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Kill the Messenger (2014)

Kill the Messenger (2014)
Bewertung:
Humor: 10%10%
Action: 20%20%
Spannung: 60%60%
Erotik: 0%0%
Anspruch: 80%80%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

Film bewerten
OT: Kill the Messenger (2014)
Biographie/Drama/Thriller
USA 2014
Regie: Michael Cuesta
Buch: Peter Landesman, Gary Webb, Nick Schou
Musik: Nathan Johnson
Produzent: Naomi Despres, Jeremy Renner, Scott Stuber
Darsteller: Jeremy Renner, Robert Patrick, Robert Pralgo, Mary Elizabeth Winstead, Rosemarie DeWitt, Ray Liotta, Lucas Hedges, Tim Blake Nelson, Jena Sims, Hajji Golightly, Ted Huckabee, Michael Sheen, Andy Garcia, Parker Douglas, Barry Pepper, Oliver Platt, Paz Vega

Kinostart: 10.09.2015

Kurzinhalt:
Gary Webb (Jeremy Renner) ist Journalist bei den San Jose Mercury News. Die Freundin eines Kokainschmugglers, Coral Baca (Paz Vega), liefert ihm einen Hinweis darauf, dass die CIA in Drogengeschäfte verwickelt ist, die in Lateinamerika ihren Anfang nahmen. Webb beginnt, Alan Fenster (Tim Blake Nelson) zu beschatten, den Anwalt des Drogenbarons Ricky „Freeway“ Ross (Michael Kenneth Williams). Wichtige Informationen erhält Webb auch durch einen inhaftierten Gesinnungsgenossen Freeways, Norwin Meneses (Andy Garcia), den er in Nicaragua aufsucht. So kommt der Journalist einer unheilvollen Allianz auf die Spur: Anhand zahlreicher Dokumente versucht er zu belegen, dass die CIA in den 1980ern nicaraguanische Contra-Rebellen stärkte, indem sie ihnen half, Kokain in die USA zu schmuggeln. Doch mit zunehmender Zeit wendet sich das Blatt. Neidische Journalisten starten eine Schmutzkampagne, Gangster und Geheimdienst gehen gegen Webb vor. Seine Frau Sue (Rosemarie DeWitt) steht ihm bei, während er tiefer und tiefer gräbt…

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Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von DerPsycho

Gestern in der Sneak Preview gesehen.
Im Normalfall wäre das wohl kaum ein Film, den ich mir im Kino angeschaut hätte. Dass ich ihn nun doch dort gesehen habe, war dann nur zum Vorteil, denn im TV hätte ich mich vielleichtl nicht so gut darauf konzentrieren können.

Es ist schon interessant, welche Kurve "Killing the Messenger" nimmt: Der Film entwickelt sich langsam vom Journalisten- und politischen Thriller immer weiter zum Drama. Ist das erste Drittel durch die Recherchen Gary Webbs (war die US-Regierung bzw. die CIA in riesige Drogengeschäfte in den 80er Jahren verwickelt?) sehr spannend und schnell, verliert das Ganze in der Mitte (gewollt) an Fahrt und wird verzögert. Nun steht die Frage im Mittelpunkt, ob es überhaupt richtig war zu recherchieren und was die möglichen Folgen sein könnten. Das letzte Drittel ist dann die tatsächliche Konsequenz aus den Enthüllungen. Hier werden viele Fragen gestellt (aber nicht immer beantwortet) und Garys (Privat-)Leben gerät weiter in den Fokus. Toll dabei ist, dass der Film bis in die Nebenrollen erstklassig besetzt ist und auch viel Wert auf eine realistische Darstellung von Garys Familienleben gelegt wird.
Der Film lässt letztlich viele Fragen offen und lässt die Zuschauer leicht betroffen (auch angesichts des Textes am Ende des Films) zurück. Das ist gut so, denn diesmal ist die Darstellung als "Nach einer wahren Begebenheit" kein bloßer Schmuck und fordert zum Nachdenken auf. Gerade bei vergleichbaren aktuelleren Enthüllungen (z.B. Edward Snowden) ein wichtiger und nachdenklich stimmender Film.

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