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Just Like a Woman (2012)

Just Like a Woman (2012)
Bewertung:
Humor: 0%0%
Action: 0%0%
Spannung: 0%0%
Erotik: 0%0%
Anspruch: 0%0%
Gesamtbewertung:
gut!
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Film bewerten
OT: Just Like a Woman (2012)
Drama
Frankreich/großbritannien/USA 2012
Regie: Rachid Bouchareb
Buch: Joelle Touma
Musik: ---
Produzent: Allen Bain, Jean Bréhat, Francesca Manno, Jesse Scolaro, Charles S. Cohen
Darsteller: Sienna Miller, Golshifteh Farahani, Bahar Soomekh, Tim Guinee, Roschdy Zem, Chafia Boudraa, Jesse Harper, Sayed Badreya, Usman Ally, Michael Ehlers, Loren Lazerine, Rebekah Ward


Kurzinhalt:
Enttäuscht von ihrem Leben in Chicago will Marilyn endlich ihren Traum verwirklichen: Sie will am berühmten Wettbewerb für orientalischen Tanz in Las Vegas teilnehmen. Auch die von ihrer Stiefmutter schikanierte Marokkanerin Mona will raus aus der Stadt. Gemeinsam machen sich die beiden Frauen auf eine lange Reise quer durch Amerika. Doch Marilyn weiß nicht, dass Mona von der Polizei gesucht wird ...




Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von 8martin

Treffpunkt der Kulturen
Ein Mädelsfilm im positiven Sinne. Zwei großartige Hauptdarstellerinnen Marilyn (Sienna Miller) und Mona (Golshifteh Farahani) sind zwar äußerlich recht unterschiedlich: die strohblonde Amerikanerin und die Frau aus dem Iran. Die eine wird vom arbeitslosen Ehemann Harvey (Jesse Harper) betrogen, die andere, die keine Kinder bekommen kann, von der arabischen Schwiegermutter (Chafia Boudraa) drangsaliert. Beide büchsen aus und versuchen sich durch Bauchtanz-Auftritte durchzuschlagen. Gegen Mona ermittelt die Polizei. Das bringt nicht nur Spannung sondern, weil es zwischen dem sie verfolgenden Polizistenpärchen nicht so recht klappen will, gibt’s noch einen ironischen Seitenhieb auf die erzkonservative amerikanische Gesellschaft, in der der Rassismus immer noch weit verbreitet ist. Marilyn wird im Camp zusammengeschlagen, Mona tanzt für sie. Die Dialoge zwischen den beiden Frauen zeigen unter anderem die Parallele zwischen Zwangsehe (Mona) und dem Frisch-Verliebt-Sein in einer Frühehe (Marilyn). Und weil Mona und Marilyn in einem Indianerreservat Campen, wird auch noch die Indianerproblematik angesprochen. Da bekommt Thanksgiving eine ganz neue Bedeutung. Sagt Häuptling beim Festessen ‘Da wurden die Indianer umgebracht. Wir waren der Truthahn.‘
An der Oberfläche ist es eine lockere Emanzipationskomödie, aber mit Tiefgang.
Und so findet Regisseur Rachid Bouchareb ein typisch weibliches Ende, das den Titel widerspiegelt: Mona und Marilyn werden genau das machen, was Frauen in ihrer Situation so tun. Nicht FFE, sondern Fortschritt. Toll!

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