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Angélique (1964)

Angélique (1964)
Bewertung:
Humor: %%
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Erotik: %%
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Gesamtbewertung:
Durchschnittlich!
Durchschnittlich!

OT: Angélique, marquise des anges (1964)
Historienfilm/Romanze
Frankreich/Deutschland/Italien 1964
Regie: Bernard Borderie
Buch: Claude Brulé, Bernard Borderie, Francis Cosne, Daniel Boulanger, Anne Golon (Roman), Serge Golon (Roman)
Musik: Michel Magne
Produzent: Francis Cosne, Raymond Borderie, Ottavio Poggi
Darsteller: Michèle Mercier, Robert Hossein, Jean Rochefort, Claude Giraud, Giuliano Gemma, Charles Regnier, Jacques Toja, Madeleine Lebeau, Jean Topart, Bernard Woringer, Philippe Lemaire, Jean Ozenne, François Maistre, Robert Porte, Etchika Choureau, Denise Provence, Renate Ewert


Kurzinhalt:
Auf dem Gutshof ihres Vaters wächst die junge Angélique de Sancé de Monteloup auf. Aus finanzieller Not soll sie auf Wunsch ihres Vaters den Grafen Jeoffrey de Peyrac heiraten. Nach anfänglichem Widerstand fügt sich Angélique dem Willen ihres Vaters und verliebt sich sogar schließlich in ihn. Doch niemand geringerer als der französische König Ludwig XIV. ist eifersüchtig und will deswegen de Peyrac hinrichten lassen. Angélique beschließt, den Tod ihres Mannes zu rächen…

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📝 Rezension geschrieben von 8martin

Die ewige Angélique

Mitte der 60er Jahre waren die 5 bedeutsamen ‘Angélique-Filme‘ ein Kassenhit. Der Stoff war äußerst publikumskompatibel von Regisseur Bernard Borderie aufbereitet worden. Die abwechslungsreiche Handlung aus der Mantel-und-Degen Abteilung bildet die Grundlage für den finanziellen Erfolg. Unter der Überschrift einer ganz großen Liebe (à la: die Schöne und das Biest (Robert Hossein)) kämpft Angélique (Michèle Mercier) als Frau und Mutter, gegebenenfalls auch als Geliebte gegen eine ungerechte, verdorbene Welt. Und natürlich kämpft sie auch für ihre Unschuld (obwohl zweifache Mutter). Eine Reihe von Promis steht ihr immer zur Seite. In der ersten Folge ist es der Anwalt Jean Rochefort und ihr Jugendfreund Giuliano Gemma. Später kommen Jean-Louis Trintignant, Samy Frey, Michel Galabru u.v.a. zum Einsatz.
Aber natürlich macht Michèle Mercier in der Titelrolle allein schon die halbe Miete aus. Sie ist stets mit breit aufgefächertem, tiefem Dekolleté unterwegs und wenn die Männer immer nur das Eine wollen, verbergen sich ihre Reize für das Publikum unterhalb des unteren Bildrandes. Das weckte in der Fantasie der Zuschauer Begehrlichkeiten. Die Mercier kam einfach aus der Abteilung ‘…und ewig lockt das Weib‘. Meilenweit von einem Softporno entfernt sparte sie nicht mit dem Vorzeigen der Reize. Und diese Diskrepanz zwischen der brav verheirateten Frau und Mutter und dem Rasseweib, an dem alles dran war, machte den Kinoerfolg aus. Und die Filme waren immer so angelegt, dass sich am Ende eine Fortsetzung anbot. Geschickt gemacht. Das Kalkül ging auf.


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