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Die Jagd (2012)

Die Jagd (2012)
Bewertung:
Humor: %%
Action: %%
Spannung: %%
Erotik: %%
Anspruch: %%
Gesamtbewertung:
Empfehlenswert!
Empfehlenswert!

OT: Jagten (2012)
(The Hunt)
Drama
Dänemark 2012
Regie: Thomas Vinterberg
Buch: Tobias Lindholm, Thomas Vinterberg
Musik: Nikolaj Egelund
Produzent: Sisse Graum Jørgensen, Morten Kaufmann, Thomas Vinterberg
Darsteller: Mads Mikkelsen, Thomas Bo Larsen, Annika Wedderkopp, Lasse Fogelstrøm, Susse Wold, Anne Louise Hassing, Lars Ranthe, Alexandra Rapaport, Thomas Vinterberg

Kinostart: 28.03.2013

Kurzinhalt:
Nach einer schwierigen Scheidung hat der 40-jährige Lucas eine neue Freundin, einen neuen Job und befindet sich mittendrin, die Beziehung zu Marcus, seinem Sohn im Teenageralter, wieder herzustellen. Doch die Dinge gehen schief. Nur eine Geschichte - eine zufällige Lüge. Und als der Schnee fällt und die Weihnachtslichter leuchten, verbreitet sich die Lüge wie ein Virus. Der Schock und das Misstrauen geraten außer Kontrolle, und die kleine Gemeinde findet sich plötzlich in einem kollektiven Zustand der Hysterie, während Lucas einen einsamen Kampf um sein Leben und seine Würde führt. Die Hexenjagd beginnt…

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📝 Rezension geschrieben von DerPsycho

Für mich war "Die Jagd" ein extrem aufrüttelnder und emotional mitnehmender Film. Als Zuschauer leidet man einfach mit dem Lehrer/Erzieher Lucas mit, weiß man doch, dass er sich nichts zu Schulden hat lassen kommen. Umso heftiger dann, in welche Abwärtsspirale ihn die Gerüchteküche des Dorfes geraten lässt. Umso bemerkenswerter, wie lange der sehr rational wirkende Mann (toll und dafür prädestiniert: Mas Mikkelsen) dem Ganzen standhalten kann.
Zum Ende des Films dann der Bruch: Was ist, ein Jahr später, plötzlich passiert? Das lässt einen zunächst rätseln, doch das Ende beweist, dass die Zeit wohl doch nicht alle Wunden heilt.
Sehr offen und nachdenklich machend...

📝 Rezension geschrieben von 8martin

Jagd im Eimer

Ein beeindruckendes Psychogramm einer Gemeinschaft, die den Kindergärtner Lucas (toll Mads Mikkelsen) fälschlicherweise der Kindsmisshandlung bezichtigt. Es wird überzeugend dargestellt, wie hilflos der Beschuldigte gegenüber den gegen ihn vorgebrachten Verdächtigungen ist. Und die beruhen nur auf der vagen Andeutung der kleinen Klara. Dabei sind es weniger deren klare Aussagen, sondern sie nickt nur ab, was ihr die Erwachsenen so quasi in den Mund legen. Auch das Verhalten von guten Freunden von Lucas überzeugt, bis hin zum Rausschmiss aus dem Supermarkt, wo er auch noch verprügelt wird. Die Gerüchteküche kann besonders heftig brodeln, weil die Erwachsenen zu verklemmt sind, um vernünftig über das Problem zu reden.
Wenn man um das Problem Bescheid weiß, kann man im Vorfeld sehr schön absehen, welche Aktivitäten (Klara nach Hause begleiten, sie zu umarmen, auch zu küssen) Lucas später als Fehlverhalten angekreidet werden.
Doch dann kommt die Krux. Eben wurde er noch gemobbt, jetzt plötzlich umarmen alle Lucas wieder. Na gut, denkt man: vergeben und vergessen, alles wieder FFE. Dann setzt Regisseur Vinterberg noch einen drauf. Ihm war wohl nochmals der Titel eingefallen. Also schießt plötzlich noch jemand aus heiterem Himmel auf Lucas. Wir wissen weder wer es war, noch ob er getroffen hat. Einfach Abspann! Da fühlt man sich verarscht. Und außerdem passt dieser Schluss zum vorherigen Film wie der berühmte Fisch zum Fahrrad. Alles kaputt, Stimmung im Keller, Ärger macht sich breit. Schade. Einfach früher abschalten.

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