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Die Wendeltreppe (1946)

Die Wendeltreppe (1946)
Bewertung:
Humor: 0%0%
Action: 10%10%
Spannung: 80%80%
Erotik: 0%0%
Anspruch: 70%70%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

Film bewerten
OT: The Spiral Staircase (1946)
(Silence of Helen McCord / Some Must Watch)
Drama/Thriller
USA 1946
Regie: Robert Siodmak
Buch: Mel Dinelli, Ethel Lina White (Roman)
Musik: Roy Webb
Produzent: Dore Schary
Darsteller: Dorothy McGuire, George Brent, Ethel Barrymore, Kent Smith, Rhonda Fleming, Gordon Oliver, Elsa Lanchester, Sara Allgood, Rhys Williams


Kurzinhalt:
Neuengland, 1906: In einem kleinen Ort geht ein Serienmörder um, dessen Opfer stets behinderte junge Frauen sind. Helen (Dorothy McGuire), ein stummes Mädchen, arbeitet für die wohlhabende und bettlägerige Mrs. Warren (Ethel Barrymore). Im Haushalt befinden sich zudem die beiden Söhne von Mrs. Warren, Professor Albert Warren (George Brent) und sein Bruder Steve, ihre Sekretärin Blanche (Rhonda Fleming), eine Krankenschwester und das Haushälterehepaar, wobei die Haushälterin eine Vorliebe für Brandy besitzt. Mrs. Warren wittert Gefahr und drängt Helen, das Haus zu verlassen. Dr. Parry (Kent Smith), der den Grund für Helens Sprachverlust kennt als Kind wurde sie Zeuge, wie ihre Eltern verbrannten , rät ihr ebenfalls zu diesem Schritt und hofft, in Boston Heilung für sie zu finden.

Nach und nach leert sich das Haus, in dem nur Mrs. Warren und ihre Söhne, Helen und Blanche und die Haushälterin zurückbleiben, die sich einen Rausch antrinkt und einschläft.
Während draußen ein Gewitter tobt, wird Blanche im Keller, am Ende der titelgebenden Wendeltreppe, ermordet. Helen sperrt Steve ein, den sie für den Mörder hält. Plötzlich steht Helen dem Professor allein gegenüber, der sich als der wahre Täter offenbart.

Er möchte die Welt von allem Schwachen befreien, um sich und seinem verstorbenen Vater seine eigene Stärke zu beweisen. Es kommt zum Kampf, bis Mrs. Warren oben an der Treppe mit einem Revolver erscheint und ihren Sohn erschießt.
Anschließend erleidet Mrs. Warren einen Schwächeanfall. Helen geht zum Telefon, wo sie ihre Stimme wiedergewinnt und Dr. Parry um Hilfe ruft.

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📃 Filmkritiken der User 📃

📝 Filmkritik geschrieben von 8martin

Helens Stimme

Robert Siodmak hat diesen s/w Klassiker unter den Thrillern nach Plot und Machart so perfekt gestaltet, dass er nicht nur immer noch den berühmten Gänsehaut-Effekt hat, sondern er kann auch als Vorlage für mögliche Epigonen gelten. Hinzu kommt ein Touch von Film Noir.
In jeder Einstellung wechseln Schattenspiele an den Wänden und verstärken wunderbar den Gruseleffekt. Auch der Titel, der mehrfach zum Einsatz kommt, wird zur Spannungssteigerung eingesetzt.
Es beginnt mit einem Film im Film, den das stumme Dienstmädchen Helen (Dorothy McGuire) im Kintop sieht. Hier geschieht aus dramaturgischen Gründen ein Mord.
Im Haus von Professor Warren (George Brent) leben ein paar Figuren, die alle für den nächsten Mord in Frage kommen. Das Opfer ist die schöne Sekretärin Blanche (Rhonda Fleming), hinter der alle Männer des Hauses her sind. Warrens bettlägerige Mutter (Ethel Barrymore) wird von Helen gepflegt.
Das Personal des Hauses sorgt in guter, alter Shakespeare Manier für Komik. Hier ist es neben der korpulenten Krankenschwester Bertha (Sara Allgood) vor allem die Köchin Mrs Oates (Elsa Lanchester) sowie ihr Mann (Rhys Williams) der Helen schützen will, ebenso sie Dr. Parry (Kent Smith).
Einer nach dem anderen verlässt wegen Besorgungen das Haus, bis Helen mit dem Professor allein ist. Den verdächtigen Stiefbruder hat sie eingeschlossen. Sie will Hilfe am Telefon holen. Doch sie hat durch einen Schock ihre Stimme verloren. In den Keller geht es eine Wendeltreppe hinab. Und zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als es Gasbeleuchtung gab, nahm man da eine Kerze mit. Draußen tobt der Sturm, jemand steht hinter einem Vorhang, man sieht seine Schuhe und seinen Blick durch ein Loch. Der Donner rollt.
Selbst als sich der Mörder outet, gibt es noch eine Riesenüberraschung von der bettlägerigen Mrs Warren. Auf ihren Nachttisch lag immer schon ein Revolver. Für die Romanze Helen Dr. Parry ist leider keine Zeit mehr. Nur ihre Stimme findet sie wieder. Hochspannung voller Emotionen. Ein Meisterwerk von 1945!

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