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Phoenix (2014)

Phoenix (2014)
Bewertung:
Humor: 0%0%
Action: 0%0%
Spannung: 0%0%
Erotik: 0%0%
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Gesamtbewertung:
gut!
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Film bewerten
OT: Phoenix (2014)
Drama
Deutschland 2014
Regie: Christian Petzold
Buch: Christian Petzold, Harun Farocki
Musik: Stefan Will
Produzent: Florian Koerner von Gustorf, Michael Weber
Darsteller: Nina Hoss, Nina Kunzendorf, Ronald Zehrfeld, Michael Maertens, Daniela Holtz, Imogen Kogge, Nikola Kastner, Uwe Preuss, Valerie Koch, Eva Bay, Sophie Exss, Trystan Pütter, Felix Römer, Megan Gay

Kinostart: 25.09.2014
Homepage/Trailer

Kurzinhalt:
Nelly (Nina Hoss) wird von allen für tot gehalten, doch sie hat Auschwitz überlebt. Wie ein Phönix aus der Asche erlangt sie im
Juni 1945 wieder das Bewusstsein. Lene (Nina Kunzendorf), Mitarbeiterin der Jewish Agency und alte Freundin, bringt die Verletzte in die frühere Heimat Berlin. Dort wird Nelly am Gesicht operiert. Lene will mit ihr nach Palästina auswandern, aber Nelly zieht es vor, nach ihrem nichtjüdischen Ehemann Johnny (Ronald Zehrfeld) zu suchen. Tatsächlich findet sie ihn schon bald, doch er er erkennt Nelly nicht wieder. Er fühlt sich aber an seine Frau erinnert und schlägt der ihm Unbekannten vor, in die Rolle seiner Frau zu schlüpfen, um an das Erbe ihrer im Holocaust ermordeten Familie zu kommen. Die Heimkehrerin willigt ein und verkörpert von nun an ihre eigene Doppelgängerin. Die Situation spitzt sich zu...

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Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von angel49

Solche Filme schaue ich mir nicht gerade an,wenn es um solche geht während und
nach der Kriegszeit.
Finde ich nämlich sehr Irritierend für den Zuschauer.

📝 geschrieben von 8martin

Nelly kommt und geht
Nelly, eine KZ-Überlebende (unglaublich eindrucksvoll Nina Hoss) muss mit einem neuen Gesicht die Überlebenden ihrer jüdischen Familie treffen. Ihre Freundin Lene von der Jewish Agency (gnadenlos konsequent Nina Kunzendorf) hilft ihr dabei. Nelly will nur zu ihrem Ehemann Johnny (Ronald Zehrfeld), der sie nicht wiedererkennt. Er hatte sie damals an die Nazis verraten und will jetzt an ihr Geld. Nelly besitzt eine offizielle Scheidungsurkunde. Es beginnt ein Versteckspiel, das Nelly um ihrer Liebe willen mitmacht und aus dem auch Johnny nicht aussteigen will. Man fragt sich ‘Erkennt er seine Frau wirklich nicht?‘ Keine der beiden kommt aus der Deckung, obwohl man es immer wieder erwartet. Als es Lene nicht gelingt, Nelly zur Übersiedlung nach Israel zu überreden, beschließt sie ihren eigenen Umzug (Sie hat genau wie Nelly einen Revolver!).
Beim Familientreffen fällt auf, dass keiner nach dem Aufenthalt im KZ fragt. Am Ende gibt es dann ganz großes Kino: Nelly war Sängerin, Johnny Pianist. Sie treten für die Verwandten noch einmal auf. Johnny erkennt Nelly endlich nicht nur am Gesang, sondern in ihrer eintätowierten KZ-Nummer. Danach verlässt Nelly wortlos den Raum, geht symbolisch ins gleißende Sonnenlicht. Man erwartet einen Schuss. Es fällt aber keiner. Man glaubt ihn zu hören.
Christian Petzold taucht das zerstörte Berlin in Farbschattierungen mit besonders viel Rot, was eine dichte Atmosphäre vermittelt, zugleich aber auch eine künstliche Umgebung schafft. Hier wird titelgemäß Nelly wieder neugeboren, Johnny traf sie in der Phoenix Bar.
Eine Identitätssuche aus der Zeit nach 1945 mit einem Ausgang, den jeder Zuschauer für sich selber finden muss.

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