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Nickelodeon (1976)

Nickelodeon (1976)
Bewertung:
Humor: %%
Action: %%
Spannung: %%
Erotik: %%
Anspruch: %%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

OT: Nickelodeon (1976)
(Klapperschlangen beißen nicht)
Komödie
USA/Großbritannien 1976
Regie: Peter Bogdanovich
Buch: Peter Bogdanovich, W.D. Richter
Musik: Richard Hazard
Produzent: Robert Chartoff, Frank Marshall, Irwin Winkler
Darsteller: Ryan O'Neal, Burt Reynolds, Tatum O'Neal, Brian Keith, Stella Stevens, John Ritter, Jane Hitchcock, Jack Perkins, Brion James, Sidney Armus, Joe Warfield, Tamar Cooper, Alan Gibbs, Mathew Anden, Lorenzo Music, Arnold Soboloff, Jeffrey Byron, Priscilla Pointer


Kurzinhalt:
Man schreibt das Jahr 1910. Die Menschen haben mal wieder ein neues Spielzeug: Das so genannte Nickelodeon, ein Ladenkino, das fünf Cents (= ein Nickel) kostet. Dabei spielt ein Pianist zu bewegten Bildern Klavier. Rechtsanwalt Leo Taylor Harrigan wittert das große Geld und steigt frohen Mutes in das neue Medium ein. Seine Partner: die schöne Kathleen, der Landboy Buck und der verrückte Teenager Alice. Gemeinsam erwehren sie sich in der Geburtsstunde er neuen Filmindustrie einer skrupellosen Konkurrenz.

Nickelodeon (1976) (DVD)
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📝 Rezension geschrieben von 8martin

Ladenkino

Peter Bogdanovich hat den Anfängen des Films ein Denkmal gesetzt. Als Insider kann er sich dabei auf viele kenntnisreiche Details stützen. Wir erleben in äußerst unterhaltsamer Form, wie man Anfang des 20. Jahrhunderts Stummfilme drehte: nur im Freien bei Sonnenschein (deswegen in Hollywood), mit Handkurbel und Zwischentexten). Es gibt Probleme am Set, wenn die Indianer nicht so spuren, wie sie sollen, erste Verehrung der Leinwandhelden mit Devotionalienklau und Krach zwischen Regisseur und Produzent. Und wenn man eine Badewanne voll Wasser sieht, muss auch einer reinfallen. Die Slapsticks sind genau vorbereitet und provozieren immer wieder Riesenlacher. (Drehtür, Zugdusche etc.)
Doch Bogdanovichs Markenzeichen ist die Kettenreaktion von Slapsticks. Diese Zwangsläufigkeit von Missgeschicken ist zeitlos genial. Daneben ziehen sich manche Motive durch den Film und tauchen immer wieder mal auf (hier die vertauschten Koffer inklusive Inhalt). Mehrmals treffen sich auch die Akteure, geraten an einander, vertragen sich wieder und/verbreiten Chaos. Zunächst gilt das für Buck und Leo (Burt Reynolds und Ryan O’Neal). Aber auch die Mädels sorgen für humorvolle Einlagen. Zunächst brilliert Kathleen Cooke (Jane Hitchcock) im Heißluftballon und die kleine Alice (Tatum O’Neal) unterhält uns durch ihre coole und schlagkräftige Art. Mary (Stella Stevens) heiratet sich nach oben.
Und bei der Denkmalpflege darf natürlich nicht der erste große Regisseur D.W. Griffith und einer sein ‘Birth of a Nation‘ fehlen. So gesehen ist der äußerst amüsante Film auch noch informativ. Chapeau!


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