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Und trotzdem ist es meine Familie

Und trotzdem ist es meine Familie
Bewertung:
Humor: %%
Action: %%
Spannung: %%
Erotik: %%
Anspruch: %%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

Film bewerten
OT: Another Happy Day (2011)
Tragikomödie
USA 2011
Regie: Sam Levinson
Buch: Sam Levinson
Musik: Ólafur Arnalds
Produzent: Ellen Barkin, Johnny Lin, Michael Nardelli, Salli Newman, Todd Traina
Darsteller: Ellen Barkin, Ezra Miller, Ellen Burstyn, Demi Moore, Thomas Haden Church, Kate Bosworth, George Kennedy, Jeffrey DeMunn, Daniel Yelsky, Siobhan Fallon, Diana Scarwid, Eamon O'Rourke, Lola Kirke, David Hirsch, Michael Nardelli


Kurzinhalt:
Lynn hätte wissen müssen, dass das große Familienwiedersehen auf dem Anwesen ihrer Eltern im edlen Annapolis nur in einer Katastrophe enden kann. Und doch reist die vierfache Mutter guter Dinge zur Hochzeit ihres ältesten Sohnes, mit dem sie seit Jahren nichts mehr zu tun hatte: Sie will die Gunst der Stunde nutzen, endlich Gehör bei ihren Eltern zu finden. Stattdessen macht ihr Sohn Elliot jede Hoffnung auf eine harmonische Feier zunichte, indem er die Familie mit beißendem Spott bloßstellt. Als auch noch Lynns Schwestern und ihr Ex-Ehemann, der mit seiner temperamentvollen zweiten Frau angereist ist, jede Gelegenheit zu Sticheleien nutzen, muss Lynn zum Äußersten greifen...

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Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von 8martin

Eine Hochzeit und ein Todesfall
Der Originaltitel besagt nur, dass die Hochzeit, auf die hier das Familientreffen hinausläuft ‘noch ein glücklicher Tag‘ sein wird. Der deutsche ist die Fortsetzung des Satzes ‘Du kannst gegen meine Familie sagen was du willst…‘ Zweitens betont dieser Halbsatz die Bedeutung von Familie. Und das trifft hier den Nagel punktgenau auf den Kopf. Sam Levinson hat ein sehr facettenreichen Mosaik einer Großfamilie gemacht. Witzig, voller Ironie, aber durchaus realistisch. Mit vielen, kleinen genau beobachteten Details. Da wird bisweilen kein Blatt vor den Mund genommen, es wird schon mal geschwindelt oder das Gegenüber mit entwaffnender Offenherzigkeit attackiert. So kommen manche Leichen aus dem Familienkeller ans Tageslicht und der Blick unter den Familienteppich offenbart manches, was bisher tabu war.
In diesem turbulenten Mix fliegen die Fetzen und fließen die Tränen. Und alles wirkt so natürlich und wenig klischeehaft, dass man mit dem leidet, dem die Meinung gegeigt wird und andererseits über manche Macken schmunzeln kann. Aus der großartigen Ensembleleistung ragen vor allem drei Figuren heraus: die geschiedene Mutter Lynn (Ellen Barkin), die im Mittelpunkt steht ohne Lack und Heiligenschein, Patty (Demi Moore) ihre Nachfolgerin bringt manches kurz und bündig auf den Punkt und Oma Doris (Ellen Burstyn) die dritte Ancorwoman. Sie ist die Gastgeberin und bietet unter anderem einen eindrucksvollen Monolog. Ganz anders ihr Mann Opa Joe (George Kennedy). Er ist dement und sorgt für eine Beerdigung. Der Film hat keine Höhepunkte. Er ist der Höhepunkt.
Sehr differenziert, großartig gespielt, eine Scheibe Realismus.

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