Sein Verteidiger (auch ein Ganove) plädiert für unschuldig.
Bemerkenswert der Stand der polizeilichen Ermittlungen aus jener Zeit. Es gab Anfänge von KTU und eine Schau von Einbrecherwerkzeugen. Bettler und Spitzel werden eingesetzt. Und es wird ein Blick auf eine Massenpsychose geworfen. Der Mörder ist unter uns. Es kann jeder sein. Irgendwer bietet dann das Ventil für den Volkszorn.
Filmtechnisch setzt Fritz Lang auf sich wiederholende Motive wie einen Ball, einen Luftballon oder die gepfiffene Melodie aus Peer Gynt.
Eine hohe Schauspielkunst, eine geniale Regie und die unvergessliche Schönheit von s/w Kompositionen machen den Film zum Erlebnis. Und spannend ist er auch noch gepaart mit etwas Humor.

📝 geschrieben von Skulli

HI,

in schwarz weiss war die kunst noch einfacher und eindrucksvoller.

die schauspieler von heute habens wesendlich schwerer.

auf die story kommts drauf an

und zu damaliger zeit waren die leute noch aufgeschlossener und mehr auf ein miteinander aus, halfen sich gegenseitig.

geht immer mehr in der menge unter.

📝 geschrieben von stefan

Ich fand diesen Film ebenfalls sehr gut. Er wirkt moderner als die meisten Filme die nicht halb so alt sind. Interessant ist auch, die Milieus dieser Zeit in einem Spielfilm zu sehen. Ich habe die DVD meinem Vater geschenkt, der diese Milieus aus seiner Kindheit kennt (deshalb kann ich ihn mir nicht noch mal ansehen). Die Schauspieler waren auch spitzenmäßig, allein um Gustaf Gründgens mal zu sehen, lohnt sich der Film schon.

Gruß, Stefan

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Filmzitate aus "M - Eine Stadt sucht einen Mörder (1931)"

💬 "Wir wollen dich unschädlich machen, das wollen wir."

💬 "Bringt sie um, die Bestie!"

💬 "Du hast aber einen schönen Ball... wie heisst du denn...?"

💬 "Hier kommst du nicht mehr raus!"

💬 "Einen Menschen, der für seine Taten nicht verantwortlich ist zu töten, hat niemand das Recht, auch nicht der Staat."


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