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Königreich der Himmel

Königreich der Himmel
Bewertung:
Humor: 14%14%
Action: 75%75%
Spannung: 60%60%
Erotik: 17%17%
Anspruch: 57%57%
Gesamtbewertung:
Empfehlenswert!
Empfehlenswert!

OT: Kingdom of Heaven
Abenteuer-Drama
USA/Marokko 2005
Regie: Ridley Scott
Buch: William Monaham
Musik: Harry Gregson-Williams, Jerry Goldsmith, Marco Beltrami, Graeme Revell
Produzent: Mark Albela, Lisa Ellzey
Darsteller: Orlando Bloom, Eva Green, Liam Neeson, Jeremy Irons, Edward Norton, Ulrich Thomsen, Kevin McKidd, Brendan Gleeson, Michael Fitzgerald, Jon Finch, Eriq Ebouaney, Ghassan Massoud, Samira Draa, Marton Csokas, Nikolaj Coster-Waldau, Tim Barlow, Jouko Ahola, Alexander Siddig

Kinostart: 05-5-2005

Kurzinhalt:
Eine Geschichte über Mut, Leidenschaft und Abenteuer: Balian (Orlando Bloom), ein einfacher französischer Schmied, verliert seine Frau und sein Zuhause.
Er begibt sich auf die Reise ins Heilige Land, dort will er nicht nur seinen eigenen Frieden finden, sondern auch in den Fußstapfen seines Vaters (Liam Neesen) dessen Lebenswerk, die Verständigung zwischen den Religionen, während der Kreuzzüge weiterführen. Als Fremder in einem fremden Land tritt er neben dem königstreuen Ritter Tiberias (Jeremy Irons) für Gerechtigkeit ein, findet in der Prinzessin Sybilla (Eva Green) eine neue große Liebe und kämpft schließlich selbst als Ritter eine entscheidende Schlacht um Jerusalem. Um sein Volk zu retten und die Idee des friedlichen Miteinanders der Religionen aufrecht zu erhalten, entschließt sich Balian zu einem gewagten Schritt...

Königreich der Himmel - Hollywood Collection (DVD)
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Studio: 20th Century Fox Home Entertainment
Sprache: Deutsch (DD 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (DD 5.1)
Untertitel: , Englisch, Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Türkisch
Bildformat:
Laufzeit: ca. 138 Min.
FSK: 12
Ländercode: 2
Extras:
 • Kommentar: “The Pilgrims Giude”
 • TITANIC Trailer zur Special-Edition 4-Disc-Version
 • Inside Look: Tristan und Isolde


Erscheinungstermin: 24. Oktober 2008


Königreich der Himmel - Director's Cut 4 DVDs - CENTURY³
>DVD bestellen<

Studio: Twentieth Century Fox Home Entertainment
Sprache: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch
Audio: Disc 1 (Deutsch, Englisch 5.1 Dolby Digital, Deutsch 5.1 DTS) Disc 2 (Deutsch 5.1 DTS, Englisch, Deutsch 5.1 Dolby Digital) Disc 3+4 (Englisch 2.0 Surround)
Bildformat: 16 x 9 / 2.35:1
Laufzeit: ca. 186 Minuten
FSK: 16
Ländercode: 2
Extras:
 • Audiokommentare von Ridley Scott, William Monahan, Lisa Ellzey, Dody Dorn, Wes Sewell und Adam Somner
 • Handbuch
 • Einleitung von Sir Ridley Scott
 • Audiokommentare von Ridley Scott, William Monahan, Lisa Ellzey, Dody Dorn, Wes Sewell und Adam Somner
 • Handbuch
 • Notizen zum Drehbuch
 • Part 1 „Gute Vorsätze“
 • Übersicht und Galerie „Tripoli“
 • Erstes Konzept zum Drehbuch
 • Notizen zum Drehbuch
 • Location Scout Galerie
 • Part 2 „Glaube und Mut“
 • Bild Tests
 • Besetzungsproben (Varianten)
 • Kostüme, Wappen und Flaggen
 • Produktionsdesign, Konzept, Kostüme (Galerie)
 • Part 3 „Die Pilgerfahrt beginnt“
 • Kreative Sorgfalt
 • Storyboard
 • Photo Galerie
 • Part 4 „Zum gelobten Land”
 • Unholy war
 • Storyboard comparisons
 • Photo Gallerie
 • Part 5 „Der brennende Busch“
 • Unveröffentlichte Szenen
 • Alternative Szenen
 • Sound Design Studio
 • Virtuelle Effekte
 • Part 6 „Sünden und Sündenerlass“
 • Trailer und TV-Spot
 • Show-Präsentation
 • Pressevorführung
 • Premieren von Japan, London und New York
 • Poster „Erforschung der Einheimischen und Internationalen”
 • Director´s Cut und DVD Champagne


Erscheinungstermin: 4. September 2006



📝 Rezension geschrieben von 8martin

Der kleine Held

Ein fulminantes Ritterepos von der Zeit der Kreuzzüge. Über den historischen Wahrheitsgehalt kann man streiten. Das ist aber obsolet angesichts des hohen Unterhaltungswertes der umwerfenden Bilder, den zeitgemäßen Dialogen und dem Fehlen von jeglichem unpassendem Tand. Den einzigen Einwand kann man gegen die Titelfigur des Balian machen. Er ist mit Orlando Bloom glatt fehlbesetzt. Dem ‘Dreikäsehoch‘ nimmt man den Helden, der wie ein Löwe kämpft, nur schwerlich ab. Eher ist ein Hase beim Gewichtheben vorstellbar. Aber er sieht gut aus.
Die Grundidee der Kreuzzüge kommt rüber. Es gibt edle Recken (Jeremy Irons), aber auch Fanatiker und Fieslinge wie Rotschopf Bredan Gleeson. Hinter der Silbermaske des Königs, die sein von Lepra gezeichnetes Gesicht verhüllt, verbirgt sich Ed Norton unbekannterweise. Und auch die Araber kommen als ehrenwerte Männer (Ghassan Massoud) zu Wort. Christen kämpfen naturgemäß gegen Araber, bekriegen sich auch untereinander und schmieden Intrigen gegeneinander. Der optische Höhepunkt ist die Rückeroberung Jerusalems. Hier kommt das ‘griechische Feuer‘ zum entscheidenden Einsatz. Für die Lovestory mit Orlando ist Eva Green zuständig die sich hier meist züchtig zurückhält. Und der Zuckerguss vom Happy End ist mit 20% auch erträglich niedrig. So wie man sich Ritterfilme wünscht: spannend und unterhaltsam. Director’s Cut ist besser.

📝 Rezension geschrieben von DerPsycho

Ich brauchte ziemlich lange, bis ich mich in dem Film einigermaßen "wohlfühlte". Gerade der Anfang und die Szenen, die verstreichen, bis man in Jerusalem angekommen ist, zogen sich ziemlich und haben mich eher kalt gelassen. Orlando Bloom konnte mich auch im Rest des Films nicht mitreißen. Er spielt gefühlskalt und konnte für mich zu keinem Zeitpunkt zu einem Sympathieträger werden. Aber auch der Rest der Story ist, gelinde gesagt, (trotz natürlich schöner Botschaft) eher mittelmäßig. Wären Baldwin und Saladin nicht gewesen, wären womöglich gar keine Emotionen bei mir angekommen.
Was den Film dann doch noch rettet, sind die tollen Bilder und die klasse inszenierten Schlachten. Sehr gut - hier bekommt das Auge wirklich etwas geboten.

P.S.: Ich habe gerade erst gelesen, dass es auch noch einen Director's Cut des Film gibt. Deshalb lasse ich mich jetzt nicht über Handlungsstränge aus, die im Film nur in ein paar Sekunden abgehandelt wurden (Die Reise, der Schiffsuntergang, das Finden des Wassers auf dem Land des Barons...). Hat mich teilweise ziemlich genervt, aber möglicherweise kommen die in Scotts ursprünglicher Version ja besser zu Geltung.

📝 Rezension geschrieben von the_scarface

Ein unglaublich starker Film, der im Gegensatz zu Alexander, Troja oder anderen neuen Schlachtengetümmeln der letzten Jahre wirklich in allen Belangen zu überzeugen weiß. Ridley Scotts Fleiß und Mühe haben bewirkt, dass der Film sehr realistisch rüberkommt. Die Schlachten und Kämpfe wirken keinesfalls unrealistisch (siehe Troja, Brad Pitts ständiger Hechtsprung) und auch die ständigen Intrigen in und um Jerusalem zeigen, dass die Menschen schon immer gut darin waren, sich selber kaputt zu machen.
Zu den Darstellern habe ich zu sagen: Bis in die Nebenrollen super besetzt! Vor allem Edward Norton beweist mal wieder, dass er ein ganz großer ist. Was er alles unter seiner Maske leisten kann: Respekt. Eva Green schafft mehr, als nur gut ausszusehen und Liam Neeson hätte deutlich mehr Screentime verdient. Orlando Bloom glänzt zwar nicht eindeutig, versteht es aber, der Figur Balian den nötigen Ernst zu verleihen und seine Wandlung vom arglosen Schmied zum edlen Baron glaubhaft rüberzubringen. Was mir am meisten gefallen hat, ist die Neutralität von Scott. Er stellt beide Seiten des Heiligen Krieges mit ihren Stärken und Schwächen vor. Wenn ich schon von der anderen Seite rede: Ghassan Massoud hat mich in seiner Rolle als Sallahuddin sehr fasziniert. Vor allem sein Gesicht passt perfekt, aber auch seine edle Ausstrahlung trifft zu. Außerdem war es eine absolut richtige Entscheidung von Scott, am Ende das Zitat zu bringen: ´Bis heute gibt es keinen Frieden im Königreich der Himmel.´
Für den Film wurde kein eigener Soundtrack komponiert, aber die jeweiligen Melodien passen immer.
Insgesamt ein sehr prachtvolles Stück Historienkino!

📝 Rezension geschrieben von Moviemonster

Sodele,die Bewertung ist abgeliefert,um ehrlich zu sein hab ich mir den Film nun schon dreimal angeschaut .
Hier mal Stichpunktartig meine Begründung zu dieser Bewertung.
-Scott schafft es hier erstmal eine Geschichte mit einer Gradlinigkeit zu erzählen,die mich sogar beim drittenmal anschauen nicht gelangweilt hat.Das schaffen Troja ,Alexander oder King Arthur nicht mal halb so gut.
-Für mich liefert hier der Herr Bloom die bisher glaubwürdigste Darstellung seiner Karriere ab.Sonst mag ich den Herrn nicht besonders und ich war ganz überrascht das die "Mannwerdung" bzw Reife die der Charakter durchläuft hier doch glaubwürdig rüberkommt.
-Muss man die exzellent besetzten Nebenrollen noch zur Sprache bringen?
-Tja und der Hauptgrund diesen Film so gut zu finden liegt letztendlich in seiner Message.
Für mich ist Toleranz und Respekt auch gegenüber anderen Denkweisen und Kulturen ein primärer Bestandteil sozialen Zusammenlebens.
Dieser Film schafft es doch mit recht leichter Hand (also vordringlich auf unterhaltsame statt auf aufklärerische Weise und ohne erhobenem Zeigefinger)ein leidenschaftliches Pladoyer für Toleranz darzustellen.
Ich bewundere es wenn sich die Großen der Filmbranche dazu entschließen neben dem Unterhaltungswert und dem Umsatz den jeder im Augenwinkel behalten muss,nicht zu vergessen das man mit dem Medium Film auch Denkanstöße ,vor allem Gesellschaftspolitische bringen kann/muss.Gerade weil dieser Tage weltweit wieder mal eine Teilung in zwei Lager stattfindet ähnlich dem Irrsinn der KaltenKrieg Zeit in Bezug auf Demokratie/Kommunismus,ist es heute Islam/Christentum-verpackt in eine Terrorismus/Demokratiebewarungsschiene.
Fanatismus JEDWEDER Art selbst wenn er in dem Mäntelchen der bevorzugten (einzig wahren )Religion daherkommt ist falsch.
Und da liegt halt der Kern es gibt kein ein bischen falsch,wie es kein bischen schwanger gibt .Eine Sache (wie zum Beispiel Krieg) ist falsch weil sie es ist.Da mag die eine oder andere Sache als Begründung ,je nach parteinahme ach so gute Argument ausführen.Falsch bleibt das Monster Krieg dennoch.
Und die gesamte Menschheit sollte sich fragen ob die alten Mechanismen von Hörigkeit,Polemik,blindem Glauben/Gehorsam ,Machtgier usw usw. nicht dahin gehören wo sie nach all den geschichtlichen Irrtümern/Metzeleien eigentlich hingehören.In ein Museum ,um nicht zu vergessen,Hintergründe zu erfassen und dann beruhigt weiterzugehen weil es hinter einem liegt.

📝 Rezension geschrieben von Jackie Brown

Meine Kritik:

Wer Filme wie „Troja“ oder „King Arthur“ mochte, wird wohl „Königreich der Himmel“ ebenfalls mögen, denn das Genre der Abenteuer- und Historienschinken wurde voll bedient. Mir gefielen bereits oben genannten Filme nicht sonderlich und auch „Königreich der Himmel“ gebe ich eher eine mittlere Bewertung. Für mich hat die Story einfach zu viele Lücken. So trifft Frauenschwarm Orlando Bloom in der Rolle des einfachen Schmiedes nach dem Tod seiner Frau (inkl. Kind) seinen anscheinend lang nicht mehr gesehenen Vater. Emotionen sind hier falsch am Platz und nach anfänglichen Überlegungen und einem kleinen Mord beschließt Balian, seinem Vater in das heilige Land zu folgen. Die Geschichte nimmt dann ihren Lauf und neben ein paar Kampfszenen, die beeindruckend und ekelerregend zugleich sind, hatte der Film für mich nicht mehr sonderlich viel zu bieten. Meiner Meinung nach wird Orlando Bloom nie über die Rolle des Legolas in „Herr der Ringe“ wachsen, in diesem Film zeigte er sich für mich nicht gerade als Sympathieträger. Negativ und als Fehlbesetzung aufgefallen ist mir ebenfalls Eva Green, die die Schwester des König Baldwin spielte. Ich kann mir nicht helfen, aber ich fand sie einfach zu kühl und zu schlecht geschauspielert … außerdem war sie potthässlich, da hätte Ridley Scott wirklich eine Schönere auswählen können. Eigentlich glänzen in diesem Epos nur die „Nebenrollen“, wie z.B. Liam Neeson, Jeremy Irons, Ghassan Massaoud und natürlich Edward Norton, den man wohl nie und nimmer in der Rolle des „Typen-in-der-eisernen-Maske“-spielenden König Baldwin erahnt hätte. Obwohl .. für mich war Baldwin mit seiner Maske und diesem ganzen Trara schon eher amüsant und belustigend. Nach dem Kinobesuch könnte eine ganz alte Witzekategorie wieder aufleben, aber ich will ja nicht zu zynisch werden. *hehe*

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