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Tango libre (2012)

Tango libre (2012)
Bewertung:
Humor: %%
Action: %%
Spannung: %%
Erotik: %%
Anspruch: %%
Gesamtbewertung:
Nur für Fans!
Nur für Fans!

OT: Tango libre (2012)
Drama
Frankreich/Belgien/Luxemburg 2012
Regie: Frédéric Fonteyne
Buch: Philippe Blasband, Anne Paulicevich
Musik: ---
Produzent: Patrick Quinet, Claude Waringo
Darsteller: François Damiens, Sergi López, Jan Hammenecker, Anne Paulicevich, Zacharie Chasseriaud, Christian Kmiotek, David Murgia, Frédéric Frenay, Dominique Lejeune, Marc Charlet, Corentin Lobet, Vincent Tavier, Christophe Rossignon, Patrick Quinet

Kinostart: 13.06.2013

Kurzinhalt:
JC (François Damiens) ist Gefängniswärter, ein unauffälliger, prinzipien- und regeltreuer Kopfmensch. Seine einzige „Spinnerei“ ist ein wöchentlich stattfindender Tangokurs. Hier trifft er eines Tages auf Alice (Anne Paulicevich), sie tanzen miteinander und JC scheint erstmals zu verstehen, worum es beim Tango wirklich geht: der Sprache des Körpers Ausdruck zu geben. Die Sprache verschlägt es ihm dann auch tatsächlich, als er Alice bereits am nächsten Tag in den Besuchsräumen des Gefängnisses wiedersieht, wo sie auf ein Gespräch mit zwei Insassen wartet: Der eine ist ihr Ehemann Fernand (Sergi López), der andere ihr Geliebter Dominic (Jan Hammenecker). Und so kommt es, dass der Tango schließlich die Grenze zwischen Innen- und Außenwelt verwischt. Innerhalb der Gefängnismauern wird bald unter der Führung eines namenlos bleibenden Argentiniers (Mariano „Chicho“ Frumboli) ebenso leidenschaftlich getanzt wie „draußen“, wo JC und Alice tanzend ihre Körper sprechen lassen und zarte Liebesbande knüpfen...

Auf seltsame Weise von dieser unabhängig und frei lebenden Frau angezogen beginnt JC peu à peu, alle Prinzipien und Regeln, die bisher sein Leben bestimmten, über Bord zu werfen. Als die Situation innerhalb wie außerhalb der Gefängnismauern immer mehr zu eskalieren droht, fasst JC einen Entschluss, der ihn nun endgültig aus seinem penibel geordneten Leben herauskatapultiert: Er verhilft Fernand und Dominic unter Zuhilfenahme von gewalttätigen Mitteln zu Flucht und Freiheit... Als er schließlich in den Fluchtwagen einsteigt und sich zusammen mit Alice, ihrem 15-jährigen Sohn Antonio (Zacharie Chasseriaud), Fernand und Dominic mit quietschenden Reifen in ein unbestimmtes Leben aufmacht, ist sein Wendepunkt besiegelt und er kehrt seinem alten Leben ein für allemal den Rücken…

Tango libre (DVD)
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„TANGO LIBRE“ wurde auf dem Internationalen Filmfestival in Venedig 2012 mit dem „Spezialpreis“ der Orizzonti-Jury sowie auf dem Warschau Filmfestival 2012 mit dem „Großen Preis“ ausgezeichnet.

Studio: Movienet Film/AL!VE AG
Sprache: Deutsch (DD 5.1), Französisch (DD 5.1)
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 1.78:1, 16:9
Laufzeit: ca. 97 Min.
FSK: 12
Ländercode: 2
Extras:
 • Trailer
 • Making Of
 • Deleted Scenes

Erscheinungstermin: 31. Oktober 2013



📝 Rezension geschrieben von 8martin

Unwahrscheinlich & langweilig

Beruflich liegen Welten zwischen ihnen: dem Gefängniswärter (Francois-Belier-Damiens) und der Frau eines Insassen Alice (Anne Paulicevich). Sie haben aber eines gemeinsam: die Liebe zum Tango und zum Tanzen. Soweit kann man ja das Ganze noch nachvollziehen. Aber was Regisseur Fonteyne dann mit dem Verlauf der Handlung macht, ist bestenfalls gewöhnungsbedürftig, schlimmstenfalls unbefriedigender Unfug. Man stößt sich immer wieder an Unwahrscheinlichkeiten. Die Knackis wiegen sich ohne Not wie Elfchen zu einer Musik, die ist auch nicht immer Tango-Kompatibel (z.B. Mo-Town). Eruptive Gefühlsausbrüche gefolgt von Prügeleien, bewirken Kopfschütteln, sowie das unentschlossen rumzicken von Frau Paulicevich, gefolgt von einem Suizidversuch ihres Mannes aus dem Bereich der Lächerlichkeit. So etwas verhindert das Aufkommen von Emotionen. Lange Zeit bleibt der Zuschauer im ungewissen wie die zwei Männer zu Alice stehen. Drum kommt Freude auf, als die beiden mit ihr, ihrem Sohn und dem Gefängniswärter davonfahren. Ein gemütlicher Ausflug in die Freiheit zur Bestätigung des Titels. Die Unberechenbarkeit der Figuren hält sie auf Distanz, die fehlende Sympathie für die Figuren verhindert, dass der Funken nicht überspringt.
Mit so einem Machwerk kann der Indi-Film auch keine Lorbeeren ernten. Fad und leer.


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