The-Fan.Net LOGO

Die Poesie des Unendlichen (2015)

Die Poesie des Unendlichen (2015)
Bewertung:
Humor: %%
Action: %%
Spannung: %%
Erotik: %%
Anspruch: %%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

Film bewerten
OT: The Man Who Knew Infinity (2015)
Biographie/Drama
Großbritannien 2015
Regie: Matt Brown
Buch: Matt Brown, Robert Kanigel (Buch: Der das Unendliche kannte: Das Leben des genialen Mathematikers Srinivasa Ramanujan)
Musik: ---
Produzent: Jon Katz, Edward R. Pressman, Sofia Sondervan
Darsteller: Jeremy Irons, Dev Patel, Toby Jones, Stephen Fry, Jeremy Northam, Kevin McNally, Enzo Cilenti, Devika Bhise, Richard Johnson, Alexander Cooper, Shazad Latif

Kinostart: 12.05.2016

Kurzinhalt:
Das koloniale Indien des Jahres 1913: Srinivasa Ramanujan (Dev Patel) ist 25, einfacher Büroangestellter - und ein genialer, intuitiver Mathematiker. Doch weder Familie noch Vorgesetzte würdigen bzw. erkennen, welche Fähigkeit Srinivasa hat. Er wendet sich an den britischen Mathematikprofessor G. H. Hardy (Jeremy Irons), der am Trinity College in Cambridge arbeitet. Hardy merkt schnell, dass ihn ein großes Talent kontaktiert hat. Der Professor holt Srinivasa nach England, gegen Widerstände akademischer Kollegen, und das junge Mathegenie macht Theorien zu Formeln, nach denen die Mathematik nicht mehr so ist wie davor. Doch Srinivasa, der seine Frau Janaki (Devika Bhisé) in Indien zurückließ, ist auch im neuen Land ein Außenseiter. Schwer hat er dafür zu kämpfen, seine Ideen in einem abweisenden, elitären Kollegenkreis durchzusetzen, zumal auch die Gesundheit bald streikt…

Basiert auf wahren Begebenheiten.

Die Poesie des Unendlichen (2015) (DVD)
mehr info hier
Die Poesie des Unendlichen (2015) [Blu-ray]
mehr info hier
Die Poesie des Unendlichen (2015) (Amazon Video)

mehr info hier




📃 Filmkritiken der User 📃

📝 Filmkritik geschrieben von 8martin

Der Mann der die Unendlichkeit kannte

Es ist kein großartiger Film, aber ein schöner und er hat einem lyrischen Titel. Matthew Brown hat eine wahre Geschichte über ein indisches Mathematikgenie am Vorabend des 1. Weltkrieges inszeniert. (Dev Patel, bestens bekannt aus ‘Slum Dog Millionär‘ und dem ‘Marigold Hotel‘) spielt den Wunderknaben glaubwürdig. Der Inder muss in Großbritannien nicht nur mit den Fachkollegen des Trinity Colleges in Cambridge ringen, er wird auch zeitgemäß mit Rassismus und der Arroganz der Imperialisten kämpfen.
Sein Verbündeter vor Ort ist Professor Hardy (Jeremy Irons), ein Spezialist für Zahlentheorien. So weißer z.B. dass ‘jede gerade Zahl sich als Summe zweier Primzahlen darstellen lässt.‘
Die menschliche und fachliche Auseinandersetzung der beiden Zahlengiganten ist das Kernstück des Films. Die Fachsimpelei beschränkt sich auf das Wesentliche: so geht es z.B. um ‘Partition‘, eine Grundlagenforschung heutiger Datenträger, was wir heute u.a. von der Mengenlehre her kennen.
Außerdem gibt es für Ramanujan noch ein ganz persönlich privates Problem: zu Hause in Indien wartet seine junge Frau Janaki auf ihn (Devika Bhise). Dies alles macht ihn krank und die englische Ernährung trägt auch nicht viel zu seiner Genesung bei. Es entsteht eine Freundschaft zwischen Ramanujan und Hardy, dem es gegen den erbitterten Widerstand des Kollegiums von Trinity gelingt, ihn zum Fellow der Royal Society zu machen. Man vergleicht ihn mit Newton, als es gelingt Ramanujans Visionen nachzuvollziehen. Hardy, ein Freund von Bertrand Russell ist Kriegsgegner, was ihn 1914 nicht besonders populär macht.
Ramanujans Heimkehr und Tod werden nur schriftlich kurz mitgeteilt, emotionale Szenen mit Ehefrau Janaki unaufdringlich eingepasst. Ein angenehmer Kontrast zur intellektuellen Materie. So ist es ein schöner, entspannender Film geworden mit beachtlichem Niveau.

Alle Beiträge zu diesem Thema anzeigen (Forumseite im neuen Fenster!)

📝 Dein Kommentar zu diesem Thema!

Name: (max. 20 Zeichen!)
E-Mail: (Optional!)

Dein Text:

😁 😉 😊 😍 😏 😖 😜 😠 😢 👋 👍 👎 👀 😎 😇 😈 😡 🌟


(max. 2000 Zeichen) verbleibende Zeichen:



Filmzitate aus "Die Poesie des Unendlichen (2015)"

🗨 Wir haben leider keine Zitate aus diesem Film. Kennst du vielleicht welche und willst sie mit uns teilen?
Noch mehr Filmzitate