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Maggies Plan (2015)

Maggies Plan (2015)
Bewertung:
Humor: 0%0%
Action: 0%0%
Spannung: 0%0%
Erotik: 0%0%
Anspruch: 0%0%
Gesamtbewertung:
Sehenswert!
Sehenswert!

OT: Maggie's Plan (2015)
Komödie/Drama
USA 2015
Regie: Rebecca Miller
Buch: Rebecca Miller, Karen Rinaldi
Musik: Michael Rohatyn
Produzent: Damon Cardasis, Rachael Horovitz, Rebecca Miller
Darsteller: Greta Gerwig, Ethan Hawke, Julianne Moore, Travis Fimmel, Bill Hader, Maya Rudolph, Wallace Shawn, Mina Sundwall, Kathleen Hanna, Jackson Frazer

Kinostart: 04.08.2016

Kurzinhalt:
Der New Yorker Dozentin Maggie (Greta Gerwig) fehlt eigentlich nur eines im Leben: ein eigenes Kind. Doch ihrer Erfahrung nach klappt es mit ihr und den Männern auf lange Sicht einfach nicht. Aber das ist für die Mittdreißigerin lange kein Grund, auf Nachwuchs zu verzichten. Sie tüftelt einen Plan aus: Ihr ehemaliger Kommilitone Guy (Travis Fimmel), nun stolzer Inhaber eines Gurken-Imperiums, spendet sein Sperma. Damit will sie sich dann selbst befruchten. Etwa zur gleichen Zeit lernt Maggie den verheirateten Anthropologie-Professor und angehenden Autor John (Ethan Hawke) kennen. Während er zunehmend unter der Beziehung zu seiner eiskalten Frau Georgette (Julianne Moore) leidet, findet er mehr und mehr Gefallen an Maggie. Schließlich zieht er mit ihr und ihrer mittlerweile geborenen Tochter zusammen. Doch das bedeutet noch lange nicht, dass Maggie aufhören kann, Pläne zu schmieden, denn am Happyend muss konstant gearbeitet werden!

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📝 Rezension geschrieben von 8martin

Mehr als ein Plan

Der Film eignet sich besonders gut für eine Diskussionsrunde. Es gibt einiges an ihm auszusetzen, hin und wieder Jokes zum kaputtlachen aber auch manches zum Stirnrunzeln.
Dabei ist der Plot an sich recht einfach: John (Ethan Hawke), ein Schriftsteller in der Midlife Crisis ist in seiner erkalteten Ehe mit Georgette (Julianne Moore, etwas zu alt neben John) gestresst. Er verliebt sich in Maggie (Greta Gerwig), die ein Kind will, aber nicht von ihm, eher noch eigenhändige Selbstbefruchtung oder vom Gurkenfabrikanten Guy (der irrste Typ am Set, Travis Fimmel). Maggie ist ein Kontrollfreak und ein Gutmensch noch dazu. Wir sehen im Film keine Hochzeit oder Scheidung. Die Handlung ist frei von Normen und Sanktionen und der Zuschauer muss sich nicht mit Auswirkungen von herkömmlichen Konventionen unnötig herumschlagen. Als Maggie feststellt, dass sich John nur selbst liebt und eigentlich noch recht unreif ist, hat sie einen Plan. (Das wäre dann ihr zweiter!) Der gelingt auch. Sie schiebt John und Georgette wieder aufeinander zu, die sich immer noch in einer Art Hass-Liebe begegnen. Inzwischen ist Maggie Mutter geworden. Die Beantwortung der Vaterfrage gibt es am Ende als Joke.
Es beginnt als Persiflage auf die heutige Hektik des Lebens, wie man sie kennt: Termine, Telefonanrufe, berufliche Anforderungen. In langen flotten Dialogen über wissenschaftliche Bereiche, die es gar nicht gibt oder aus dem Umfeld von Freunden kommt die Komik. Manches davon wird im zweiten Teil aufgehoben, wenn so blitzgescheite Typen urplötzlich recht dämlich aus der Wäsche schauen. Die Frauen so auch Georgette oder Maggie wirken unterm Strich gegen Ende unausgewogen. Die Männer bleiben ihrer Linie treu. Selbst John bleibt liebenswert. Summa summarum geht man am Ende weder mit einem lachenden noch mit einem weinenden Auge nach Hause. Grübel, grübel…


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